Transport, Verkehr

PARIS - Streikende Eisenbahner haben erneut weite Teile des Zugverkehrs in Frankreich lahmgelegt.

04.04.2018 - 15:27:24

Streik legt erneut Bahnverkehr in Frankreich lahm. Zwar beteiligten sich am zweiten Streiktag am Mittwoch etwas weniger Beschäftigte an den Protesten gegen die von der Regierung geplante Reform der Staatsbahn SNCF. Trotzdem fuhr nur ein kleiner Teil der Fern- und Regionalzüge, auch Verbindungen nach Deutschland fielen aus.

Für Donnerstag rechnet die SNCF mit einer schrittweisen Rückkehr zum Normalverkehr, es seien nur noch leichte Störungen zu erwarten. Für Sonntag und Montag sind dann die nächsten Streiktage angekündigt. Der Konflikt ist eine wichtige Kraftprobe für Präsident Emmanuel Macron. Die Regierung werde die Reform "mit großer Entschlossenheit" zum Ende führen, sagte ihr Sprecher Benjamin Griveaux.

Die Eisenbahner-Gewerkschaften wehren sich gegen Pläne für einen Umbau der SNCF und mehr private Konkurrenz. Die Regierung will die Kosten senken, damit das Unternehmen im Wettbewerb bestehen kann. Unter anderem soll der vorteilhafte Eisenbahner-Status für Neueinstellungen wegfallen. Die Gewerkschaften drohen mit einer Streikwelle bis Ende Juni: Sie wollen immer im Wechsel zwei Tage streiken und drei Tage arbeiten.

Rund 30 Prozent aller SNCF-Beschäftigten legten am Mittwoch die Arbeit nieder, etwas weniger als am Vortag (rund 34 Prozent). Allerdings streikten fast drei Viertel der Lokführer. Die SNCF hatte im Durchschnitt sechs von sieben TGV-Verbindungen gestrichen, bei den Regionalzügen fuhr nur etwa jeder fünfte Zug. In der Hauptstadtregion Paris stauten sich Autos am Morgen auf einer Länge von mehr als 400 Kilometern, deutlich mehr als üblich.

Auch der Nahverkehr in deutsche Grenzregionen war gestört. Im Fernverkehr zwischen den Nachbarländern betrifft der Streik täglich 24 Verbindungen - nicht einmal die Hälfte von ihnen fuhr am Mittwoch. Weil das Personal dieser Züge zur Hälfte aus Mitarbeitern der Deutschen Bahn und zur Hälfte aus französischen Kollegen besteht, fielen nicht nur TGV-, sondern auch manche ICE-Verbindungen aus. "Wir probieren zwar, den Ausfall der französischen Kollegen mit unserem DB-Personal aufzufangen, aber es gelingt logistisch nicht immer", sagte ein Unternehmenssprecher.

@ dpa.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

Umgang mit dem Iran langfristig regeln (Wirtschaft, 24.04.2018 - 23:24) weiterlesen...

Umgang mit dem Iran langfristig regeln. Der vor allem in den USA umstrittene Atomdeal mit der islamischen Republik sei nur eine von vier Säulen der Politik. Es müsse in einem "neuen Deal" auch der Einfluss des Irans im Nahen Osten, die Begrenzung des iranischen Raketenprogrammes und der langfristige Verzicht auf Atomwaffen geregelt werden, sagte Macron. WASHINGTON - Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat nach Gesprächen mit seinem US-Kollegen Donald Trump ein neues Gesamtkonzept für den Umgang mit dem Iran ins Gespräch gebracht. (Wirtschaft, 24.04.2018 - 20:39) weiterlesen...

Trump schwächt Position zu US-Soldaten in Syrien leicht abt. Trump bekräftigte am Dienstag zwar seine Absicht, die US-Soldaten möglichst bald aus dem Land abziehen zu wollen. Er fügte aber hinzu, dass man zunächst den Einsatz gegen den Islamischen Staat (IS) beenden müsse. Man wolle eine "starke und nachhaltige Fußspur" in Syrien hinterlassen, sagte Trump bei einer Pressekonferenz mit seinem französischen Kollegen Emmanuel Macron im Weißen Haus. Trump begründete seine Haltung auch damit, dass der Iran seinen Einfluss in Syrien nicht ausweiten dürfe. WASHINGTON - US-Präsident Donald Trump hat seine Position zu einem Abzug des US-Militärs aus Syrien abgeschwächt. (Wirtschaft, 24.04.2018 - 19:48) weiterlesen...

Trump unterstreicht harten Kurs gegen den Iran. Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron sagte Trump am Dienstag in Washington, Iran dürfe niemals erlaubt werden, Atomwaffen zu entwickeln. WASHINGTON - US-Präsident Donald Trump hat einen strikten politischen Kurs seiner Regierung gegen den Iran unterstrichen. (Wirtschaft, 24.04.2018 - 19:20) weiterlesen...

Macron: Neue Atomgespräche mit Iran müssen regionale Kräfte einbinden. Es gelte den Weg für eine neue Übereinkunft zu ebnen, sagte Macron am Dienstag in Washington. Gespräche darüber müssten die politischen Kräfte in der Region sowie Russland und die Türkei einbinden. Ziel müsse es sein, nachhaltige Stabilität für den Nahen Osten zu gewährleisten. "Wir sind nicht naiv, was den Iran angeht", sagte Macron. Gleichzeitig bringe er dem iranischen Volk eine große Menge Respekt entgegen. WASHINGTON - Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat nach Gesprächen mit US-Präsident Donald Trump Bereitschaft zu Gesprächen über einen neuen Atomdeal mit dem Iran signalisiert. (Wirtschaft, 24.04.2018 - 19:18) weiterlesen...

Wirtschaft alarmiert über Fachkräftemangel In einem gemeinsamen Appell fordern die Spitzenverbände der deutschen Wirtschaft die Bundesregierung zum Handeln auf. (Politik, 24.04.2018 - 18:39) weiterlesen...