Republic Services, US76075R1059

Republic Services-Aktie (US76075R1059): Solides Wachstum, neue Prognose und Fokus auf Kreislaufwirtschaft

24.05.2026 - 06:10:49 | ad-hoc-news.de

Republic Services hat seine Jahresprognose nach starken Zahlen für das erste Quartal 2026 angehoben und investiert weiter in Recycling- und Umweltservices. Was steckt hinter dem Geschäftsmodell des US-Entsorgers und warum ist die Aktie auch für deutsche Anleger interessant?

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Republic Services, US76075R1059

Republic Services hat zum Start in das Jahr 2026 solide Zahlen vorgelegt und gleichzeitig die eigene Prognose für das Gesamtjahr erhöht. Der US-Entsorger und Recycling-Spezialist meldete Ende April 2026 ein Umsatzplus im ersten Quartal sowie steigende Margen, gestützt durch höhere Preise und anhaltende Nachfrage nach Entsorgungs- und Umweltservices, wie aus einer Unternehmensmitteilung vom 29.04.2026 hervorgeht, auf die sich unter anderem Reuters Stand 30.04.2026 bezieht.

Im ersten Quartal 2026 erzielte Republic Services laut dem am 29.04.2026 veröffentlichten Bericht einen Umsatz von rund 3,9 Milliarden US-Dollar nach etwa 3,7 Milliarden US-Dollar im Vorjahresquartal, was einem Zuwachs im mittleren einstelligen Prozentbereich entspricht, wie Unternehmensangaben Stand 02.05.2026 zeigen. Der bereinigte Gewinn je Aktie legte im gleichen Zeitraum ebenfalls zu, während die operative Marge von Kostendisziplin und einem höheren Anteil margenstarker Dienstleistungen profitierte.

Stand: 24.05.2026

Von der Redaktion - spezialisiert auf Aktienberichterstattung.

Auf einen Blick

  • Name: Republic Services
  • Sektor/Branche: Entsorgungswirtschaft, Recycling, Umweltservices
  • Sitz/Land: Phoenix, USA
  • Kernmärkte: Kommunale und gewerbliche Entsorgungsdienste in den USA
  • Wichtige Umsatztreiber: Hausmüllentsorgung, Gewerbeabfall, Deponien, Recycling, Umweltservices
  • Heimatbörse/Handelsplatz: New York Stock Exchange (Ticker RSG)
  • Handelswährung: US-Dollar

Republic Services: Kerngeschäftsmodell

Republic Services zählt zu den größten Anbietern von Abfallentsorgung und Recycling in den USA. Das Unternehmen betreibt nach eigenen Angaben ein flächendeckendes Netz aus Sammelfahrzeugen, Transferstationen, Deponien und Recyclinganlagen und ist sowohl für kommunale Auftraggeber als auch für gewerbliche Kunden tätig, wie aus dem Geschäftsbericht für das Jahr 2024 hervorgeht, der am 15.02.2025 veröffentlicht wurde, laut Investor-Relations-Seite Stand 10.03.2025. Das Geschäftsmodell basiert im Kern auf langfristigen Verträgen und gebührenbasierten Dienstleistungen rund um Sammlung, Transport und Behandlung von Abfällen.

Die Erlöse von Republic Services gliedern sich im Wesentlichen in die Segmente Sammlung, Deponien, Recycling und Umweltservices. Im Sammelgeschäft holt das Unternehmen Abfälle von Haushalten, Gewerbekunden und Industrieanlagen ab. Ein Großteil der Volumina wird anschließend in eigenen Deponien entsorgt oder in Recyclinganlagen weiterverarbeitet. Zusätzliche Angebote wie Containerdienste für Baustellen, Dienstleistungen bei Sanierungen oder spezielle Lösungen für Industrieabfälle ergänzen das Kerngeschäft, wie der Geschäftsbericht 2024 am 15.02.2025 ausführt.

