Finanzierung, Investitionen

PEKING - Nach Betrugsvorwürfen gegen seinen Ex-Chef wird der chinesische Versicherungsriese Anbang mit einer Milliarden-Geldspritze vom Staat gestützt.

04.04.2018 - 08:55:24

China stützt Versicherer Anbang mit knapp acht Milliarden Euro. Ein staatlicher Fonds werde dem Unternehmen 60,8 Milliarden Yuan (7,8 Mrd Euro) zufließen lassen, teilte Anbang am Mittwoch mit. Das Geld diene dazu, die "Stabilität" der Geschäfte zu gewährleisten. Gleichzeitig sollen neue private Investoren gesucht werden.

Nach Betrugsvorwürfen gegen Anbang-Gründer Wu Xiaohui, der mit seiner Firma auf eine wilde Einkaufstour im Ausland gegangen war, wurde Anbang im Februar unter staatliche Kontrolle gestellt. Der 51-Jährige gestand ihm vorgeworfene Finanzverbrechen, darunter Unterschlagung sowie illegale Kapitalbeschaffung. Ein Urteil steht noch aus.

Anbang, das 2004 in der ostchinesischen Stadt Ningbo als Autoversicherer gegründet wurde und seitdem rasant gewachsen ist, geriet wegen seiner undurchsichtigen Finanzen und Struktur in die Kritik. Seit 2014 befand sich die Firma auf einer beispiellosen Einkaufstour im Ausland, wo sie seitdem über 15 Milliarden Dollar (12,2 Mrd Euro) für Übernahmen ausgab - darunter auch 1,9 Milliarden Dollar für das Hotel Waldorf Astoria in New York.

Aus Sorge um die Finanzstabilität geht Peking seit einiger Zeit strikter gegen Verstöße der Branche vor. Der ehemalige oberste Chef der Versicherungsregulierung wurde im vergangenen September wegen Bestechung angeklagt. Neben Anbang verwarnte die chinesische Regierung auch andere Versicherer wegen rücksichtsloser Finanzspekulationen.

@ dpa.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

Weißes Haus: Nordkorea muss konkrete Schritte gehen WASHINGTON - Das Weiße Haus verlangt von der Führung in Nordkorea konkrete Schritte zum Abbau von Atomwaffen, ehe US-Sanktionen gegen das kommunistische Land aufgehoben werden können. (Wirtschaft, 23.04.2018 - 20:45) weiterlesen...

EU-Verhandlungsführer warnt Firmen vor Zeit nach dem Brexit. "Wir geben euch mehr Zeit - 21 Monate -, um euch vorzubereiten", sagte Barnier am Montag am Rande der Hannover Messe vor Unternehmensvertretern. "Aber bitte nützt diese Zeit sorgfältig. Diese Zeit ist kurz." Die Firmen müssten sich auf alle möglichen Szenarien vorbereiten, wie Großbritannien die EU Ende März 2019 verlassen könnte. Es dürfe kein "business as usual" (Normalbetrieb) herrschen. HANNOVER - Der EU-Verhandlungsführer für den Brexit, Michel Barnier, hat Firmen in der Europäischen Union aufgerufen, sich rasch auf die Zeit nach dem britischen EU-Austritt einzustellen. (Wirtschaft, 23.04.2018 - 20:44) weiterlesen...

Anti-Raucher-Volksbegehren in Österreich für Oktober terminiert. WIEN - Die Österreicher können vom 1. bis 8. Oktober in einem Volksbegehren gegen die nun doch erlaubten Raucherräume in der Gastronomie protestieren. Das Innenministerium legte am Montag dafür die Woche im Herbst als Termin fest. Anlass für die Anti-Raucher-Initiative ist die Entscheidung der neuen rechtskonservativen Regierung aus ÖVP und FPÖ, an der raucherfreundlichen bisherigen Regelung festzuhalten. Damit wurden die ursprünglichen Pläne der Vorgängerregierung aus SPÖ und ÖVP gekippt, ab 1. Mai ein Rauchverbot in der Gastronomie wie in vielen europäischen Ländern aus Gesundheitsgründen einzuführen. Anti-Raucher-Volksbegehren in Österreich für Oktober terminiert (Boerse, 23.04.2018 - 20:44) weiterlesen...

Tausende Krankenschwestern in Simbabwe nach Streik wieder eingestellt. Sie hätten sich neu beworben und seien wieder eingestellt worden, teilte der Gesundheitsminister des Landes im Südwesten Afrikas, David Parirenyatwa, am Montag mit. Die Krankenschwestern hatten vergangene Woche für mehr Geld und bessere Arbeitsbedingungen gestreikt. Offen blieb zunächst, ob sie nun mehr Gehalt bekommen. Der Verband der Krankenschwestern war zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen. HARARE - Rund 16 000 nach einem Streik entlassene Krankenschwestern sind in Simbabwe wieder an ihre Arbeitsplätze zurückgekehrt. (Boerse, 23.04.2018 - 20:32) weiterlesen...

'HB': Deutschland spart Milliarden durch niedrige Zinsen. Der Bund habe zwischen 2008 und 2017 für den Schuldendienst Zinsausgaben von insgesamt 450,4 Milliarden Euro veranschlagt, berichtet das "Handelsblatt" unter Berufung auf ein Schreiben des Bundesfinanzministeriums. Dank niedriger Zinsen sei der Betrag aber viel niedriger ausgefallen: "Die Summe der nach Abschluss der Haushaltsjahre ausgewiesenen Beiträge der Jahre liegt bei 288 Milliarden Euro", schreibt Finanzstaatssekretärin Bettina Hagedorn (SPD) in einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Grünen. BERLIN - Seit Ausbruch der Finanzkrise 2008 hat der Bund nach einem Medienbericht insgesamt 162 Milliarden Euro an Zinsausgaben gespart. (Wirtschaft, 23.04.2018 - 19:02) weiterlesen...

WDH/Gutachten: Schrittweiser 'Soli'-Abbau verfassungswidrig. (Im letzten Satz des ersten Absatzes wurde das Wort Stiftung gestrichen.) WDH/Gutachten: Schrittweiser 'Soli'-Abbau verfassungswidrig (Wirtschaft, 23.04.2018 - 18:00) weiterlesen...