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AMS, AT0000A18XM4

PREMSTÄTTEN / MÜNCHEN - Der österreichische Sensorspezialist AMS treibt die Integration des Lichtkonzerns Osram nach der kürzlich vollzogenen Mehrheitsübernahme voran.

29.07.2020 - 10:32:01

AMS treibt Osram-Integration weiter voran und erhöht Beteiligung. Das Unternehmen aus der Steiermark peilt zeitnah den Abschluss eines Beherrschungs- und Gewinnabführungvertrags (BGV) und rechnet mit einer Umsetzung bis zum Jahresende 2020, wie AMS am Mittwoch in Premstätten mitteilte. Dadurch wollen die Österreicher in den kommenden Jahren ein deutlich profitables gemeinsames Unternehmen schaffen, hieß es weiter.

derzeit gut.

So erzielte AMS im zweiten Quartal nach eigenen Angaben Rekordumsätze. Demnach konnte sich der Konzern im Gegensatz zu etlichen anderen Unternehmen und Branchen von der Corona-Krise weitgehend freimachen, auch wenn die Nachfrage im Automotive- und Industriegeschäft verhalten gewesen sei. Besonders im Consumer-Geschäft, in dem die Österreicher vor allem Teile für Smartphones herstellen, lief es gut.

Insgesamt kletterten die Erlöse im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 13 Prozent auf 460,3 Millionen US-Dollar (rund 392 Millionen Euro). Das bereinigte operative Ergebnis (Ebit) lag bei 90,1 Millionen Dollar nach 49 Millionen Dollar ein Jahr zuvor.

Im laufenden dritten Quartal rechnet der Konzern erneut mit positiven Zahlen. So erwartet das Unternehmen Umsätze zwischen 530 und 570 Millionen US-Dollar. Davon sollen 21 bis 24 Prozent als bereinigter operativer Gewinn beim Unternehmen hängenbleiben. AMS will Osram ab Beginn des dritten Quartals 2020 vollständig konsolidieren und beabsichtigt, die Münchner als separates Berichtssegment mit einzuschließen. Der Ausblick für das dritte Quartal umfasse jedoch nur das AMS-Geschäft, stellte das Unternehmen klar.

Die in der Schweizer Börse notierte AMS-Aktie gab deutlich nach und verlor zuletzt knapp sechs Prozent. Händler begründeten das mit dem schwächer als erwartet ausgefallenen Ausblick auf das laufende Quartal. Laut dem Analysten Sandeep Deshpande von der US-Bank JPMorgen liegt der Ausblick für das laufende Quartal unter den durchschnittlichen Markterwartungen.

@ dpa.de