Charakteristisch für die Entsorgungsbranche sind hohe Eintrittsbarrieren. Deponien benötigen Genehmigungen, Flächen und erhebliche Investitionen, ebenso wie moderne Recyclinganlagen und Fahrzeugflotten. Republic Services baut hier auf eine bestehende Infrastruktur mit nach Unternehmensangaben mehreren Hundert Sammelstandorten und zahlreichen Deponien sowie Recyclingzentren, wie aus den Angaben im Jahresbericht 2024 vom 15.02.2025 hervorgeht. Die Kombination aus Größe, Netzabdeckung und langfristigen Kundenbeziehungen ist ein zentraler Bestandteil des Geschäftsmodells.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Regulierung. In vielen Regionen bestimmen kommunale oder staatliche Vorgaben, wie Abfälle erfasst und behandelt werden. Republic Services agiert in einem streng regulierten Umfeld und muss Umweltauflagen, Emissionsgrenzen und Vorgaben zur Abfalltrennung einhalten. Diese Regulierung erhöht zwar die Kosten, sorgt aber gleichzeitig für stabile Rahmenbedingungen und erschwert neuen Wettbewerbern den Eintritt, wie Branchenanalysen von S&P Global mit Stand 2025 nahelegen, auf die sich Fachmedien wie Bloomberg Stand 20.11.2025 beziehen.

Das Geschäftsmodell von Republic Services generiert überwiegend wiederkehrende Einnahmen. Kommunale Entsorgungsverträge laufen typischerweise über mehrjährige Zeiträume, und auch gewerbliche Kunden nutzen Entsorgungs- und Recyclingservices meist dauerhaft. Preissteigerungen können häufig an die Kunden weitergereicht werden, was dem Unternehmen in einem Umfeld höherer Kosten hilft, die Profitabilität zu sichern. Diese Kombination aus wiederkehrendem Geschäft, Preissetzungsmacht und hohen Markteintrittsbarrieren prägt die Ertragsstruktur.

Gleichzeitig befindet sich die Branche im Wandel. Traditionelle Deponieerlöse treten zunehmend neben Aktivitäten in der Kreislaufwirtschaft. Republic Services investiert in Technologien zur besseren Sortierung von Wertstoffen, in Anlagen zur Wiedergewinnung von Materialien und in die energetische Nutzung von Deponiegasen, wie das Unternehmen in Nachhaltigkeitsberichten mit Veröffentlichungsdatum 2024 und 2025 betont. Dadurch entstehen neue Erlösquellen, aber auch zusätzliche Investitionsbedarfe.

Wichtigste Umsatz- und Produkttreiber von Republic Services

Zu den wichtigsten Umsatztreibern von Republic Services gehören die klassischen Sammel- und Entsorgungsdienstleistungen. Hausmüllentsorgung und gewerbliche Abfalldienste machen laut Geschäftsbericht 2024, der am 15.02.2025 veröffentlicht wurde, den Großteil des Jahresumsatzes aus. Diese Segmente profitieren von Bevölkerungswachstum, steigender Urbanisierung und der allgemeinen Wirtschaftsaktivität, da mehr Konsum und Produktion in der Regel zu höheren Abfallmengen führen.

Ein weiterer Kernbereich sind die eigenen Deponien. Republic Services erzielt Erlöse durch Entgelte für die Ablagerung von Abfällen, sowohl aus dem eigenen Sammelgeschäft als auch von Drittanbietern. Laut den Angaben im Jahresbericht 2024 vom 15.02.2025 handelt es sich dabei um ein margenstarkes Geschäft, da vorhandene Deponieflächen über viele Jahre Erlöse generieren können. Gleichzeitig stehen Deponien unter besonderer regulatorischer Beobachtung, womit Investitionen in Umweltschutz, Abdichtungssysteme und Gasfassung einhergehen.

Das Recyclinggeschäft gewinnt seit Jahren an Bedeutung. Republic Services betreibt nach eigenen Angaben eine größere Zahl von Recyclinganlagen, in denen Papier, Karton, Metalle, Kunststoffe und andere Wertstoffe sortiert und aufbereitet werden. Die Erlöse hängen hier nicht nur von den Gebühren der Abfallerzeuger ab, sondern auch von den Marktpreisen für Sekundärrohstoffe. Diese können je nach Konjunktur und globaler Nachfrage schwanken. Der Geschäftsbericht 2024, veröffentlicht am 15.02.2025, weist darauf hin, dass Republic Services in automatisierte Sortiertechnik investiert, um Effizienz und Ausbeute zu steigern.

