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Porsche-Betriebsratschef will E-Mails in der Freizeit löschen lassen

18.12.2017 - 17:39:46

Porsche-Betriebsratschef will E-Mails in der Freizeit löschen lassen. STUTTGART - Aus Sorge vor zu hoher Arbeitsbelastung fordert Porsche-Betriebsratschef Uwe Hück die Löschung dienstlicher E-Mails während der Freizeit. Mailkonten von Mitarbeitern sollten im Zeitraum zwischen 19 Uhr und 6 Uhr sowie am Wochenende und im Urlaub gesperrt werden, sagte Hück der Deutschen Presse-Agentur in Stuttgart. "Abends noch Mails vom Chef lesen und beantworten, ist unbezahlte Arbeitszeit, die den Stress erhöht - das geht gar nicht." Mails, die in dieser Zeit eintreffen, sollten automatisch an den Absender zurückgeschickt werden und nicht mehr in der Mailbox des Mitarbeiters vorhanden sein, also automatisch gelöscht werden.

wiederum gibt es ein "Recht auf Nichterreichbarkeit nach Feierabend, im Urlaub und am Wochenende". Zwischendurch blockiert werden die Mailserver bei den Münchnern aber nicht.

Verschärfte Schutzbedingungen für die Belegschaft sind nach Darstellung von Porsche-Betriebsratschef Hück auch betriebswirtschaftlich sinnvoll. "Der Fachkräftemangel wird sich verschärfen, die Suche nach Mitarbeitern wird immer schwieriger - also muss man doch die Belegschaft hegen und pflegen, damit sie möglichst lange im Unternehmen bleibt." Würde man hingegen nichts tun gegen die hohe Arbeitsbelastung, würde sich die Personalnot in der Wirtschaft verschärfen. "Ohne bessere Schutzbedingungen würde eine Welle an Burnouts kommen", warnte Hück.

Unterstützung für Hücks Vorschlag kam aus der Bundestagsfraktion der Linken. "Viele Menschen arbeiten bis zum Umfallen. Dem muss endlich ein Riegel vorgeschoben werden", sagte Vize-Fraktionschef Klaus Ernst und forderte gesetzliche Regeln wie eine Anti-Stress-Verordnung und zudem generell die Reduzierung der wöchentlichen Höchstarbeitszeit auf 40 Stunden. Beschäftigte, die rund um die Uhr erreichbar seien, könnten nicht mehr abschalten. "Das macht auf Dauer krank", sagte er.

Die E-Mail-Regeln, die Hück vorschlägt, sollen nur für die tariflich bezahlten Beschäftigten gelten, außertarifliche Mitarbeiter - etwa Führungskräfte - wären außen vor. "Wer als Manager einen hohen Bonus bekommt, der kann auch abends noch eine Mail beantworten", sagte er.

@ dpa.de

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