Ihr Broker

  • Sonderkonditionen
  • Mehrfach reguliert
  • Sehr finanzstark
  • Reguliert in CYPERN & Australien

Mehr Erfahren >>

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

trading-house Börsenakademie

Gemeinsam erfolgreich

MARKETS.COM
Regierungen, Deutschland

REYKJAVIK - Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat die Anstrengungen Islands für den Klimaschutz gewürdigt und von anderen Staaten Europas mehr Engagement hierfür gefordert.

12.06.2019 - 19:53:33

Europäische Regierungen müssen mehr für Klimaschutz tun. "Island ist ein Vorreiter beim Umweltschutz und beim Kampf gegen den Klimawandel", sagte er nach einem Treffen mit Staatspräsident Gudni Jóhannesson am Mittwoch in der Hauptstadt Reykjavik.

REYKJAVIK - Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat die Anstrengungen Islands für den Klimaschutz gewürdigt und von anderen Staaten Europas mehr Engagement hierfür gefordert. Die Notwendigkeit, im Bereich des Klimaschutzes entschiedener zu handeln, sei völlig unbestritten, sagte er nach einem Treffen mit Islands Staatspräsident Gudni Jóhannesson am Mittwoch in der Hauptstadt Reykjavik. "Da müssen Regierungen, da müssen auch europäische Regierungen mehr tun als in der Vergangenheit."

"Island ist ein Vorreiter beim Umweltschutz und beim Kampf gegen den Klimawandel", betonte der Bundespräsident. "Wir können lernen, mit welcher Entscheidungskraft Island hier vorangegangen ist."

Steinmeier war am Vormittag mit seiner Frau Elke Büdenbender zu einem zweitägigen Staatsbesuch in Island eingetroffen. Er wurde von Jóhannesson begrüßt - allerdings nicht mit den üblichen militärischen Ehren, da Island keine Streitkräfte hat. Stattdessen empfingen Kinder die Gäste aus Deutschland mit scharz-rot-goldenen Fähnchen.

Der Klimawandel und seine Folgen sind ein zentrales Thema des Besuches. Die vulkanreiche Insel Island deckt ihren gesamten Strom- und Wärmebedarf CO2-neutral aus erneuerbaren Energien wie Geothermie. Steinmeier hat unter anderem die Direktorin des renommierten Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung, Prof. Antje Boetius, mit auf die Reise genommen.

Von Island könne man auch lernen, "dass Klimaschutz und Arbeitsplätze nicht gegeneinander ausgespielt werden", sagte Steinmeier. Islands Regierungen hätten es verstanden, die richtige Balance zwischen Klimaschutz auf der einen und dem Wiederherstellen einer starken Ökonomie auf der anderen Seite zu finden. Gleichzeitig hätten sie versucht, keine sozialen Verwerfungen entstehen zu lassen. "Das ist die eigentliche Herausforderung."

Jóhannesson betonte die hohe Bedeutung Deutschlands als Partner für sein Land, die noch zunehme. "Wir wissen, dass wir in Berlin immer auf Verständnis stoßen." Beide Seiten hätten ein Interesse an einer stabilen Weltordnung. "Je tiefer und besser die Beziehungen zu Deutschland sind, umso besser ist das für einen kleinen Staat wie Island." Auch Steinmeier betonte: "Island ist uns ein verlässlicher Partner in den internationalen Beziehungen." Beide Staaten hätten dasselbe Verständnis von der Notwendigkeit multilateralen Handelns.

Steinmeier ist der erste Bundespräsident seit Johannes Rau im Jahr 2003, der Island einen Besuch abstattet. Anlass, dies genau jetzt zu tun, sei auch die Ankunft der ersten von rund 500 deutschen Auswanderern - vorwiegend Frauen - mit dem Schiff Esja auf der Vulkaninsel vor 70 Jahren, sagte er.

In einer Rede bei der Eröffnung einer Fotoausstellung über die 1949 übergesiedelten Deutschen erinnerte Steinmeier daran, dass der Auslöser eine "unheimlich kluge Werbeaktion" des isländischen Bauernverbandes gewesen sei. Dieser habe im vom Krieg zerstörten Deutschland jungen Menschen das sehr verlockende Angebot gemacht, nach Island zu ziehen.