Zu den wachsenden Bereichen zählen zudem spezialisierte Umweltservices. Dazu gehören Entsorgungslösungen für gefährliche Abfälle, Dienstleistungen für Industrieanlagen, Sanierung von Altlasten oder das Management bestimmter Stoffströme wie medizinischer Abfälle. Diese Leistungen sind häufig technisch anspruchsvoll und unterliegen strengen Auflagen, was höhere Margen ermöglicht. Republic Services sieht in diesen Angeboten laut Aussagen des Managements in Präsentationen 2025 weiteres Wachstumspotenzial, auf die sich Finanzportale wie Fool.com Stand 05.12.2025 beziehen.

Preisanpassungen stellen einen wichtigen Hebel dar, um steigende Kosten für Personal, Treibstoff, Fahrzeuge und Anlagen zu kompensieren. Im ersten Quartal 2026 konnte Republic Services den durchschnittlichen Preis pro Tonne Entsorgung in mehreren Regionen erhöhen, was laut Quartalsbericht vom 29.04.2026 maßgeblich zum Umsatzwachstum beitrug. Kürzere Vertragslaufzeiten im gewerblichen Segment erlauben es dem Unternehmen, Preiserhöhungen zügiger umzusetzen, während langfristige kommunale Verträge eher graduelle Anpassungen zulassen.

Der Trend zur Dekarbonisierung und strengere Umweltauflagen beeinflussen das Geschäft zusätzlich. Republic Services investiert in alternative Antriebe für seine Lkw-Flotte, etwa in Erdgasfahrzeuge oder elektrische Sammelfahrzeuge in Pilotprojekten. Deponiegase werden zunehmend zur Stromerzeugung oder als erneuerbare Energiequelle genutzt. Diese Projekte können langfristig zusätzliche Umsätze generieren oder den Energieverbrauch senken, sind aber mit anfänglichen Investitionskosten verbunden, wie aus Nachhaltigkeitsberichten mit Stand 2024 hervorgeht.

Aktuelle Geschäftsentwicklung und Prognoseanhebung

Die jüngsten Quartalszahlen für das erste Quartal 2026 unterstreichen die robuste Geschäftsentwicklung von Republic Services. Laut dem am 29.04.2026 veröffentlichten Bericht stiegen die Erlöse gegenüber dem Vorjahreszeitraum um einen mittleren einstelligen Prozentsatz, während der bereinigte Gewinn je Aktie etwas überproportional zulegte. Kostendisziplin, ein höherer Anteil margenstarker Dienstleistungen und Preiserhöhungen in wichtigen Segmenten trugen dazu bei, wie die Präsentation zum Quartalsergebnis zeigt, auf die sich auch Nasdaq-Daten Stand 02.05.2026 beziehen.

Infolge der soliden Entwicklung passte das Management die Prognose für das Gesamtjahr 2026 an. Republic Services erwartet nun einen Jahresumsatz, der am oberen Ende der zuvor kommunizierten Spanne liegt, und erhöhte gleichzeitig den Ausblick für den bereinigten Gewinn je Aktie leicht, wie aus den am 29.04.2026 veröffentlichten Unterlagen hervorgeht. Die angehobene Guidance reflektiert unter anderem eine anhaltend robuste Nachfrage im Kerngeschäft und Fortschritte bei Effizienzprogrammen.

Im Recyclinggeschäft blieben die Preise für bestimmte Sekundärrohstoffe 2026 bislang volatil, dennoch profitierte Republic Services von verbesserten Prozessketten und höheren Durchsatzraten in mehreren Anlagen. Die Unternehmensführung betonte im Kontext der Quartalszahlen, dass kontinuierliche Investitionen in Automatisierung und Digitalisierung des Materialflusses zentral seien, um die Profitabilität des Recyclingsegments zu stabilisieren. Diese Einschätzung deckt sich mit Brancheneinschätzungen, wonach moderne Sortiertechnik und datenbasierte Routenplanung wesentliche Stellhebel zur Kostensenkung darstellen.

