Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Einzelhandel, Produktion

RECKLINGHAUSEN - Arbeitgeber und Gewerkschaft im nordrhein-westfälischen Einzelhandel unternehmen am Dienstag einen neuen Anlauf, den seit Monaten anhaltenden Tarifkonflikt zu beenden.

21.09.2021 - 06:33:26

Neue Verhandlungen im NRW-Einzelhandel - Positionen weit auseinander. In Recklinghausen treffen sich beide Seiten zur mittlerweile sechsten Verhandlungsrunde. Die Positionen von Arbeitgebern und Gewerkschaft Verdi liegen bislang weit auseinander. Umstritten ist unter anderem, ob und in welcher Form ein neuer Tarifvertrag zwischen Firmen, die gut durch die Corona-Krise gekommen sind, und solchen, die in Schwierigkeiten stecken, differenziert wird.

Verdi fordert für die 700 000 Beschäftigten in NRW 4,5 Prozent und 45 Euro mehr Gehalt, Lohn und Ausbildungsvergütung und ein Mindestentgelt von 12,50 Euro pro Stunde. Der Handelsverband NRW hatte in der vorigen Verhandlungsrunde nach eigenen Angaben sein Angebot nachgebessert. Bei 24 Monaten Laufzeit habe man zwei Prozent im ersten und 1,8 Prozent im zweiten Jahr geboten. Dem Arbeitgeber sollte es allerdings überlassen werden, die Tariferhöhung im ersten Jahr in Form von vier zusätzlichen Urlaubstagen zu vergelten. Insgesamt sehe das Arbeitgeberangebot zudem fünf Nullmonate vor.

Verdi hat das Angebot zurückgewiesen. Es sei noch meilenweit von einem fairen Abschluss entfernt. Bei einer Preissteigerungsrate von aktuell 3,9 Prozent hätten sich die Kosten für das tägliche Leben deutlich erhöht. "Damit bedeutet das Angebot der Arbeitgeber nichts als ein großes Minus im Portemonnaie der Beschäftigten", sagte Verdi-Verhandlungsführerin Silke Zimmer. Verdi hatte wiederholt zu Warnstreiks aufgerufen. Vor Beginn der Verhandlungen am Dienstag wollen Beschäftigte der Möbelkette Ikea in Recklinghausen demonstrieren.

Die Tarifverhandlungen hatten im Mai begonnen, bundesweit gab es bisher mehr als 35 Verhandlungsrunden. Die Arbeitgeber fordern, den Teil der Branche, der besonders hart von den Auswirkungen der Pandemie betroffen gewesen sei, vor zu hohen Kostenbelastungen zu schützen. Verdi verweist darauf, dass der Einzelhandel nach Rekordumsätzen im Jahr 2020 im ersten Halbjahr 2021 noch einmal zugelegt habe. Das sei den Beschäftigten zu verdanken, die zu Recht eine deutliche Entgeltsteigerung erwarteten.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Wissenschaftler fordern Subventionsstopp für schädliche Fischerei. GENF - Angesichts der Überfischung der Weltmeere haben 289 Wissenschaftler aus 46 Ländern einen Stopp von Subventionen für schädliche Fischerei gefordert. Über so ein Verbot wird zurzeit in der Welthandelsorganisation beraten. Ein Abkommen soll womöglich bei der Ministerkonferenz ab 30. November in Genf verabschiedet werden. Die Positionen liegen weit auseinander. Wissenschaftler fordern Subventionsstopp für schädliche Fischerei (Boerse, 28.10.2021 - 20:03) weiterlesen...

UBA-Studie: Umweltschädliche Subventionen kosten jährlich Milliarden. Knapp die Hälfte, insgesamt 30,8 Milliarden Euro, entfielen auf den Straßen- und Flugverkehr, etwa auf Steuervergünstigungen für die Nutzung von Dieselfahrzeugen. Die umweltschädlichen Subventionen seien in den vergangenen Jahren trotz der größeren Klimaschutzbemühungen gestiegen, erklärte UBA-Chef Dirk Messner am Donnerstag bei der Vorstellung der Studie. Im Jahr 2012 betrugen sie noch etwa 57 Milliarden Euro. BERLIN - Mindestens 65,4 Milliarden Euro hat Deutschland nach einer neuen Studie des Umweltbundesamts im Jahr 2018 in umwelt- und klimaschädliche Subventionen investiert. (Boerse, 28.10.2021 - 16:51) weiterlesen...

Steinmeier für Einlenken Londons im Brexit-Streit um Nordirland. Die EU-Kommission habe "sehr, sehr weitreichende Vorschläge gemacht", sagte er am Donnerstag bei einem Staatsbesuch in der Nähe von Dublin. "Und ich kann nur hoffen, dass diese Vorschläge in London nicht nur auf Gehör stoßen, sondern auch akzeptiert werden", betonte er. DUBLIN - Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat sich für eine rasche Einigung im festgefahrenen Streit um Brexit-Regeln für Nordirland stark gemacht. (Boerse, 28.10.2021 - 16:27) weiterlesen...

Warenmangel bremst E-Commerce-Anbieter Shopify etwas aus. Das über Plattformen des Unternehmens abgewickelte Volumen stieg zwar um 35 Prozent auf fast 42 Milliarden US-Dollar (36 Mrd Euro), blieb damit aber hinter den Erwartungen der Experten zurück. Auch das Umsatzplus von 46 Prozent auf gut 1,1 Milliarden Dollar fiel geringer aus als von Analysten prognostiziert. Die Dienste von Shopify richten sich an kleine und mittlere Unternehmen. Shopify erwirtschaftet den größten Teil seines Erlöses in Nordamerika. OTTAWA - Der kanadische E-Commerce-Lösungsanbieter Shopify ist im dritten Quartal wegen Problemen beim Warennachschub nicht so stark gewachsen wie erhofft. (Boerse, 28.10.2021 - 14:49) weiterlesen...

EU und Großbritannien erkennen Corona-Zertifikate gegenseitig an. Wie die EU-Kommission am Donnerstag mitteilte, einigten sich London und Brüssel darauf, die Nachweise der jeweiligen Gegenseite zu akzeptieren. Der Beschluss soll am Freitag in Kraft treten. Eine ähnliche Vereinbarung sei mit Armenien getroffen worden. BRÜSSEL/LONDON - Menschen aus der EU können mit ihrem Covid-Zertifikat bald auch im Vereinigten Königreich eine Impfung, einen Test oder eine Genesung nachweisen. (Boerse, 28.10.2021 - 14:29) weiterlesen...

Steinmeier ruft London zu Einigung im Brexit-Streit um Nordirland auf. Die Kommission habe "sehr, sehr weitreichende Vorschläge gemacht", sagte er am Donnerstag nach einem Treffen mit Akteuren des nordirischen Friedensprozesses in der Nähe von Dublin. "Und ich kann nur hoffen, dass diese Vorschläge in London nicht nur auf Gehör stoßen, sondern auch akzeptiert werden", sagte Steinmeier. DUBLIN - Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat Großbritannien aufgerufen, die Vorschläge der EU-Kommission zu den Brexit-Regeln für Nordirland anzunehmen. (Wirtschaft, 28.10.2021 - 13:54) weiterlesen...