Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Transport, Verkehr

Pauschalreisende darf bei Flugverspätung am Abflugort klagen

26.03.2020 - 12:06:24

Pauschalreisende darf bei Flugverspätung am Abflugort klagen. LUXEMBURG - Bei Flügen mit großer Verspätung dürfen auch Pauschalreisende direkt von der Fluggesellschaft eine Entschädigung einfordern - und zwar am Abflugort. Das hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) im Fall einer Island-Reisenden aus Tschechien entschieden. Die Frau hatte bei einem tschechischen Reisebüro eine Pauschalreise gebucht, zu der die Unterbringung und ein Flug von Prag nach Keflavik gehörten. Der Flug am 25. April 2013 kam mehr als vier Stunden zu spät an. Die Frau klagte daraufhin gegen Primera Air Scandinavia bei einem Gericht in Prag auf Zahlung von 400 Euro.

Das Gericht hat Zweifel an seiner Zuständigkeit in diesem Rechtsstreit, weil man Klagen gegen ein Unternehmen aus einem EU-Staat grundsätzlich in dessen Sitzland erheben muss. Außerdem hatte die Klägerin nicht mit der Fluggesellschaft direkt einen Vertrag geschlossen, sondern mit dem Reisebüro. Der Gerichtshof entschied nun, dass Fluggäste ihre Ansprüche an eine Fluggesellschaft unter bestimmten Voraussetzungen auch bei einem Gericht im Abflugland geltend machen können. Das tschechische Bezirksgericht ist demnach für den konkreten Fall der verspäteten Island-Reisenden zuständig: Fast sieben Jahre nach dem Vorfall rückt damit ein Urteil näher.

Diese Entscheidung bindet in gleicher Weise andere nationale Gerichte in ähnlichen Fällen, teilte der Gerichtshof zu seinem Urteil mit. Die Richter entschieden, dass eine Airline auch dann als "ausführendes Luftfahrtunternehmen" im Sinne der Fluggastrechteverordnung gilt, wenn sie einen Fluggast im Namen eines Dritten - also hier des Reisebüros - befördert. Das gilt auch, wenn Urlauber wie die klagende Tschechin ihr Ticket nicht bei der Airline gekauft haben. Die Fluggesellschaft sei freiwillig eine Verpflichtung eingegangen, die sich aus dem Pauschalreisevertrag ergibt. In einem solchen Fall sei eine Entschädigungsklage vor einem Gericht am Abflugort möglich.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

VIRUS/ROUNDUP: Italiener müssen bis 3. Mai zu Hause bleiben. ROM - Die italienische Regierung verlängert die strikten Ausgangsbeschränkungen für die 60 Millionen Bürger um rund drei Wochen bis zum 3. Mai. Das sagte Regierungschef Giuseppe Conte am Freitag in Rom. Die Maßnahmen gelten seit dem 10. März und waren bislang bis zum Ostermontag angeordnet. VIRUS/ROUNDUP: Italiener müssen bis 3. Mai zu Hause bleiben (Boerse, 10.04.2020 - 20:59) weiterlesen...

VIRUS: Ausgangsverbote in Italien werden bis Mai verlängert. ROM - Die italienische Regierung verlängert die strikten Ausgangsverbote für die 60 Millionen Bürger um rund drei Wochen bis zum 3. Mai. Das sagte Regierungschef Giuseppe Conte am Freitag in Rom. Die Maßnahmen gelten seit dem 10. März und waren bislang bis zum Ostermontag angeordnet. VIRUS: Ausgangsverbote in Italien werden bis Mai verlängert (Boerse, 10.04.2020 - 19:58) weiterlesen...

Al-Wazir gegen Verstaatlichung der Lufthansa. Er glaube, "dass die Grundidee einer Verstaatlichung, bei der der Staat die Mehrheit und die Führung von Unternehmen übernimmt, uns langfristig nicht weiterbringt", sagte der Grünen-Politiker der Frankfurter Rundschau (Samstag). WIESBADEN - Hessens Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) hat sich gegen eine Verstaatlichung der Lufthansa ausgesprochen. (Boerse, 10.04.2020 - 18:17) weiterlesen...

VIRUS: Spaniens Regierung empfiehlt jetzt Masken im öffentlichen Nahverkehr. Das sei am Freitag bei einer Sitzung des Ministerrats beschlossen worden, teilte Gesundheitsminister Salvador Illa mit. Besonders wichtig sei dabei, die Masken ordnungsgemäß zu verwenden, damit sie wirksamen Schutz bieten, und gleichzeitig nicht andere Hygienemaßnahmen wie das Händewaschen zu vernachlässigen, so Illa. Soweit möglich sollen Masken ab kommender Woche etwa in U-Bahn-Stationen oder Bahnhöfen zugänglich gemacht werden. MADRID - Die spanische Regierung empfiehlt ab sofort allen Bürgern wegen der Corona-Pandemie in öffentlichen Verkehrsmitteln Masken zu tragen. (Wirtschaft, 10.04.2020 - 16:23) weiterlesen...

VIRUS/ROUNDUP/Ministerium: Verhandlungen mit Lufthansa sind 'Bewährungsprobe'. Das Ministerium warnte zugleich vor einem Kompetenzgerangel. BERLIN/FRANKFURT - Das Bundeswirtschaftsministerium sieht die Verhandlungen mit der Lufthansa über mögliche Staatshilfen als "Bewährungsprobe" für einen neuen Stabilisierungsfonds in der Corona-Krise. (Boerse, 10.04.2020 - 14:10) weiterlesen...

Verhandlungen mit Lufthansa: Ministerium warnt vor Kompetenzgerangel. Wirtschaftsstaatssekretär Ulrich Nußbaum wies in einer E-Mail an Vertreter anderer Ministerien darauf hin, das Gesetz zum Stabilisierungsfonds lege ausdrücklich fest, dass allein das Wirtschaftsministerium die Verhandlungen mit antragstellenden Unternehmen führe. Das Schreiben lag der Deutschen Presse-Agentur am Freitag vor. BERLIN/FRANKFURT - Bei den Verhandlungen der Bundesregierung mit der Lufthansa über Staatshilfen hat das Wirtschaftsministerium vor einem Kompetenzgerangel gewarnt. (Boerse, 10.04.2020 - 13:14) weiterlesen...