Tesla, US88160R1014

PEKING - Der US-amerikanische Elektro-Autobauer Tesla ruft in China rund 55 000 Fahrzeuge wegen möglicher sicherheitsgefährdender Mängel zurück.

31.12.2021 - 15:05:27

Tesla ruft rund 55 000 Fahrzeuge in China zurück. Wie aus einer Online-Stellungnahme der chinesischen Marktaufsichtsbehörde hervorgeht, sind knapp 20 000 Autos des "Model S" und über 35 000 Autos des "Model 3" betroffen.

Laut Berichten handelt es sich dabei um zwei verschiedene Sicherheitsrisiken: Beim "Model 3" wurden demnach Mängel rund um die Rückfahrkamera festgestellt. Diese könne durch das Öffnen und Schließen des Kofferraumdeckels beschädigt werden und schlussendlich ausfallen. Beim "Model S" bestehe die Gefahr einer sich unerwartet öffnenden Motorhaube, sofern ein Verriegelungsmechanismus gelöst würde. Dies könne die Sicht des Fahrers behindern.

Zuvor hatte Tesla aus den gleichen Gründen bereits in den USA knapp eine halbe Million Fahrzeuge zurückgerufen. Ob von den Mängeln und einem möglichen Rückruf auch Fahrzeuge in Deutschland betroffen sind, ließ sich bislang nicht klären. Das dafür zuständige Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) in Flensburg war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen.

Tesla generiert rund ein Fünftel seines Umsatzes in China, dem weltweit größten Markt für Elektro-Autos. Seit 2019 betreibt der von Elon Musk gegründete Konzern eine Fabrik in Shanghai mit mehreren tausend Angestellten.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Experten: Der Weg zur Super-Batterie für E-Autos ist noch lang. Laut einer am Montag veröffentlichten Studie des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung ISI in Karlsruhe dürfte es aber noch einige Zeit dauern, bis sich diese Technologie im Vergleich zur bisher dominierenden Lithium-Ionen-Batterie (LIB) durchsetzt. "Es wird nicht erwartet, dass oxid- und sulfidbasierte Feststoffbatterien in den nächsten fünf Jahren in größerem Umfang auf dem Automobilmarkt auftauchen werden", heißt es in der ISI-Studie. KARLSRUHE - Hersteller von E-Autos hoffen auf sie: Die sogenannte Feststoffbatterie, mit der sich etwa Probleme langer Ladezeiten und geringer Reichweite von E-Autos lösen lassen könnten. (Boerse, 16.05.2022 - 05:33) weiterlesen...

Prognose: Auto-Weltmarkt 2022 auf Zehn-Jahres-Tief - Preise steigen. Nach der jüngsten Prognose des Duisburger "Center Automotive Research" werden im laufenden Jahr global nur noch 67,6 Millionen Neuwagen verkauft. Das wären rund 1 Million Autos weniger als im ersten Corona-Jahr 2020 und der niedrigste Wert seit 2011. Wichtigster Grund für die Flaute sind erhebliche Produktionsprobleme in Folge fehlender Zulieferteile. DUISBURG/FRANKFURT - Potenzielle Autokäufer müssen sich weltweit auf ein knappes Angebot und stark steigende Preise einrichten. (Boerse, 14.05.2022 - 12:48) weiterlesen...

Brandenburg: Tesla hat in Grünheide mehr als 4000 Beschäftigte. Es seien "etwas über 4000 Mitarbeitende bisher eingestellt", sagte Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (SPD) am Mittwoch im Landtags-Wirtschaftsausschuss. Sie kämen aus 50 Nationen. Die Hälfte der Beschäftigten wohne in Berlin, rund 40 Prozent wohnten in Brandenburg und zehn Prozent im Ausland. GRÜNHEIDE - Der US-Elektroautobauer Tesla beschäftigt in seiner ersten europäischen Fabrik in Grünheide bei Berlin nach Angaben der Brandenburger Landesregierung rund ein Drittel der angepeilten Zahl. (Boerse, 11.05.2022 - 16:45) weiterlesen...

Tesla korrigiert Fehler bei 130 000 Autos per Funk-Update. Bei den betroffenen Fahrzeugen der Baureihen Model 3 und Model Y kann der Computer des Infotainment-Systems beim Schnellladevorgang überhitzen und dadurch schlechter funktionieren. AUSTIN - Tesla behebt den nächsten Fehler bei rund 130 000 seiner Elektroautos mit einem Software-Update per Funk. (Boerse, 11.05.2022 - 10:36) weiterlesen...

Musk: Trumps Verbannung von Twitter war 'falsch und dumm'. Tech-Milliardär Elon Musk, der gerade dabei ist, Twitter zu übernehmen, würde Trump wieder auf die Plattform lassen. Die Entscheidung, Trump zu verbannen, sei "moralisch falsch und einfach nur dumm" gewesen, kritisierte Musk am Dienstag in einem Videointerview bei einer Veranstaltung der "Financial Times". LONDON - Ex-Präsident Donald Trump kann sich Hoffnungen machen, rechtzeitig zum Rennen ums Weiße Haus 2024 zu Twitter zurückkehren zu können. (Boerse, 11.05.2022 - 05:58) weiterlesen...

Musk: Trumps Verbannung von Twitter war 'falsch und dumm'. Tech-Milliardär Elon Musk, der gerade dabei ist, Twitter zu übernehmen, würde Trump wieder auf die Plattform lassen. Die Entscheidung, Trump zu verbannen, sei "moralisch falsch und einfach nur dumm" gewesen, kritisierte Musk am Dienstag in einem Videointerview bei einer Veranstaltung der "Financial Times". LONDON - Ex-Präsident Donald Trump kann sich Hoffnungen machen, rechtzeitig zum Rennen ums Weiße Haus 2024 zu Twitter zurückkehren zu können. (Boerse, 10.05.2022 - 21:44) weiterlesen...