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Transport, Verkehr

PARIS - In Frankreich sind erneut Tausende gegen die Rentenpläne der Regierung auf die Straße gegangen.

16.01.2020 - 14:54:25

Wieder Streiks und Proteste gegen Rentenreform in Frankreich. Landesweit legten am Donnerstag rund 30 Prozent der Lokführer die Arbeit nieder, wie die Staatsbahn SNCF mitteilte. Damit stieg die Zahl der Streikenden bei der Bahn wieder etwas an. Im Süden von Paris versammelten sich am Mittag Demonstranten zu einem Protestmarsch. Auch in anderen Städten wie Toulouse, Amiens oder Rouen protestierten Gegner der Reform.

"Noch nie gab es so viele Franzosen (...), die diese Bewegung ... befürworten und unterstützen und die Reform für ungerecht und unverständlich halten", sagte Philippe Martinez, Chef der Hardliner-Gewerkschaft CGT, die eine Rücknahme der Reform fordert. Es sei nie zu spät, die Regierung zum Einlenken zu bewegen. Die CGT und andere Gewerkschaften hatten zu dem sechsten landesweiten Massenprotest aufgerufen.

Am Vormittag versammelten sich einige Demonstranten zu einer Aktion vor dem Wirtschaftsministerium in Paris. Sie warfen Hausschuhe (frz.: pantoufle) vor das Gebäude. Damit prangerten sie an, dass französische Beamte oftmals zu guten Konditionen in die Privatwirtschaft wechseln - das nennt sich umgangssprachlich im Französischen "Pantouflage". Auch Anwälte und Lehrerinnen legten wieder die Arbeit nieder.

Die Hafenblockaden gingen ebenfalls weiter. In Marseille war die Lage besonders angespannt. Vor den Hafentoren hätten sich lange Schlangen gebildet, berichtete die Zeitung "Corse Matin". Zahlreiche Fährverbindungen nach Korsika und Algerien sind seit Tagen massiv gestört. Güter können außerdem nicht von den Frachtschiffen geladen werden. In Paris hatte sich die Lage im öffentlichen Nahverkehr in den letzten Tagen wieder entspannt - auch am Donnerstag fuhren viele Züge fast den ganzen Tag.

Die Proteste gegen die Rentenreform hatten Anfang Dezember in Frankreich begonnen. Nachdem die Regierung beim Renteneintrittsalter nachgegeben hat, bröckelt die Einheitsfront der Gewerkschaften allerdings.

@ dpa.de

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