Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Tourismus, Einzelhandel

PARIS - Seit diesem Wochenende gilt in besonders heftig von der Corona-Epidemie betroffenen Regionen in Frankreich ein Teil-Lockdown.

27.02.2021 - 09:41:30

Wochenend-Lockdown in Nizza und Dunkerque wegen Corona-Lage. Dieser betrifft die südfranzösische Metropole Nizza samt Küstenregion und die nordfranzösische Stadt Dunkerque (Dünkirchen). Der Lockdown gilt nur am Wochenende - die Menschen dürfen dann nur noch mit triftigem Grund vor die Tür. Läden, ausgenommen Supermärkte oder Apotheken, haben geschlossen.

Zu den triftigen Gründen zählen Sport oder spazieren gehen im Umkreis von fünf Kilometern zur eigenen Wohnung oder einkaufen. Wer seine Wohnung verlässt, muss ein entsprechendes Formular mit sich führen. In Nizza hat Bürgermeister Christian Estrosi auch Teile der berühmten Flaniermeile Promenade des Anglais und die Strände gesperrt.

Ab 18.00 Uhr gilt dann in diesen Regionen wie auch im gesamten Rest des Landes eine Ausgangssperre. Dann schließen alle Läden, Sport oder Spaziergänge sind untersagt. Dieses sogenannte Couvre-feu gilt in Frankreich schon seit einigen Wochen - Ausnahmen gelten etwa für den Arbeitsweg oder Gassigehen. Auch dies muss mit einem ausgefüllten Formular belegt werden.

Premierminister Jean Castex hatte am Donnerstag in 20 Départements eine erhöhte Corona-Warnstufe ausgerufen - hier sollen die örtlichen Behörden über verschärfte Maßnahmen nachdenken. Zu den betroffenen Regionen zählt auch die Stadt Paris. Deren Vize-Bürgermeister brachte zunächst einen kurzen strengen Lockdown ins Spiel mit Aussicht, danach wieder Restaurants oder Kulturstädten öffnen zu können. Nach heftiger Kritik ruderte die Stadt aber schnell zurück. Sie will an diesem Wochenende mit Gesundheitsbehörden und Präfektur über mögliche Maßnahmen beraten.

In Frankreich ist die Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner zuletzt wieder über 200 gestiegen. Im Land sind Schulen und Einzelhandel geöffnet - die Lage war in den letzten Monaten auf hohem Niveau stabil, scheint sich nun aber zu verschlechtern. Frankreich setzt massiv auf Corona-Tests. Ob in Apotheken oder medizinischen Labors - Tests sind seit Monaten für jedermann problemlos möglich.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Wieder quarantänefreies Reisen zwischen Neuseeland und Australien. Der erste Flug bediente am Montag die Route zwischen der australischen Metropole Sydney und dem neuseeländischen Auckland. Während Neuseeländer schon seit Oktober ohne Quarantänepflicht nach Australien reisen konnten, mussten sie bislang bei der Rückreise nach Neuseeland zwei Wochen in Isolation. WELLINGTON - Erstmals seit Beginn der Corona-Pandemie sind wieder quarantänefreie Reisen zwischen Neuseeland und Australien möglich. (Wirtschaft, 19.04.2021 - 07:51) weiterlesen...

Handel Top, Reisen Flop: Rewe zieht Bilanz des Corona-Jahres 2020. Wie das genossenschaftliche Kölner Handels- und Touristikunternehmen am Ende durch das Ausnahmejahr kam, darüber will Konzernchef Lionel Souque am Montag (11.00 Uhr) in Köln informieren. KÖLN - Klingelnde Kassen in den Supermärkten, Umsatzeinbrüche in der Touristiksparte: Das Corona-Jahr 2020 war für Rewe voller Herausforderungen. (Boerse, 19.04.2021 - 05:48) weiterlesen...

Umfrage: Corona bremst Urlaubslust der Verbraucher. Für etwa 28 Prozent der Verbraucherinnen und Verbraucher sind Reisen im Corona-Jahr 2021 schlicht kein Thema. Das ist das Ergebnis einer Umfrage der Unternehmensberatung PwC. DÜSSELDORF - Fast jeder dritte Verbraucher in Deutschland (rund 31 Prozent) ist einer aktuellen Umfrage zufolge angesichts der Corona-Pandemie noch unentschlossen, ob er in diesem Jahr in den Urlaub fahren soll oder nicht. (Boerse, 18.04.2021 - 16:00) weiterlesen...

Verbraucherschützer für stärkere Entlastung der Haushalte. Die bisherige Krisenpolitik sei zu einseitig, sagte der Chef des Verbraucherzentrale Bundesverbands (VZBV), Klaus Müller, dem "Handelsblatt". "Während die Politik für Unternehmen und Branchen großzügige Hilfspakete geschnürt hat, gibt es zu wenig Unterstützung für Verbraucher." Nötig sei deshalb ein "Rettungsschirm für Verbraucher". BERLIN - Mit Blick auf die andauernde Corona-Krise fordern Verbraucherschützer von der Bundesregierung eine stärkere Entlastung der Haushalte. (Wirtschaft, 18.04.2021 - 14:38) weiterlesen...

Frankreich verhängt für mehrere Länder Pflichtquarantäne. PARIS - Frankreich verschärft wegen der Corona-Pandemie die Einreise aus Brasilien, Chile, Argentinien und Südafrika. Angesichts der Besorgnis über Covid-19-Varianten soll ab dem 24. April eine zehntägige Pflichtquarantäne für Einreisende aus diesen Ländern gelten. Die Maßnahme trifft auch für Flugreisende aus dem französischen Überseedepartement Guyana zu. Frankreich verhängt für mehrere Länder Pflichtquarantäne (Wirtschaft, 18.04.2021 - 11:16) weiterlesen...

Mecklenburg-Vorpommern verschärft Einreisebeschränkungen. Wer aus einem anderen Bundesland kommt und einen Zweitwohnsitz im Nordosten hat, muss diesen bis spätestens Freitag nächster Woche verlassen, wie die Landesregierung in Schwerin am frühen Samstagmorgen mitteilte. Dies gelte auch für Dauercamper, Kleingartenpächter sowie Bootseigentümer aus anderen Bundesländern. SCHWERIN - Wegen der bundesweit hohen Corona-Infektionszahlen schränkt Mecklenburg-Vorpommern die Regeln zur Einreise in das Küstenland weiter ein. (Wirtschaft, 17.04.2021 - 09:37) weiterlesen...