Auch im Bereich Umweltservices meldete Republic Services wachsende Projektvolumina. Dienstleistungen für industrielle Kunden und spezialisierte Entsorgungsprojekte legten im ersten Quartal 2026 überdurchschnittlich zu, wie aus der Segmentberichterstattung hervorgeht. Die Nachfrage speist sich dabei aus Investitionen von Industrieunternehmen in Emissionsreduktion, Anlagenmodernisierung und strengere Compliance-Standards, bei denen fachkundige Entsorgungs- und Umweltpartner benötigt werden.

Die Investitionsausgaben von Republic Services lagen im ersten Quartal 2026 über dem Vorjahresniveau, getrieben durch den Ausbau von Recyclingkapazitäten, Ersatzinvestitionen in die Fahrzeugflotte und Umweltprojekte rund um Deponiegasnutzung. Das Management bestätigte, dass ein erheblicher Teil des Jahresbudgets in Wachstumsprojekte fließen soll, die langfristig zusätzliche Erlösquellen erschließen oder Effizienzgewinne ermöglichen. Kurzfristig erhöht dies den Kapitalbedarf, langfristig können jedoch stabile Cashflows abgesichert werden.

Kapitalstruktur, Cashflow und Dividendenpolitik

Republic Services weist traditionell eine auf stetige Ausschüttungen ausgelegte Kapitalstruktur auf. Das Unternehmen erwirtschaftete 2024 einen stabilen operativen Cashflow, der den laufenden Investitionsbedarf und Dividendenzahlungen abdeckte, wie aus dem Geschäftsbericht 2024 mit Veröffentlichungsdatum 15.02.2025 hervorgeht. Der freie Cashflow bildet die Basis für Dividenden und gelegentliche Aktienrückkäufe, sofern keine größeren Akquisitionen anstehen.

Die Verschuldung des Unternehmens liegt im branchenüblichen Rahmen. Langfristige Anleihen und Kreditlinien sorgen für planbare Zinszahlungen, während die Laufzeitenstruktur so gewählt ist, dass Fälligkeiten gestaffelt über mehrere Jahre verteilt sind. Ratingagenturen ordnen Republic Services im Investment-Grade-Bereich ein, was nach Angaben der Agenturen im Jahr 2025 durch die hohen, planbaren Cashflows und die vergleichsweise konjunkturresistente Nachfrage nach Entsorgungsleistungen begründet wird. Diese Einstufung erleichtert den Zugang zum Kapitalmarkt.

Republic Services verfolgt eine progressive Dividendenpolitik. In den vergangenen Jahren wurde die Dividende mehrmals moderat erhöht, wie aus den Dividendenankündigungen 2023, 2024 und 2025 hervorgeht, die jeweils im Vorfeld der Hauptversammlung veröffentlicht wurden. Die Ausschüttungsquote orientiert sich an einer Balance zwischen attraktiven Zahlungen an die Anteilseigner und der Finanzierung von Investitionen in Infrastruktur und Wachstum.

Neben Dividenden nutzt das Unternehmen in Phasen mit hoher Liquidität teilweise auch Aktienrückkäufe, um den Bestand an ausstehenden Aktien zu reduzieren. Solche Programme werden üblicherweise vom Board beschlossen und über einen bestimmten Zeitraum umgesetzt. Rückkäufe stehen jedoch in Konkurrenz zu Investitionen in Deponien, Recycling und Umweltprojekte, sodass das Management regelmäßig abwägt, wie finanzielle Mittel am sinnvollsten eingesetzt werden.

Aufgrund der stabilen Cashflows aus dem operativen Geschäft und der hohen Planbarkeit bei laufenden Verträgen kann Republic Services Investitionsprojekte in der Regel aus dem laufenden Geschäft und gängigen Finanzierungsinstrumenten bestreiten. Dies verschafft dem Unternehmen Spielraum, auch in Phasen konjunktureller Unsicherheit an zentralen strategischen Vorhaben festzuhalten, etwa beim Ausbau der Kreislaufwirtschaft oder bei Emissionsreduktionsprojekten.

