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POTSDAM / BEESKOW - Die hochansteckende Afrikanische Schweinepest ist in Brandenburg bei sieben toten Wildschweinen nachgewiesen worden.

17.09.2020 - 17:51:28

Suche nach totem Wild geht weiter. Das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) in Greifswald bestätigte am Donnerstag einen weiteren Fund eines Tieres, das aus dem Raum Neuzelle im Landkreis Oder-Spree stammte. Am Mittwoch hatte das FLI die Tierseuche bei fünf Wildschweinen nachgewiesen, die ebenfalls bei Neuzelle entdeckt worden waren. Der erste Fall der Afrikanischen Schweinepest in Deutschland war bereits in der vergangenen Woche in Schenkendöbern im Landkreis Spree-Neiße aufgetreten. Brandenburg rechnet mit weiteren Funden.

Drohnen, Jäger und Forstleute suchten am Donnerstag weiter nach totem Wild. Im Blick stand die Kernzone in einem Radius von rund drei Kilometern um den ersten Fundort. Nach den bestätigten Fällen bei Neuzelle will der Landkreis Oder-Spree in Ostbrandenburg diesen Bereich ausweiten, wie Kreissprecher Mario Behnke in Beeskow ankündigte. Zwei Drohnen mit Wärmebildkameras waren am Donnerstagvormittag über dem Gebiet im Einsatz. Der Landkreis Spree-Neiße erwartet am Montag Hundestaffeln aus Niedersachsen und Rheinland-Pfalz, die für die Suche nach totem und verletzten Wild ausgebildet sind.

Weiterhin ist rund um den ersten Fundort des toten Wildschweins mit Schweinepest im Radius von bis zu 25 Kilometern ein gefährdetes Gebiet abgegrenzt, in dem Restriktionen gelten - die Nutzung land- und forstwirtschaftlicher Flächen ist verboten. Die Kernzone darf zudem nicht betreten werden. Für Menschen ist die Seuche ungefährlich, für Schweine aber tödlich. Landwirte sind in Sorge. Am Freitag will der Landesbauernverband über die Situation vor Ort informieren.

Der Deutsche Jagdverband hat unterdessen eine effektivere Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest angemahnt. "Ein Flickenteppich von Vorschriften und Zuständigkeiten muss verhindert werden. Das Virus kennt keine Kreis- oder Ländergrenzen", betonte Präsident Volker Böhning in einer Mitteilung. Gefordert werden zudem Anreize für die verstärkte Bejagung, denn reduzierte Wildschweinbestände erschwerten die Ausbreitung des Virus. Jäger, die Kadaver suchten oder Proben nehmen, sollten angemessen entschädigt werden.

Mit einem festen Zaun rund um den Fundort kann aus Sicht des Wildbiologen Konstantin Börner die Seuche am besten kontrolliert werden. "Damit kann es nach jetzigem Stand gelingen, die Situation im Zaum zu halten", sagte Börner, der sich am Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung in Berlin mit Wildschweinen beschäftigt, der Deutschen Presse-Agentur. "Wichtig ist - da es auch in absehbarer Zeit keinen Impfstoff gibt - den Zeitraum zwischen dem Tod eines infizierten Tieres und der Ergreifung von Maßnahmen so kurz wie möglich zu halten", sagte er. Die Zäune müssten aber fest, stabil und eine echte Hürde sein.

@ dpa.de

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