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PARIS - Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat angesichts der immer noch andauernden Streiks gegen die Rentenreform das Projekt erneut verteidigt.

14.01.2020 - 15:11:25

Macron verteidigt Rentenpläne - wieder Streiks und Demonstrationen. Er betonte, dass vor allem die Abschaffung der Sonderregelungen wichtig sei. Die derzeit 42 einzelnen Rentenkassen hätten Ungerechtigkeiten geschaffen, sagte Macron am Dienstag bei einem Besuch im südwestfranzösischen Pau. Das geplante universelle System sei viel gerechter. Die Regierung müsse nun weiterhin erklären und zuhören. Sorgen seien legitim, niemand möge Veränderung.

Macron geriet während seines Besuchs kurz mit einem Lehrer aneinander. Dieser sprach ihn auf die Reformpläne an, die beiden diskutierten lebhaft, wie auf einem Video zu sehen war. Macron forderte den gewerkschaftlichen organisierten Lehrer auf, sich respektvoll zu verhalten, da dieser wohl laut geworden war, wie französische Medien berichteten. Um gehört zu werden, müsse man manchmal schreien, habe der Lehrer erwidert. Der Austausch soll dann aber mit einem Handschlag geendet haben.

Die Streiks und Proteste gegen die Reformpläne gingen auch am Dienstag weiter. In der Hauptstadt Paris zogen Demonstranten durch die Stadt. Im Pariser Nahverkehr und im landesweiten Bahnverkehr kam es erneut zu Behinderungen - auch wenn sich die Lage inzwischen gebessert hat. Auch viele Anwälte legten erneut die Arbeit nieder. Auch ihre Pensionskasse soll mit der Reform abgeschafft werden. Sie argumentieren, dass ihre Rentenkasse - im Gegensatz zu vielen anderen Kassen - im Überschuss sei und sich selbst trage.

Nach den Plänen der Regierung sollen die 42 Rentenkassen künftig zusammengelegt werden - ein universelles Punktesystem soll geschaffen werden. Am Wochenende war Premier Édouard Philippe den Gewerkschaften bei einer wichtigen Frage des Rentenalters entgegen gekommen. Einige Gewerkschaften, die die völlige Rücknahme der Reform fordern, haben dennoch zu weiteren Ausständen aufgerufen. Diese halten nun bereits seit knapp sechs Wochen an.

@ dpa.de

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