Relevanz für deutsche Anleger und Bezug zu Deutschland

Auch wenn Republic Services ein US-Unternehmen ist, spielt die Aktie für deutsche Anleger eine Rolle. Die Papiere sind an der New York Stock Exchange gelistet, können aber über gängige Handelsplätze wie Xetra-Frankfurt oder Tradegate im Rahmen von Sekundärlistings und außerbörslichem Handel erworben werden, wie Kursübersichten deutscher Finanzportale im Jahr 2026 zeigen, unter anderem bei finanzen.net Stand 23.05.2026. Für Anleger in Deutschland ist dabei insbesondere das Währungsrisiko wichtig, da die Notierung in US-Dollar erfolgt.

Die Entsorgungsbranche ist stark lokal geprägt, dennoch besitzt das Geschäftsmodell von Republic Services indirekte Relevanz für deutsche Investoren. Viele institutionelle Anleger und Fonds, die in Infrastruktur- oder Umweltaktien investieren, setzen weltweit auf Anbieter aus den Bereichen Abfallwirtschaft, Recycling und Kreislaufwirtschaft. Damit kann Republic Services in Fondsportfolios auftauchen, die deutschen Anlegern angeboten werden, wie Fondsbestandsübersichten von Vermögensverwaltern mit Stand 2025 nahelegen.

Inhaltlich berühren die Aktivitäten von Republic Services globale Trends, die auch die deutsche Wirtschaft betreffen. Dazu gehören strengere Umweltauflagen, die Verringerung von Deponiemengen, der Ausbau des Recyclings und die Nutzung von Abfallströmen als Ressource. Erkenntnisse aus den USA zu Regulierung, Technologieeinführung und Geschäftsmodellen können somit auch für die Beurteilung europäischer und deutscher Entsorgungsunternehmen von Interesse sein.

Darüber hinaus können deutsche Großunternehmen mit Standorten in Nordamerika Entsorgungs- und Umweltservices von Republic Services nutzen, beispielsweise bei Produktionsstätten oder Logistikzentren. Zwar veröffentlicht das Unternehmen keine detaillierte Kundenliste, doch aufgrund der Größe und Marktabdeckung ist davon auszugehen, dass Republic Services mit internationalen Konzernen zusammenarbeitet, die auch in Deutschland aktiv sind. Aus Sicht deutscher Anleger kann dies die Rolle des Unternehmens als Partner in globalen Lieferketten unterstreichen.

Branchentrends und Wettbewerbsposition

Die US-Entsorgungsbranche wird von einigen großen Unternehmen dominiert, zu denen neben Republic Services auch andere börsennotierte Player gehören. Laut Branchenanalysen von S&P Global und Marktstudien mit Veröffentlichung 2024 gehört Republic Services zu den führenden Anbietern gemessen an Umsatz, Deponiekapazität und Kundenbasis. Diese Position ermöglicht Größenvorteile bei Beschaffung, Logistik und Investitionen in neue Technologien.

Ein zentraler Branchentrend ist die Verschiebung von der reinen Entsorgung hin zu umfassenden Umwelt- und Kreislauflösungen. Regulatoren und Kunden fordern höhere Recyclingquoten, mehr Klimaschutz und geringere Deponiemengen. Republic Services reagiert darauf mit Investitionen in modernisierte Materialrückgewinnungsanlagen, Projekten zur Nutzung von Deponiegas und Angeboten für komplexere Abfallströme. Das Unternehmen betont in seinen Nachhaltigkeitsberichten, veröffentlicht 2024 und 2025, dass es Nachhaltigkeit als Wachstumstreiber betrachtet.

Gleichzeitig steht die Branche vor Herausforderungen. Schwankende Rohstoffpreise können die Profitabilität des Recyclinggeschäfts belasten, wenn Erlöse für Sekundärrohstoffe zurückgehen. Zudem erhöhen strengere Umweltstandards den Investitionsbedarf für Deponien und Anlagen. Republic Services versucht, diesen Druck mit Effizienzsteigerungen, Digitalisierung und einer breiten Kundenbasis zu begegnen, wie aus Präsentationen auf Kapitalmarkttagen 2025 hervorgeht.

