Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Ernährung, Produktion

PARIS - Im Brexit-Streit um Fischereirechte hat der französische Europa-Staatssekretär Clément Beaune nachgelegt und London mit Vergeltungsmaßnahmen bei Finanzdienstleistungen gedroht.

09.05.2021 - 14:58:25

Paris droht im Brexit-Streit um Fischerei wieder mit Vergeltung. Es fehlten noch etwa 40 Lizenzen für französische Fischer für britische Gewässer, sagte der Vertraute von Staatschef Emmanuel Macron der Sonntagszeitung "Journal du Dimanche". Er sei zuversichtlich, dass diese Lizenzen erteilt würden.

In der zurückliegenden Woche war der Fischerei-Streit zwischen London und Paris vor der Kanalinsel Jersey eskaliert, die zwar zur britischen Krone, aber nicht zum Vereinigten Königreich gehört. Dutzende französische Fischer blockierten zeitweise den Insel-Hafen von Saint Helier - in Sichtweite von britischen und französischen Kriegsschiffen. Frankreich hatte im Streit um Fischereilizenzen gedroht, notfalls Vergeltung zu üben und Jersey den Strom abzudrehen.

Beaune zeigte sich zuversichtlich, dass Jersey Zusatzbedingungen für Fischer bei den Lizenzen zurücknehmen werde. Mit Blick auf die Fischerei-Krise nach dem endgültigen britischen EU-Austritt sagte er: "Man soll sich nichts vormachen. Wir werden als Europäische Union ständig von den Briten auf unsere Reaktionsgeschwindigkeit und unsere Entschlossenheit getestet werden."

Im Brexit-Handelspakt wurde vereinbart, dass EU-Fischer während einer Übergangsphase von fünfeinhalb Jahren in britischen Gewässern immer noch 75 Prozent der Menge von früher fischen dürfen. Anschließend sollen die Quoten jährlich festgelegt werden. Dienstleistungen waren bei den Verhandlungen über den Brexit-Handelspakt außen vor geblieben. London und die EU hatten sich erst Ende März auf Grundzüge einer freiwilligen Zusammenarbeit bei der Regulierung von Finanzdienstleistungen geeinigt.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Gefährdeter Strand: ARD-Reportage zur knappen Ressource Sand. Aber Sand? Diese körnige Masse würden wohl die wenigsten nennen. Für viele ist Sand im ersten Moment nicht viel mehr als das Sediment im Sandkasten, mit dem Kinder spielen, oder der Ort, in dem man im Urlaub so herrlich liegen kann. Genau deshalb ist die Reportage "Die Story im Ersten: Sandstrand um jeden Preis? - Ein Rohstoff wird knapp" von Tobias Lickes so interessant. Sie macht eine Ressource zum Thema, die von vielen bislang unterschätzt wird, aber deren enorme Nachfrage und deren Abbau große Umweltprobleme mit sich bringen. Der Beitrag läuft am Montag um 22.50 Uhr im Ersten. BERLIN - Öl, Metall oder seltene Erden: Das sind die Rohstoffe, die vielen einfallen, wenn es um knappe Ressourcen geht. (Boerse, 24.06.2021 - 07:23) weiterlesen...

Details zu Lokführer-Warnstreiks bei der Bahn erwartet. In Berlin tritt GDL-Chef Claus Weselsky vor die Medien, um die erwarteten Warnstreiks in der Ferienzeit zu begründen. Die entsprechenden Gremienbeschlüsse sind laut Gewerkschaft bereits gefallen. BERLIN/FRANKFURT - Nach mehreren Streikdrohungen will die Lokführergewerkschaft GDL an diesem Donnerstag (11.00 Uhr) Details zu ihrem geplanten Arbeitskampf bei der Deutschen Bahn nennen. (Boerse, 24.06.2021 - 06:34) weiterlesen...

Wegen Lieferengpässen: Altmaier will mehr Fichten fällen lassen. Dazu schlägt er vor, wieder mehr gesunde Fichten in Deutschland zu fällen. Die derzeit geltende Beschränkung für den Einschlag von Fichtenholz solle "schnellstmöglich" rückgängig gemacht machen, heißt es in einem Papier vor, das der Deutschen Presse-Agentur vorlag. Zuerst hatte die "Rheinische Post" (Donnerstag) darüber berichtet. Altmaier dringe auf eine Einigung mit den zuständigen Ressorts noch in dieser Legislaturperiode. BERLIN/DÜSSELDORF - Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) will dem drastischen Preisanstieg und Lieferengpässen beim Bauholz entgegenwirken. (Boerse, 24.06.2021 - 06:34) weiterlesen...

Der Erste: Altmaier in Washington - Voraustrupp für Merkel. Für Peter Altmaier soll das am Donnerstag wieder mal klappen, so zumindest der Plan. Der Bundeswirtschaftsminister ist nach Washington gereist. Sein Auftrag: versuchen, Bewegung in ungelöste Fragen zu bringen, Dinge ausloten. Denn Mitte Juli kommt die "Chefin" nach Washington: Auf Einladung von US-Präsident Joe Biden wird Kanzlerin Angela Merkel erstmals nach mehr als drei Jahren wieder im Weißen Haus empfangen. WASHINGTON - Auf so etwas mussten deutsche Minister lange verzichten: Bilder vor dem Weißen Haus. (Boerse, 24.06.2021 - 06:33) weiterlesen...

Merkels wohl letzte Regierungserklärung im Bundestag. Vor dem am Nachmittag in Brüssel beginnenden EU-Gipfel der 27 Staats- und Regierungschefs will sie die Abgeordneten über die Themen informieren und ihren Kurs für das Treffen abstecken. BERLIN - Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hält an diesem Donnerstag im Bundestag ihre voraussichtlich letzte Regierungserklärung in ihrer bald 16-jährigen Amtszeit. (Wirtschaft, 24.06.2021 - 06:33) weiterlesen...

Reichlich Zündstoff für Merkel und Co beim EU-Gipfel. Überschattet wird das zweitägige Treffen jedoch vom Streit mit Ungarn über ein neues Gesetz zur Beschränkung von Informationen über sexuelle Minderheiten. Mehr als die Hälfte der 27 EU-Staaten halten es für diskriminierend und verlangen Gegenmaßnahmen - auch Deutschland. BRÜSSEL - Corona, Russland, Türkei, Migration: Beim EU-Gipfel suchen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und ihre Kollegen am Donnerstag in zentralen politischen Fragen eine gemeinsame Linie. (Wirtschaft, 24.06.2021 - 06:33) weiterlesen...