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PEKING - Nach den Unruhen in Kasachstan hat Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping dem Präsidenten des zentralasiatischen Landes, Kassym-Schomart Tokajew, demonstrativ den Rücken gestärkt.

07.01.2022 - 15:57:29

Xi Jinping lobt Kasachstans Präsidenten als 'verantwortungsbewusst'. In einer schriftlichen Botschaft lobte Xi Jinping am Freitag, Tokajew habe "höchst verantwortlich" gehandelt, indem er "entschiedene und wirksame Maßnahmen" ergriffen und die Lage schnell beruhigt habe.

China wende sich gegen alle Kräfte, die Kasachstans Stabilität untergrüben, die Sicherheit des Landes gefährdeten und das friedliche Leben des kasachischen Volkes sabotierten, schrieb Xi Jinping nach Angaben der amtlichen Nachrichtenagentur Xinhua. Auch lehne China jeden Versuch ausländischer Kräfte ab, Unruhen zu provozieren und zu "Farbenrevolutionen" in Kasachstan anzustiften.

Zuvor hatte sich Peking auch hinter die russisch geführte Intervention gestellt. China unterstütze alle Bemühungen, den Behörden in Kasachstan zu helfen, das Chaos so schnell wie möglich zu beenden, sagte Außenamtssprecher Wang Wenbin. Er sprach ähnlich wie die Regierungen Russlands und Kasachstans von "gewaltsamen terroristischen" Aktivitäten, gegen die vorgegangen werde.

Nach den Protesten mit Toten und Verletzten hatte Kasachstans Präsident seine Bündnispartner Russland, Armenien, Belarus, Kirgistan und Tadschikistan im Rahmen der Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit (OVKS) um Hilfe gebeten. Sie hatten daraufhin Truppen in das zentralasiatische Land entsandt.

@ dpa.de

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