"Beziehungen zwischen Staaten sind - auch wenn manche das behaupten mögen - nicht allein eine kühle Kombination von geografischer Lage und politischen und wirtschaftlichen Interessen", betonte Steinmeier. "Das ist es nicht allein, sondern Beziehungen zwischen Staaten werden auch von Menschen geprägt und von Menschen getragen."

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Italiens Regierungschef: Strafverfahren wäre nicht nachvollziehbar. Ein Strafverfahren auf Grundlage einer "fragwürdigen Bewertung" durch die EU-Kommission sei nicht nachvollziehbar, erklärte Regierungschef Giuseppe Conte in einem am Donnerstag veröffentlichten Brief an die 27 übrigen EU-Staaten, EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker und EU-Ratspräsident Donald Tusk, den Rom am späten Mittwochabend nach Brüssel gesendet hatte. ROM - Italien hat zur Abwendung eines Strafverfahrens wegen zu hoher Schulden erneut Dialogbereitschaft mit Brüssel zugesagt und gleichzeitig eine Änderung der EU-Regeln angemahnt. (Wirtschaft, 20.06.2019 - 11:12) weiterlesen...

Iran: Drohnen-Abschuss 'klare Botschaft' an die USA. "Das war eine klare und konsequente Botschaft an diejenigen, die unsere Grenzen verletzen wollen", sagte IRGC-Chef Hussein Salami am Donnerstag. TEHERAN - Die iranischen Revolutionsgarden (IRGC) haben den Abschuss der amerikanische Drohne am Persischen Golf als "eine klare Botschaft" an die USA bezeichnet. (Boerse, 20.06.2019 - 11:12) weiterlesen...

EU-Gipfel könnte erstmals neues Klimaziel bis 2050 festschreiben. Das Zieldatum wurde in einen neuen Entwurf der Gipfelerklärung aufgenommen, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Ob er angenommen wird, entscheiden die EU-Staats- und Regierungschefs am Donnerstagnachmittag. BRÜSSEL - Die Europäische Union könnte beim Gipfel der Staats- und Regierungschefs am Donnerstag erstmals das Ziel einer klimaneutralen Wirtschaft bis 2050 festschreiben. (Boerse, 20.06.2019 - 11:05) weiterlesen...

Kreise: Trump glaubt, er darf Powell als Fed-Chef absetzen. Trump habe gegenüber Vertrauten gesagt, er gehe davon aus, das Recht zu haben, Jerome Powell zum einfachen Direktoriumsmitglied der Fed zu degradieren, berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg am Donnerstag unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen. Trump plane dies aber derzeit nicht, hieß es weiter. WASHINGTON - US-Präsident Donald Trump geht offenbar davon aus, dass er den Chef der US-Notenbank absetzen kann. (Wirtschaft, 20.06.2019 - 10:58) weiterlesen...

Xi und Kim nehmen in Pjöngjang Gespräche auf. Das berichtete Chinas staatliche Nachrichtenagentur Xinhua am Donnerstag. Angaben zu den Inhalten des Treffens gab es zunächst nicht. Xi ist der erste chinesische Präsident seit 14 Jahren, der in das Nachbarland gereist ist. PEKING - Chinas Präsident Xi Jinping ist zum Auftakt seines Staatsbesuchs in Nordkorea mit Machthaber Kim Jong Un zu Gesprächen zusammengekommen. (Wirtschaft, 20.06.2019 - 10:37) weiterlesen...

Britischer Finanzminister warnt eindringlich vor No-Deal-Brexit. Ein ungeregelter EU-Austritt würde die Wirtschaft schädigen, Milliarden Pfund staatlicher Gelder kosten und könnte ein Auseinanderbrechen des Vereinigten Königreichs auslösen, sagte Hammond laut einem vorab verbreiteten Redetext am Donnerstag in London. LONDON - Der britische Finanzminister Philip Hammond hat die Kandidaten für die Nachfolge von Premierministerin Theresa May eindringlich vor einem Brexit ohne Abkommen gewarnt. (Wirtschaft, 20.06.2019 - 09:48) weiterlesen...