Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Maschinenbau, Auto

PEKING - Weil China die Corona-Pandemie unter Kontrolle gebracht hat, hält die Erholung des Geschäfts für deutsche Firmen in der Volksrepublik an.

17.12.2020 - 09:34:04

Deutsche Firmen in China bleiben auf Erholungskurs. Laut einer am Donnerstag veröffentlichten Umfrage der Deutschen Handelskammer in China ist die Produktionskapazität von 72 Prozent der befragten Unternehmen wieder zur Normalität zurückgekehrt.

"Die aktuellen Indikatoren deuten auf eine anhaltende Regeneration der chinesischen Wirtschaft hin", sagte Andreas Feege, Mitglied des Vorstands der Deutschen Handelskammer, anlässlich der Präsentation der Umfrage.

Deutsche Unternehmen in China seien weiterhin auf Erholungskurs. Die Auswirkungen der wirtschaftlichen Effekte von Covid-19 seien trotz merklicher Normalisierung jedoch noch spürbar. So ergab die aktuelle Blitzumfrage stärkere Ergebnisse im Automobilsektor und dem Maschinenbau. Unternehmensdienstleistungen haben hingegen noch zu kämpfen. Auch gab rund die Hälfte der Firmen an, dass die Nachfrage wie vor der Krise noch nicht wieder erreicht sei.

Anhaltende Reisebeschränkungen stellen für 74 Prozent der befragten Firmen die weiterhin größte Herausforderung im China-Geschäft dar. Mitarbeiter aus Deutschland können wegen der strengen Vorschriften derzeit praktisch nicht mehr nach China einreisen. Zudem sind 37 Prozent der Befragten durch den Ausfall von Messen betroffen.

Für 32 Prozent der Befragten führen Reisebeschränkungen dazu, dass dringende Geschäftsverhandlungen nicht voranschreiten. Projekte mit teilweise sechs- bis siebenstelligen Euro-Investitionssummen stünden so in der Schwebe. Auch Störungen in den globalen Lieferketten machen den Unternehmen noch zu schaffen.

Laut Kammer werden die Effekte aus dem Jahr 2020 voraussichtlich noch weit ins Jahr 2021 wirken, weshalb auch dann noch rund 90 Prozent der befragten Unternehmen von Auswirkungen der Pandemie auf ihr Geschäft ausgehen. "Die Erwartungen für das nächste Jahr sind jedoch vorherrschend optimistisch", so Feege. Fast Drei Viertel (72 Prozent) der Unternehmen erwarten so, ihren Umsatz 2021 im Vergleich zum Corona-Jahr 2020 zu steigern.

Infolge der Corona-Pandemie hatte China im Frühjahr mit einem Einbruch der Wirtschaft um 6,8 Prozent das erste negative Wachstum seit dem Jahr 1992 hinnehmen müssen. Doch weil das bevölkerungsreichste Land das Virus in den Griff bekommen zu haben scheint, nimmt die Wirtschaft bereits seit Monaten wieder Fahrt auf.

Im dritten Quartal wuchs die zweitgrößte Volkswirtschaft im Vorjahresvergleich um 4,9 Prozent. Schon das reichte, um den vorangegangenen Einbruch im Frühjahr mehr als auszugleichen. Erst zu Beginn der Woche hatte China erneut starke Konjunkturdaten vorgelegt. So legte die Produktion in den Industriebetrieben im November im Vorjahresvergleich um 7 Prozent zu, womit das Wachstum aus dem Vormonat (6,9 Prozent) noch leicht übertroffen werden konnte. Einen erneuten Sprung machten auch die Einzelhandelsumsätze, die nach einem Plus von 4,3 Prozent im Oktober im November um 5 Prozent zulegten.

