Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Biontech, US09075V1026

PORTO - Die EU sieht in dem US-Vorschlag zur Freigabe von Patenten keine schnelle Lösung für den weltweiten Mangel an Corona-Impfstoffen, will sich einer Diskussion darüber aber nicht verschließen.

08.05.2021 - 15:09:30

EU will konkreten Vorschlag zu Patentfreigabe für Impfstoffe abwarten. "Wir denken nicht, dass das kurzfristig eine Wunderlösung ist", sagte EU-Ratspräsident Charles Michel am Samstag nach Beratungen der Staats- und Regierungschefs in der portugiesischen Küstenstadt Porto. Man sei aber bereit, über das Thema zu diskutieren, sobald ein konkreter Vorschlag auf dem Tisch liege. Gleichzeitig sollte man die internationalen Partner dazu ermuntern, den Export von Corona-Impfstoffen zu erleichtern.

US-Präsident Joe Biden hatte sich zuvor überraschend hinter Forderungen ärmerer Länder zur Aussetzung des Patentschutzes für Covid-19-Impfstoffe gestellt. Dann könnten Hersteller in aller Welt die Impfstoffe ohne Lizenzgebühren produzieren. Kritiker wenden ein, nicht die Patente seien das Hindernis, sondern Produktionskapazitäten, Kenntnisse und Rohstoffnachschub.

Die EU betont, sie sei derzeit die einzige demokratische Region, die in großem Maßstab Corona-Impfstoff exportiere. Mehr als 200 Millionen Dosen seien aus der EU ausgeführt worden - in etwa so viel, wie innerhalb der Union ausgeliefert wurden. Die USA behalten dort produzierten Impfstoff hingegen vorrangig selbst. Biden hatte Ende April gesagt, die Impfstoffe aus den USA würden künftig auch zum "Arsenal" für andere Länder. Aber vorher werde jeder Amerikaner Zugang haben.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Zweiter Impfstoff für Betriebsärzte - Laschet greift SPD an. BERLIN - Die Betriebsärzte sollen für Corona-Impfungen nun auch das Vakzin von Johnson & Johnson als zweites Präparat erhalten. In der Woche ab 21. Juni sollen 192 000 Dosen davon geliefert werden, wie es am Samstag vom Bundesgesundheitsministerium hieß. Hinzu kommen dann 602 550 Dosen von Biontech , so dass insgesamt 794 550 Dosen zusammenkommen. Die Zahl der Neuinfektionen ging weiter zurück. Im Koalitionsstreit um möglicherweise minderwertige Corona-Schutzmasken nahm unterdessen CDU-Chef Armin Laschet Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) in Schutz und griff die SPD an. Zweiter Impfstoff für Betriebsärzte - Laschet greift SPD an (Boerse, 12.06.2021 - 15:03) weiterlesen...

Betriebsärzte bekommen zweiten Corona-Impfstoff. BERLIN - Für die Corona-Impfungen über Betriebsärzte soll erstmals das Präparat von Johnson & Johnson als zweiter Impfstoff zur Verfügung stehen. In der Woche ab 21. Juni sollen 192 000 Dosen davon geliefert werden, wie es am Samstag vom Bundesgesundheitsministerium hieß. Hinzu kommen dann 602 550 Dosen von Biontech , so dass insgesamt 794 550 Dosen zusammenkommen. Zum Start hatten die Betriebsärzte in der ersten Woche ab 7. Juni zunächst 702 000 Dosen von Biontech bekommen, in der kommenden Woche ab 14. Juni sollen es 602 550 sein. Betriebsärzte bekommen zweiten Corona-Impfstoff (Boerse, 12.06.2021 - 14:40) weiterlesen...

VERMISCHTES: Studie: Biontech/Pfizer-Impfstoff schützt auch vor Varianten NEW YORK - Der Impfstoff des deutschen Unternehmens Biontech und seines US-Partners Pfizer schützt einer neuen Studie zufolge auch vor der zuerst in Indien aufgetretenen Corona-Variante Delta (B.1.617.2). Auch vor mehreren anderen Varianten wie beispielsweise der zuerst in Nigeria aufgetretenen Mutante B.1.525 schütze der Impfstoff, schreiben die Wissenschaftler um Pei Yong Shi von der University of Texas in Galveston im Fachjournal "Nature". (Boerse, 11.06.2021 - 10:21) weiterlesen...

Entwicklungsminister Müller will von G7 Milliarden für Impflogistik. Die sieben Industriestaaten wollen bei ihrem Gipfel im englischen Cornwall ab Freitag eine Spende von mindestens einer Milliarde Impfdosen zusagen, wie die britische Regierung ankündigte. "Die Impfdosen müssen aber auch zu den Menschen kommen", sagte Müller der "Augsburger Allgemeinen" (Freitag). BERLIN - Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU) hat die G7-Staaten dazu aufgefordert, 16 Milliarden Euro für die Impflogistik in ärmeren Ländern bereitzustellen. (Wirtschaft, 11.06.2021 - 05:42) weiterlesen...

Biden: USA knüpfen Impfstoffspenden nicht an Bedingungen. IVES - US-Präsident Joe Biden hat die Unterstützung der globalen Impfkampagne zur Beendigung der Corona-Pandemie als humanitäre Pflicht bezeichnet. Die Vereinigten Staaten knüpften die Spende von Hunderten Millionen Impfdosen an arme Länder nicht an Bedingungen, sagte Biden am Donnerstag im Küstenort St. Ives im englischen Cornwall. "Unsere Impfstoffspenden beinhalten keinen Druck für Gefälligkeiten oder mögliche Zugeständnisse. Wir tun das, um Leben zu retten. Um diese Pandemie zu beenden." Biden stellte für Freitag eine Ankündigung der G7-Staaten zur Unterstützung der globalen Impfkampagne in Aussicht. ST. (Boerse, 10.06.2021 - 20:41) weiterlesen...

USA kündigen Spende von 500 Millionen Impfdosen an. Nach Angaben des Weißen Hauses sollen die Dosen des Impfstoffs von Pfizer /Biontech an 92 Länder mit niedrigem und niedrigem mittleren Einkommen sowie an die Afrikanische Union verteilt werden. 200 Millionen Dosen sollen zwischen August und Ende des Jahres geliefert werden, die übrigen 300 Millionen bis Juni 2022. US-Präsident Joe Biden werde den "historischen Schritt" an diesem Donnerstag verkünden und andere Demokratien aufrufen, die globale Versorgung mit Impfstoffen zu unterstützen. Beim Gipfel wollen die G7-Staaten zudem eine Gesundheitserklärung verabschieden, um besser gegen künftige Virus-Ausbrüche vorgehen zu können. LONDON/WASHINGTON - Vor dem G7-Gipfel im englischen Cornwall sagt die US-Regierung eine Spende von 500 Millionen Impfdosen an Dutzende arme Länder der Welt zu. (Boerse, 10.06.2021 - 11:46) weiterlesen...