Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Pharma, Biotechnologie

RIO DE JANEIRO - In Brasilien wollen zwölf Bundesstaaten und der Hauptstadtdistrikt Brasília ihre Maßnahmen gegen eine rasante Ausbreitung des Coronavirus verschärfen.

27.02.2021 - 17:34:29

Brasilien: Schärfere Corona-Maßnahmen und Bolsonaro-Drohungen. Das reicht von Einschränkungen bei nicht lebensnotwendigen Dienstleistungen über die Schließung von Schulen bis hin zu einer nächtlichen Ausgangssperre, wie das brasilianische Nachrichtenportal "G1" am Freitagabend berichtete.

So trat etwa im Bundesstaat Ceará am Samstag eine verlängerte Ausgangssperre von 20.00 Uhr bis 5.00 Uhr an Wochenenden in Kraft. An den anderen Wochentagen beginnt sie bereits 19.00 Uhr. Der linke Gouverneur Camilo Santana hatte am Freitag auch ein Treffen mit Präsident Jair Bolsonaro bei dessen Besuch in der nordöstlichen Region abgelehnt, um Menschenansammlungen zu vermeiden.

Mit den Restriktionen sollen auch die an ihre Grenzen geratenen Krankenhäuser entlastet werden. Zuletzt hatten verschiedene Bundesstaaten vor einem Zusammenbruch des Gesundheitssystems gewarnt.

Brasilien ist eines der am stärksten von der Pandemie betroffenen Länder. Anti-Corona-Impfungen begannen erst im Januar. Bislang haben sich im größten Land Lateinamerikas fast 10,5 Millionen Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert - nur in den USA und in Indien sind die Zahlen noch höher.

Am Donnerstag, ein Jahr nach seinem ersten registrierten Corona-Fall, überschritt Brasilien die Marke von 250 000 Toten in Verbindung mit dem Virus. Präsident Bolsonaro hatte das Coronavirus von Anfang an verharmlost und Einschränkungen aus wirtschaftlichen Gründen abgelehnt. Auch jetzt warnte er Gouverneure, "die ihren Bundesstaat schließen", dass sie für die Nothilfe des Staates selbst aufkommen müssten. Eine Impfung zieht er in Zweifel.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Merz bei K-Frage gegen Söder - Abgeordnete pochen auf Mitspracherecht. "Die CDU kann sich den Kanzlerkandidaten eigentlich nicht nehmen lassen", sagte der CDU-Politiker dem "Westfälischen Anzeiger" (Samstag). Trotz der schwachen Umfragewerte habe der CDU-Vorsitzende Armin Laschet unverändert gute Chancen. "Umfragen sind eine Augenblicksaufnahme. Sie taugen nicht für eine dauerhafte, langfristige und personalpolitisch strategische Entscheidung." Merz hatte im Januar den Kampf um den CDU-Bundesvorsitz gegen Armin Laschet verloren. BERLIN - Der CDU-Politiker Friedrich Merz hat sich im unionsinternen Ringen um die Kanzlerkandidatur gegen CSU-Chef Markus Söder ausgesprochen. (Wirtschaft, 10.04.2021 - 14:04) weiterlesen...

Milliardenstrafe gegen Alibaba - Wettbewerbshüter beklagen Verstöße (Boerse, 10.04.2021 - 14:03) weiterlesen...

BDA: Wirtschaft steht bei Corona-Tests zu ihrer Verantwortung. Die Wirtschaft halte sich an die Vereinbarungen mit der Bundesregierung, betonte eine Sprecherin der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) am Samstag. BERLIN - Die Arbeitgeber haben Vorwürfe von Vizekanzler Olaf Scholz (SPD) zurückgewiesen, Beschäftigte in den Firmen würden zu selten auf das Coronavirus getestet. (Wirtschaft, 10.04.2021 - 13:55) weiterlesen...

Maas: Gespräche zu Iran-Abkommen 'konstruktiv'. "Alle Seiten haben Bereitschaft gezeigt, mit der nötigen Ernsthaftigkeit auf das gleiche Ziel hinzuarbeiten: die vollständige Umsetzung des Atom-Abkommens mit dem Iran", sagte Maas dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND/Samstag) nach der ersten Woche der Beratungen. "Das wird nicht leicht. Wir stehen erst am Anfang intensiver Verhandlungen." Es gehe um hochkomplexe Fragen, deren Lösung allen Kompromissbereitschaft abnötigen werde. BERLIN/WIEN - Außenminister Heiko Maas (SPD) hat die Verhandlungen zur Rettung des Atomabkommens mit dem Iran als "konstruktiv" bezeichnet, aber vor verfrühter Euphorie gewarnt. (Wirtschaft, 10.04.2021 - 13:35) weiterlesen...

Brinkhaus für Klärung der K-Frage innerhalb der nächsten zwei Wochen. "Die Entscheidung, wer für die Union als Kanzlerkandidat antritt, sollte meines Erachtens in den nächsten zwei Wochen durch sein", sagte der CDU-Politiker den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Samstag). BERLIN - Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus plädiert für eine schnelle Klärung der Kanzlerkandidatenfrage. (Wirtschaft, 10.04.2021 - 13:34) weiterlesen...

Bouffier warnt vor Alleingängen bei Beschaffung von Corona-Impfstoff. Dass Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) 2,5 Millionen Dosen des russischen Impfstoffs Sputnik V für sein Bundesland bestellt habe, habe ihn "überrascht", sagte Bouffier der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". FRANKFURT - Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) hat vor Alleingängen der Bundesländer bei der Beschaffung von Corona-Impfstoff gewarnt. (Boerse, 10.04.2021 - 13:32) weiterlesen...