Regierungen, Medizintechnik

ROM - In Italien ist die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Infektionen nach einem wochenlangen Anstieg gesunken.

28.01.2022 - 17:13:28

Corona-Inzidenz in Italien gesunken. Stand Donnerstag verzeichneten die Behörden für die zurückliegenden sieben Tage landesweit im Schnitt 1823 Infektionen mit dem Virus je 100 000 Einwohner, wie das Oberste Gesundheitsinstitut (ISS) am Freitag in Rom mitteilte. Eine Woche zuvor gab das ISS den Wert noch mit 2011 an. In den Krankenhäusern des Landes mit rund 60 Millionen Einwohnern ging auch die Belegungsrate mit Corona-Patienten etwas zurück. Auf den Intensivstationen etwa lag ihr Anteil bei 16,7 Prozent - nach 17,3 Prozent in der Vorwoche.

Auf die Menschen in Italien kommen weitere Corona-Maßnahmen zu. Seit Anfang Januar gilt eine Impfpflicht gegen Covid-19 für Menschen über 50 Jahre. Ab Februar wird für Leute dieser Altersgruppe, die sich bislang nicht haben immunisieren lassen, eine 100-Euro-Strafe fällig. Außerdem gilt in vielen Geschäften die 3G-Regel, man braucht dort also mindestens einen negativen Corona-Test. Auch für Reisende gibt es ab Februar eine Neuerung. Wer in das Mittelmeerland kommt, braucht vor der Einreise entweder einen negativen Corona-Test oder einen Impf- beziehungsweise einen Genesungsnachweis. Zuvor brauchten alle, egal ob geimpft oder genesen, auch ein negatives Corona-Testergebnis.

@ dpa.de

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