Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Ernährung, Produktion

RHEDA-WIEDENBRÜCK - Der Geschäftsführer des Fleischkonzerns Tönnies, Clemens Tönnies, ist unzufrieden mit den geplanten schärferen Regeln für die Fleischindustrie.

30.07.2020 - 17:11:27

Tönnies: Neues Gesetz für Fleischbranche verhindert Spezialisierung. "Wir sollen ein Konzernverbot bekommen. Untergesellschaften sollen verboten werden, nur noch einen Inhaber soll es geben", sagte Tönnies in einem am Donnerstag veröffentlichten Interview der "Lebensmittelzeitung" (online).

Der Manager beklagte, dass dem Unternehmen durch das neue Gesetz "die Möglichkeit der Spezialisierung und die Möglichkeit, auf Marktereignisse zu reagieren", genommen werde. "Ich muss doch Würste und Schinken produzieren und die an einem anderen Punkt schneiden und verpacken können. Mit Veggie-Wurst und Käse darf ich das. Da besteht zwingend noch Diskussionsbedarf", sagte Tönnies.

Das Bundeskabinett hatte am Mittwoch die geplanten schärferen Regeln für die Fleischindustrie auf den Weg gebracht. Der Gesetzentwurf von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) sieht vor, dass in größeren Betrieben der Branche ab dem 1. Januar 2021 im Kerngeschäft Schlachtung, Zerlegung und Fleischverarbeitung keine Werkvertragsarbeiter und ab 1. April 2021 auch keine Leiharbeiter mehr beschäftigt werden dürfen. Bei Verstößen drohen Bußgelder. Ausgenommen sind Fleischerhandwerksbetriebe mit maximal 49 Mitarbeitern.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Trotz Verbot: Brände im brasilianischen Amazonas-Gebiet nehmen zu. In den neun brasilianischen Bundesstaaten mit Anteilen am Amazonas-Becken stieg die Zahl der Brände im Juli im Vergleich zum Vorjahresmonat um mehr als 20 Prozent, wie Daten des Nationalen Instituts für Weltraumforschung Inpe vom Samstag zeigten. Demnach wurden im Juli diesen Jahres 6804 Feuer registriert, 5318 waren es im Juli 2019 gewesen. Damit werden Befürchtungen verstärkt, dass das Jahr 2020 für den Regenwald in Brasilien noch schlimmer werden könnte als das Vorjahr, in dem der Wald schon großflächig in Flammen stand. RIO DE JANEIRO - Im brasilianischen Amazonas-Gebiet nimmt die Zahl der Feuer trotz eines Abbrenn-Verbots von Flächen weiter stark zu. (Wirtschaft, 02.08.2020 - 13:33) weiterlesen...

Erzeugergemeinschaft: Einige Krabbenfischer überstehen Jahr nicht. "Vereinzelt sind Betriebe schon in Insolvenz gegangen, andere hangeln sich noch durch", sagte der Geschäftsführer der Erzeugergemeinschaft der Deutschen Krabbenfischer, Kai-Arne Schmidt. Grund sei die zurückgefahrene Produktion in den marokkanischen Schälzentren auf knapp 30 Prozent. Dort wird ein Großteil der Nordseekrabben gepult. "Marokko ist der Flaschenhals. Das Fatale ist, dass ein großer Bedarf da ist: Der Verbraucher fragt das Produkt nach, das es in den Läden nicht mehr ausreichend gibt", sagte Schmidt. DITZUM - Den Krabbenfischern an der deutschen Nordsee brechen wegen der Corona-Pandemie die Einnahmen weg - und für einige wird es aus Sicht der Erzeuger eng. (Boerse, 01.08.2020 - 10:46) weiterlesen...

WDH/ROUNDUP 2: Bio boomt auch in der Corona-Krise. (Im siebten Absatz wurde bei dem Wort Presse-Agentur ein Wort ergänzt.) WDH/ROUNDUP 2: Bio boomt auch in der Corona-Krise (Boerse, 31.07.2020 - 11:58) weiterlesen...

Corona-Krise trifft L'Oreal härter als befürchtet. Dabei belasteten geschlossene Friseurläden das Geschäft mit der Profi-Haarpflege. Zudem sank die Nachfrage der Verbraucher nach Make-up und Luxuskosmetik. Im ersten Halbjahr musste der Konzern daher einen erheblichen Gewinnrückgang hinnehmen. Für die zweite Jahreshälfte kündigte L'Oreal die Einführung neuer Produkte an, der als "aggressiv" betitelte Plan soll den Konsum in der Kosmetik wieder stimulieren. CLICHY - Der weltgrößte Kosmetikhersteller L'Oreal hat im zweiten Quartal wegen der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise weniger umgesetzt als erwartet. (Boerse, 31.07.2020 - 11:44) weiterlesen...

WDH/Corona-Krise trifft L'Oreal härter als befürchtet (Tippfehler in Überschrift ausgebessert) (Boerse, 31.07.2020 - 11:42) weiterlesen...

Bio boomt auch in der Corona-Krise. Zahlen der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) zufolge stieg die Nachfrage nach Lebensmitteln aus ökologischer Erzeugung in den ersten drei Monaten der Corona-Krise deutlich stärker als die Umsätze im Lebensmittelhandel insgesamt. "Die Corona-Krise hat den Trend zu bewussterem Konsum anscheinend nicht gestoppt. Ganz im Gegenteil: Sie scheint ihn verstärkt zu haben", urteilt der GfK-Handelsexperte Robert Kecskes. DÜSSELDORF - Bio boomt - besonders in der Corona-Pandemie. (Boerse, 31.07.2020 - 10:13) weiterlesen...