Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Produktion, Absatz

POTSDAM - Bei den Kohle-Protesten in der Lausitz am Samstag haben die Demonstranten nach Polizeiangaben nicht versucht, auf das Kraftwerksgelände Jänschwalde in Brandenburg einzudringen.

02.12.2019 - 16:13:35

Polizei: Kohle-Gegner wollten nicht auf Kraftwerksgelände eindringen. "Es gab kein Eindringen, es ist niemand bis zum Zaun gekommen", sagte ein Sprecher der Polizei am Montag. Er bestätigte, dass es eine angemeldete Versammlung mit rund 200 Teilnehmern vor dem Kraftwerk gab. Die Kohle-Gegner bewegten sich in Richtung des Kraftwerks, wie der Sprecher sagte. Daraufhin hätten sich die Einsatzkräfte der Polizei vor den Zaun gestellt. "Die Versammlungsteilnehmer haben vor uns gestoppt.

Der Kraftwerksbetreiber Leag hatte während der Proteste am Samstag zunächst getwittert, dass Kohlegegner versuchten, gewaltsam in das Kraftwerk einzudringen. Auch Brandenburgs Innenminister Michael Stübgen (CDU) hatte sich am Samstag dahingehend geäußert. Es gebe vereinzelte Übergriffe, sagte er. "Es gab auch hier schon den Versuch (...), das Gelände zu stürmen, das ist aber abgewehrt worden."

Am Samstagabend relativierte das Unternehmen Leag die eigene Darstellung des Vorfalls auf Twitter und auf der Unternehmenshomepage und ergänzte: "Das war der Eindruck, den die Demonstranten in diesem Augenblick vermittelt haben. Es gab nach Áussage der Polizei eine massive Annäherung der Gruppe auf das Kraftwerksgelände zu, die nur durch starke Polizeipräsenz gestoppt werden konnte". Unternehmenssprecher Thoralf Schirmer zufolge basierte die Ergänzung auf einer Rücksprache mit Polizeisprechern.

"Ende Gelände" hatte am Sonntagabend der Darstellung des Kraftwerksbetreibers Leag über das angeblich versuchte gewaltsame Eindringen auf das Kraftwerksgelände widersprochen. "Ende Gelände dementiert Meldungen der Leag und der Polizei, wonach eine Stürmung des Kraftwerks Jänschwalde versucht worden sei. Dies war zu keinem Zeitpunkt geplant und wurde auch nicht versucht", sagte Sprecherin Nike Mahlhaus am Sonntag.

Tausende Kohle-Gegner hatten am Samstag Tagebaue in Sachsen und Brandenburg blockiert, um gegen die Klimapolitik der Bundesregierung zu protestieren. Die Aktivisten fordern einen sofortigen Kohleausstieg. Ziel der Bundesregierung ist ein Kohleausstieg bis 2038.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

O.J.-Simpson-Anwalt verstärkt Verteidigerteam von Präsident Trump. Der emeritierte Harvard-Professor teilte am Freitag auf Twitter mit, er nehme an dem Verfahren teil, "um die Integrität der Verfassung zu verteidigen". Er werde verfassungsrechtlich Argumente gegen eine Amtsenthebung Trumps vortragen. Dershowitz wurde Mitte der 1990er Jahre als Teil des Verteidigerteams des Football-Stars O.J. Simpson bekannt. WASHINGTON - US-Staranwalt Alan Dershowitz schließt sich nach eigenen Angaben dem Verteidigerteam im Amtsenthebungsverfahren gegen US-Präsident Donald Trump im Senat an. (Wirtschaft, 17.01.2020 - 20:28) weiterlesen...

Mexiko will Migranten-'Karawane' Jobs statt Durchreise in USA bieten. Dessen Regierung erklärte, Migranten mit den nötigen Dokumenten die Einreise erlauben zu wollen, nicht aber die Weiterreise in die USA. Der mexikanische Präsident Andrés Manuel López Obrador sagte am Freitag vor Journalisten, es gebe an Mexikos Südgrenze mehr als genug Arbeitsplätze für die rund 3000 Mittelamerikaner, die in Richtung Norden unterwegs seien. MEXIKO-STADT - Hunderte Migranten haben auf ihrem Weg von Honduras Richtung USA die Grenze zu Guatemala überquert und näherten sich am Freitag Mexiko. (Wirtschaft, 17.01.2020 - 19:09) weiterlesen...

Bundesregierung bestätigt Drohung der USA gegen EU im Iran-Streit. BERLIN - Die Bundesregierung hat bestätigt, dass die USA im Streit über das Atomabkommen mit dem Iran der EU mit Zöllen auf Autos gedroht haben. In einer geheimen Sitzung des Auswärtigen Ausschusses des Bundestags erklärte eine hochrangige Diplomatin des Auswärtigen Amts nach Angaben von Teilnehmern am Freitag, dass die USA am 8. Januar auf hoher Beamtenebene beide Themen miteinander verknüpft hätten. Die Drohung sei aber von den drei am Atomabkommen beteiligten europäischen Staaten - Deutschland, Frankreich und Großbritannien - zurückgewiesen worden. Zuerst hatte der "Spiegel" darüber berichtet. Bundesregierung bestätigt Drohung der USA gegen EU im Iran-Streit (Boerse, 17.01.2020 - 19:08) weiterlesen...

CDU-Spitze pocht bei Grundrente auf Vermögensprüfung. Es gebe noch eine Reihe von Fragen, und auch die Finanzierung stehe noch nicht, hieß es am Freitag am Rande der CDU-Vorstandsklausur in Hamburg. Die CDU überprüfe nun, ob das Papier von Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) weiterhin dem hart ausgehandelten Koalitionskompromiss entspreche. Dabei sei die Finanzierung der Hauptpunkt. "Wir schauen uns den Entwurf aus dem Arbeitsministerium an und schauen, ob er mit dem gemeinsam gefundenen Kompromiss übereinstimmt", hieß es weiter. HAMBURG - Die CDU-Spitze pocht im neu aufgeflammten Streit mit der SPD über die Grundrente auf einer Vermögensprüfung. (Wirtschaft, 17.01.2020 - 18:40) weiterlesen...

Bisher kein Signal von Tesla für Billigung von Kaufvertrag. "Bislang ist uns keine Entscheidung bekannt, sagte die Sprecherin des Brandenburger Wirtschaftsministeriums, Andrea Beyerlein, am Freitag. "Es war in Aussicht gestellt, dass Ende der Woche eine Entscheidung fällt." Sie verwies auf die Zeitdifferenz zur Tesla-Zentrale in den USA. Die "Bild"-Zeitung hatte zuvor darüber berichtet. GRÜNHEIDE - Der US-Elektroautohersteller Tesla hat bisher kein Signal gesendet, ob er grünes Licht für den Kaufvertrag mit Brandenburg für das Gelände der geplanten Fabrik gibt. (Boerse, 17.01.2020 - 18:25) weiterlesen...

Feinstaub-Alarm in Stuttgart wird abgeschafft. Denn die jährlichen Grenzwerte seien zum zweiten Mal in Folge eingehalten worden, teilte Oberbürgermeister Fritz Kuhn (Grüne) am Freitag zur Begründung mit. Der Feinstaub-Alarm ist bundesweit einmalig und wurde 2016 eingeführt, um die Belastung mit dem Luftschadstoff in der Landeshauptstadt zu senken. STUTTGART - Der Feinstaub-Alarm in Stuttgart wird Mitte April abgeschafft. (Boerse, 17.01.2020 - 17:07) weiterlesen...