Der Internationale Währungsfonds schätzte zuletzt, dass die chinesische Wirtschaft in diesem Jahr um 1,9 Prozent zulegen wird. Damit wäre sie die einzige große Volkswirtschaft, die überhaupt ein Plus schaffen würde.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

American Airlines erwartet weiteren Milliardenverlust. So rechnet das Management mit einem Fehlbetrag zwischen 1,2 und 1,3 Milliarden US-Dollar (1,0 bis 1,1 Mrd Euro), wie das Unternehmen überraschend am Dienstag im texanischen Fort Worth mitteilte. Ohne positive Sondereffekte wie die staatlichen Finanzhilfen für den Erhalt von Jobs würde sich das Minus sogar auf 2,7 bis 2,8 Milliarden Dollar belaufen. Im Gesamtjahr 2020 hatte American Airlines einen Nettoverlust von 8,9 Milliarden Dollar verbucht. Im vorbörslichen US-Handel ging es für die Aktie um mehr als drei Prozent abwärts. FORT WORTH - Die US-Fluggesellschaft American Airlines hat in der Corona-Krise im ersten Quartal einen weiteren Milliardenverlust eingeflogen. (Boerse, 13.04.2021 - 15:34) weiterlesen...

US-Behörden empfehlen Aussetzung von Johnson & Johnson-Impfungen. Die Aktien des Pharmakonzerns fielen im vorbörslichen US-Handel um gut vier Prozent. SILVER SPRING - Die Behörden in den USA haben eine vorübergehende Aussetzung der Impfungen mit dem Wirkstoff von Johnson & Johnson empfohlen. (Boerse, 13.04.2021 - 15:18) weiterlesen...

AKTIE IM FOKUS: Manz mit frischen Aufwärtsimpulsen nach Metzlers Kaufempfehlung. Zeitweise kletterten sie auf über 60 Euro und gewannen am frühen Nachmittag dann 4,4 Prozent auf 59,50 Euro. So viel hatten sie seit ihrem Kurssturz im Herbst 2015 nicht mehr gekostet. FRANKFURT - Die Aktien von Manz haben am Dienstag von einer Kaufempfehlung des Bankhauses Metzler Rückenwind erhalten. (Boerse, 13.04.2021 - 14:18) weiterlesen...

Strafprozess um mutmaßliche Spionage bei Koenig & Bauer eingestellt. Der 62-jährige Hauptangeklagte muss in diesem Zuge 18 000 Euro, ein weiterer Angeklagter 10 000 Euro zahlen, wie ein Sprecher des Landgerichts Stuttgart am Dienstag auf Anfrage sagte. Als Grund für die Einstellung nannte er einerseits eine schwierige Beweisführung, andererseits gesetzliche Entschärfungen etwa beim Strafrahmen für den Verrat von Geschäftsgeheimnissen, die zwischenzeitlich in Kraft getreten seien. Dem Vernehmen nach fürchtete das Gericht, selbst bei einer letztlich ausreichenden Beweislage keine wesentlich härteren Strafen verhängen zu können. STUTTGART - Der Strafprozess um mutmaßliche Industriespionage zu Lasten eines Stuttgarter Tochterunternehmens des Druckmaschinenherstellers Koenig & Bauer ist gegen Geldauflagen eingestellt worden. (Boerse, 13.04.2021 - 12:59) weiterlesen...

Weniger Eiskonsum im Corona-Jahr 2020. Durchschnittlich konsumierte jeder Verbraucher im vergangenen Jahr noch 8 Liter Speiseeis, wie der Eis Info Service des Bundesverbandes der deutschen Süßwarenindustrie (BDSI) am Dienstag mitteilte. Das entspreche rund 114 Kugeln Eis pro Kopf. Zum Vergleich: 2019 hatte der Pro-Kopf-Verbrauch noch bei 8,4 Litern gelegen. BONN - Der Eiskonsum in Deutschland ist im Corona-Jahr 2020 leicht zurückgegangen. (Boerse, 13.04.2021 - 12:39) weiterlesen...

Dassault: Deutsche und Franzosen einig über neues Kampfflugzeug. Dies teilte der Chef von Dassault Aviation, Éric Trappier, am Dienstag in Paris mit. "Das war schwierig", sagte Trappier, der auch Vorsitzender des französischen Branchenverbands Gifas ist. Dassault ist gemeinsam mit dem Airbus-Konzern bei dem Milliardenvorhaben federführend. PARIS - Die industriellen Partner für das milliardenschwere deutsch-französische Rüstungsprojekt eines neuen Kampfflugzeugs haben sich dem Hersteller Dassault zufolge auf eine Lastenteilung geeinigt. (Boerse, 13.04.2021 - 12:28) weiterlesen...