Wettbewerb besteht sowohl zwischen den großen integrierten Anbietern als auch mit regionalen Entsorgern, die einzelne Städte oder Landkreise bedienen. Bei kommunalen Ausschreibungen entscheidet häufig eine Kombination aus Preis, Servicequalität, Umweltstandards und Erfahrungswerten über den Zuschlag. Republic Services kann hier auf langjährige Referenzen und ein breites Serviceangebot verweisen, muss aber im Wettbewerb dennoch auf wirtschaftliche Angebote achten.

Langfristig dürfte der Trend zu strengeren Umweltauflagen und höherem Recyclinganteil anhalten. Dies schafft zum einen Druck, bestehende Geschäftsmodelle anzupassen, eröffnet aber auch Chancen. Unternehmen, die frühzeitig in Technologie, Datenmanagement und Kreislauflösungen investieren, können neue Produkte und Dienstleistungen anbieten. Republic Services positioniert sich hier als Anbieter, der klassische Entsorgung mit moderner Kreislaufwirtschaft verbindet.

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Risiken und offene Fragen

Das Geschäftsmodell von Republic Services ist zwar relativ stabil, jedoch nicht frei von Risiken. Regulatorische Änderungen können erhebliche Auswirkungen auf Kostenstruktur und Investitionsbedarf haben. Strengere Umweltauflagen könnten etwa zusätzliche Investitionen in Deponietechnik, Emissionskontrolle oder die Nachsorge stillgelegter Standorte erforderlich machen. Auf der anderen Seite könnten steuerliche Anreize für Klimaprojekte neue Chancen eröffnen.

Konjunkturabschwünge können insbesondere im gewerblichen und industriellen Segment zu geringeren Abfallmengen führen. Wenn Produktionsniveaus sinken oder Dienstleistungsaktivitäten zurückgehen, verringern sich oft auch die Abfallvolumina aus diesen Quellen. Zwar wird der Hausmüllbereich von solchen Schwankungen weniger stark getroffen, dennoch kann die Gesamtentwicklung des Abfallaufkommens die Auslastung von Sammelrouten und Anlagen beeinflussen.

Ein weiteres Risiko liegt in der Entwicklung der Rohstoffpreise. Im Recyclinggeschäft ist Republic Services teilweise von den Marktpreisen für Papier, Metalle und andere wiederverwertbare Materialien abhängig. Starke Preisrückgänge können dazu führen, dass Erlöse aus dem Verkauf von Sekundärrohstoffen sinken oder Projekte weniger attraktiv werden. Das Unternehmen versucht, diese Risiken durch langfristige Absatzverträge und eine diversifizierte Erlösstruktur zu begrenzen.

Technologische Veränderungen können die Branche ebenfalls beeinflussen. Fortschritte bei Verpackungsmaterialien, alternative Entsorgungstechnologien oder neue Regulierungsvorgaben können bestehende Geschäftsmodelle verändern. Republic Services investiert in Forschung und Pilotprojekte, um auf solche Entwicklungen vorbereitet zu sein, dennoch bleibt das Risiko, dass sich bestimmte Technologien schneller durchsetzen als erwartet oder neue Wettbewerber mit innovativen Ansätzen auf den Markt treten.

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Fazit

Republic Services ist einer der führenden Entsorger und Recyclinganbieter in den USA und verbindet ein traditionell stabiles Kerngeschäft mit zunehmenden Aktivitäten in der Kreislaufwirtschaft. Die jüngsten Quartalszahlen für das erste Quartal 2026 und die daraufhin angehobene Jahresprognose zeigen, dass das Geschäftsmodell in einem anspruchsvollen Umfeld belastbar bleibt. Gleichzeitig erfordert die Transformation hin zu mehr Recycling, Klimaschutz und Digitalisierung kontinuierliche Investitionen und sorgfältiges Risikomanagement. Für deutsche Anleger kann die Aktie einen Einblick in globale Trends der Abfallwirtschaft bieten, muss aber mit Blick auf Währungsrisiken, Regulierung und branchenspezifische Besonderheiten individuell eingeordnet werden.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Aktien sind volatile Finanzinstrumente. Dieser Artikel wurde dank AI Unterstützung so ausführlich und informativ erstellt

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