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Transport, Verkehr

RIO DE JANEIRO / RIAD - Angesichts der Krise im Nahen Osten fahren Tanker des brasilianischen Ölkonzerns Petrobras derzeit nicht durch die Straße von Hormus zwischen dem Iran und der arabischen Halbinsel.

09.01.2020 - 14:38:26

Petrobras fährt wegen Iran-Krise nicht mehr durch Straße von Hormus. "Das Unternehmen hat die derzeitige Lage ausgewertet und gemeinsam mit der brasilianischen Marine entschieden, im Moment den Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus zu vermeiden", teilte der halbstaatliche Energiekonzern am Donnerstag mit. Dies habe allerdings keine Auswirkung auf die Kraftstoffversorgung in Brasilien.

Berichten zufolge setzte auch die saudische Schiffsgesellschaft Bahri ihre Fahrten durch die Straße von Hormus aus. Grund sei der iranische Raketenangriff auf amerikanisch genutzte Militärstützpunkte im Irak, berichtete die "Financial Times" unter Berufung auf Insider. Das Unternehmen äußerte sich auf Nachfrage zunächst nicht.

Der Konflikt zwischen dem Iran und den USA hatte sich in den vergangenen Tagen dramatisch zugespitzt. Schon in den vergangenen Monaten war es in der Straße von Hormus zu Angriffen auf Handelsschiffe gekommen, für die die USA den Iran verantwortlich machten. Der Iran bestritt dabei jegliche Verantwortung.

Saudi-Arabien ist der größte Erdöl-Exporteur der Welt und besitzt etwa 18 Prozent der nachgewiesenen Ölvorkommen. Das Königreich produziert am Tag rund zehn Millionen Barrel (je 159 Liter) Öl. Einen Großteil seines Handels wickelt Saudi-Arabien mit eigenen Tankern über die Straße von Hormus ab. Durch die Meeresenge wird fast ein Drittel der weltweiten Ölexporte verschifft.

Brasilien gehört zu den zehn größten Erdölförderländern und produziert am Tag rund drei Millionen Barrel Öl. Aus Saudi-Arabien importiert Brasilien vor allem Leichtöl zur Herstellung von Schmiermitteln. Die Menge an importiertem Leichtöl liegt unter 60 000 Barrel. Das sind zwei Prozent der brasilianischen Tagesproduktion.

Nach Einschätzung von Experten kann das Leichtöl aus anderer Quelle bezogen oder direkt Schmiermittel importiert werden. Zudem könnte Petrobras andere Logistikunternehmen beauftragen, den Transport durch die Straße von Hormus zu übernehmen.

@ dpa.de

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