Ihr Broker

  • Sonderkonditionen
  • Mehrfach reguliert
  • Sehr finanzstark
  • Reguliert in CYPERN & Australien

Mehr Erfahren >>

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

trading-house Börsenakademie

Gemeinsam erfolgreich

MARKETS.COM
Transport, Verkehr

PEKING - China will möglicherweise bald wieder Importe von Rindfleisch aus Deutschland erlauben.

13.06.2019 - 15:02:24

China will wieder deutsches Rindfleisch zulassen. "Da haben wir heute gute Signale bekommen, dass sich da wohl etwas ändern wird", sagte Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner am Donnerstag in Peking nach Gesprächen mit ihrem chinesischen Amtskollegen Han Changfu. Der Minister wolle sich - wie bei Frankreich und Irland - für die Wiederzulassung der einst wegen der BSE Rinderseuche verbotenen Importe aus Deutschland einsetzen und mit dem Zoll sprechen.

Wegen der Afrikanischen Schweinepest in Fernost habe China seinerseits großes Interesse daran, dass Deutschland auch seine Schweinefleischexporte ausweite. Die Krankheit dürfte in diesem Jahr 20 Prozent der mehr als 400 Millionen Schweine in China dahinraffen, was zu einer großen Versorgungslücke und Erhöhung der Preise geführt habe. Es gebe Unruhe im Volk. So sei sie mehrfach gebeten worden, dass Deutschland mehr Schweinefleisch nach China exportiere, sagte Klöckner.

In ihren Gesprächen setzte sich die CDU-Politikerin auch für mehr Marktzugang in China beispielsweise für deutsche Äpfel, Weizen und Gerste sowie Geflügelfleisch ein, wo es auch noch Hindernisse gibt. Im Mittelpunkt ihres viertägigen Besuchs stehen die Kooperation in bilateralen Projekten sowie umwelt- und tiergerechte Landwirtschaft. Auch soll die Zusammenarbeit in der Lebensmittelsicherheit gestärkt werden.

Beide Seiten unterzeichneten eine Vereinbarung zum Ausbau der Zusammenarbeit. Im Rahmen des Besuches wird auch ein Doktorandenprogramm zum Ausbau des Wissenstransfers auf den Weg gebracht. Klöckner betonte aber, dass die deutsche Seite sich nicht allein öffnen wolle, sondern auch Zugang zu wissenschaftlichen Erkenntnissen der chinesischen Seite haben wolle.

Zu ihrer China-Strategie gehöre, "dass wir mit China nicht um jeden Preis Handel betreiben, sondern auch ein paar Eckdaten haben - zum Beispiel das Thema Nachhaltigkeit." Das deutsch-chinesische Agrarzentrum soll sich deswegen künftig auch um nachhaltige Forstbewirtschaftung kümmern. Zudem empfehle sie China eine Ackerbaustrategie mit Humusaufbau im Boden, Fruchtfolge und einer Verringerung von Dünge- und Pflanzenschutzmitteln.

Das Land habe ein großes Eigeninteresse an Nachhaltigkeit. "China erkennt, dass andere Länder ein besseres Image haben als ihre eigenen Produzenten, weil die Verbraucher mit den Füßen abstimmen - zumindest die in der Mittelschicht, die wohlhabend sind", sagte Klöckner. "Das sind mehrere hundert Millionen Menschen, die Wert darauf legen, dass ihre Kinder nur das Beste bekommen."

Es sei auch in China bekannt, dass zu viel gedüngt werde - dreimal so viel, wie in Deutschland auf die Felder aufgebracht werde. Auch dass die Böden ausgelaugt und kontaminiert seien. "Deshalb greift man sehr gerne auch nach deutschen Produkten", sagte Klöckner. "China möchte von uns lernen, was sie tun müssen, um ihr Image zu steigern, aber auch nachhaltig zu steigern."

Die Ministerin, die von einer Wirtschaftsdelegation begleitet wird, reist von Peking in die ostchinesische Provinz Jiangsu und die Hafenstadt Shanghai weiter.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Mögliches Risiko bei Boeing 737 Max gefunden. Das Problem müsse behoben werden, bevor das Flugverbot für die Maschinen aufgehoben werden könne, teilte die FAA am Mittwoch (Ortszeit) in Washington mit. Konkretere Angaben machte die Behörde nicht. Boeing erklärte in einem Statement, dass die FAA beim Wiederzulassungsprozess der 737 Max zusätzliche Anforderungen stellen würde und das Unternehmen den Flugzeugtyp erst zur Zertifizierung anbieten werde, wenn diese erfüllt seien. WASHINGTON/CHICAGO - Die US-Luftfahrtbehörde FAA hat nach eigenen Angaben ein mögliches Risiko bei Boeings Krisenfliegern der Baureihe 737 Max gefunden. (Boerse, 27.06.2019 - 06:32) weiterlesen...

Scheuer im Verteidigungsmodus (Wirtschaft, 26.06.2019 - 18:00) weiterlesen...

KORREKTUR/ROUNDUP/Paketboom geht weiter: 3,5 Milliarden Sendungen verschickt. Absatz wurde richtig gestellt, dass DPD keine Zusatzgebühr auf die Haustürzustellung erhebt. (Im 5. (Boerse, 26.06.2019 - 17:08) weiterlesen...

Fedex verdient weniger - Handelskonflikte belasten. Der bereinigte Jahresüberschuss für die zwölf Monate bis Ende Mai lag bei 4,1 Milliarden Dollar (3,6 Milliarden Euro) und war damit knapp ein Prozent niedriger als im Vorjahr, wie der Deutsche-Post-Rivale am Dienstagabend in Memphis mitteilte. Allein im vierten Geschäftsquartal fiel der bereinigte Gewinn im Jahresvergleich um 17 Prozent. Zudem sanken die Einnahmen aus dem Frachtgeschäft, während die Kosten für die Paketbeförderung stiegen. MEMPHIS - Der US-Paketdienstleister Fedex hat im abgelaufenen Geschäftsjahr weniger verdient als noch ein Jahr zuvor. (Boerse, 26.06.2019 - 17:08) weiterlesen...

EuGH schränkt Entschädigungsrechte von Fluggästen bei Verspätung ein. Sie könnten nicht in jedem Fall auf Ausgleichszahlungen hoffen, wenn ihr Flug wegen Treibstoffs auf der Startbahn verspätet sei, erklärten die Luxemburger Richter am Mittwoch (Rechtssache C-159/18). Wenn der ausgelaufene Treibstoff nicht von einem Flugzeug der betroffenen Fluggesellschaft stamme, handele es sich um einen außergewöhnlichen Umstand, der die Airline von der Entschädigungspflicht befreie. LUXEMBURG - Der Europäische Gerichtshof EuGH hat in einem Grundsatzurteil die Entschädigungsrechte von Flugpassagieren etwas eingeschränkt. (Boerse, 26.06.2019 - 16:09) weiterlesen...

CTS EVENTIM IM FOKUS: Aus die Maut MÜNCHEN - Von der Pkw-Maut in Deutschland hatte sich CTS Eventim notierten Unternehmen los ist, was Analysten sagen und wie die Aktie zuletzt lief. (Boerse, 26.06.2019 - 16:05) weiterlesen...