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Transport, Verkehr

PARIS - In Frankreich haben die Mitarbeiter des öffentlichen Nah- und Fernverkehrs ihren Dauerstreik gegen die geplante Rentenreform am Donnerstag fortgesetzt.

02.01.2020 - 18:35:44

Streik bei Staatsbahn in Frankreich länger als Ausstand von 1986. Der Ausstand bei der Staatsbahn SNCF sei mit 29 Tagen nun länger als der große Streik, der im Winter zwischen 1986 und 1987 den Zugverkehr lahmgelegt hatte, berichteten Medien, während sich in Paris erneut Demonstranten versammelten. Auf der Avenue de l'Opéra im zweiten Arrondissement schwenkten sie Fahnen der Gewerkschaft CGT. Die Polizei richtete Straßensperren ein. Der Metro-Verkehr in Paris und der landesweite Zugverkehr waren stark eingeschränkt.

Unweit der Zentrale der Partei von Staatschef Emmanuel Macron, La République en Marche (LREM), schossen Polizisten Tränengas, um Demonstranten auseinander zu treiben. Dutzende Menschen mussten in den engen Gassen vor dicken Tränengaswolken fliehen. Der LREM-Vorsitzende Stanislas Guerini erklärte auf Twitter, dass es sich um ein "versuchtes Eindringen radikalisierter Demonstranten" in die Parteibüros gehandelt habe. Die Polizei bestätigte den Vorgang zunächst nicht.

Der Metro-Verkehr in Paris und der landesweite Zugverkehr waren erneut stark eingeschränkt. Den bisher längsten Streik bei der Staatsbahn habe es vom 18. Dezember 1986 bis zum 14. Januar 1987 gegeben, berichtete der Nachrichtensender BFMTV. Auch zwischen November und Dezember 1995 hatten französische Gewerkschaften den öffentlichen Verkehr für 22 Tage lahmgelegt. Der damalige Premierminister Alain Juppé hatte versucht, das Renten- und Sozialversicherungssystem zu reformieren. Die Regierung machte schließlich einen Rückzieher.

Auch am Freitag soll es wieder Störungen im Zugverkehr geben, allerdings erwarten die Staatsbahn SNCF und die Pariser Verkehrsbetriebe RATP eine deutliche Verbesserung der Lage. Im Machtkampf zwischen der aktuellen Regierung unter Macron und den Gewerkschaften zeichnet sich aber derzeit keine rasche Lösung ab. Macron hatte die Reformpläne in seiner Silvesteransprache verteidigt.

@ dpa.de

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