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STOXX Europe 600 Travel & Leisure, CH0019112744

PARIS / LONDON - An Europas Aktienmärkten haben die Anleger ihre Bedenken wegen der zunehmenden Spannungen zwischen den USA und Iran schnell wieder beiseite geschoben.

07.01.2020 - 11:47:24

Aktien Europa: Anleger schieben Iran-Krise beiseite. Nach dem Kursrückschlag zum Wochenstart zog der EuroStoxx 50 am Dienstag wieder an und stand zuletzt um 0,59 Prozent höher bei 3774,83 Punkten.

und Ölwerte am Dienstag zunächst wieder von den Investoren abgestoßen - mit Verlusten von jeweils etwa 0,30 Prozent waren die beiden Sektoren die schwächsten in Europa. Im Gegenzug profitierte etwa die am Vortag noch durch den Ölpreis geschwächte Touristikbranche .

Die Nase vorn hatten europaweit die Technologiewerte mit 1,30 Prozent Plus, nachdem der US-Halbleiterhersteller Microchip mit soliden Ergebnissen und einem robusten Ausblick punkten konnte. In der Folge ging es auch für viele europäische Chipwerte aufwärts. ASML etwa verteuerten sich um zuletzt 1,80 Prozent und STMicroelectronics um knapp drei Prozent. Papiere des IT-Dienstleisters Atos sicherten sich zuletzt mit mehr als drei Prozent Aufschlag den Spitzenplatz im französischen Leitindex CAC-40.

Papiere von Aston Martin verloren dagegen stellenweise mehr als 16 Prozent. Der hochverschuldete britische Hersteller von Luxusautos, der unter hohen Kosten in den USA und der Unsicherheit rund um den Brexit leidet, hat im vergangenen Jahr weitaus weniger verdient als vom Markt erwartet.

Leicht besser als erwartet ausgefallene Umsatzzahlen bescherten den Aktien der Supermarktkette WM Morisson dagegen zuletzt ein Kursplus von zweieinhalb Prozent. Bei Marks & Spencer griffen die Anleger nach einem positiven Votum von Berenberg zu, die Aktien verteuerten sich um mehr als dreieinhalb Prozent. Die Privatbank hatte zuvor ihr Votum für den britischen Einzelhändler gleich um zwei Stufen auf "Buy" angehoben. Analystin Michelle Wilson sieht die Risiken für das Unternehmen im Aktienkurs inzwischen eingepreist und erwartet von den am Mittwoch anstehenden Zahlen viel Positives.

@ dpa.de