Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Öl, Gas

PARIS - Die Internationale Energieagentur IEA sieht auf den Ölmarkt im kommenden Jahr einen gewaltigen Angebotsüberschuss zukommen.

12.09.2019 - 10:57:25

IEA warnt Opec vor riesigem Ölüberschuss. Infolge einer stark steigenden Produktion außerhalb der Opec-Staaten werde die Nachfrage nach Rohöl des Ölkartells deutlich zurückgehen, teilte die IEA am Donnerstag in Paris mit. Konkret werde die Nachfrage nach Opec-Öl im ersten Halbjahr 2020 1,4 Millionen Barrel je Tag unter der Produktion der Opec-Länder im August liegen.

Die steigende Produktion gehe vor allem auf Länder außerhalb der Opec zurück, darunter die USA. Dies werde dazu führen, dass sich die in den vergangenen Monaten rückläufigen Lagerbestände wieder auffüllten. Insbesondere in den USA ist die Ölförderung in den vergangenen Jahren massiv gestiegen. Dies ist eine Folge des dortigen Schieferölbooms.

Die Analyse der IEA setzt nicht nur das Ölkartel Opec unter Druck, sondern auch mit ihm verbündete Staaten wie Russland. Gemeinsam bilden sie die Vereinigung "Opec+". Diese hat sich zum Ziel gesetzt, die Weltmarktpreise für Erdöl mit einer knappen Förderung hoch zu halten.

Die Staaten der "Opec+" müssten sich auf eine steigende Produktion außerhalb ihres Gebiets einstellen, warnte die IEA. Der damit einhergehende Angebotsüberhang dürfte Druck auf die Rohölpreise ausüben, prognostiziert die Agentur.

Bislang hat die "Opec+" keine zusätzliche Produktionskürzung signalisiert. Dies könnte aber notwendig werden, falls die Prognose der IEA eintritt und die Rohölpreise wieder fallen.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Ölpreise wenig verändert. Bis zum Mittag konnten die Preise noch etwas zulegen. Im Verlauf des Nachmittags mussten sie die Aufschläge aber wieder abgeben und hielten sich zuletzt kaum verändert. NEW YORK/LONDON - Die Ölpreise haben sich am Freitag nur wenig bewegt. (Boerse, 18.10.2019 - 18:25) weiterlesen...

Preis für Opec-Öl gestiegen. Wie das Opec-Sekretariat am Freitag in Wien mitteilte, betrug der Korbpreis am Donnerstag 59,54 US-Dollar je Barrel (159 Liter). Das waren 26 Cent mehr als am Mittwoch. Die Opec berechnet ihren Korbpreis auf Basis der wichtigsten Sorten des Kartells. WIEN - Der Preis für Rohöl der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) ist gestiegen. (Boerse, 18.10.2019 - 13:38) weiterlesen...

Ölpreise drehen in die Gewinnzone. Nach leichten Verluste am Morgen drehten die Notierungen am Vormittag in die Gewinnzone und erreichten gegen Mittag Tageshöchststände. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete zuletzt 60,17 US-Dollar. Das waren 26 Cent mehr als am Donnerstag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 55 Cent auf 54,48 Dollar. NEW YORK/LONDON - Die Ölpreise sind am Freitag gestiegen. (Boerse, 18.10.2019 - 13:34) weiterlesen...

Ölpreise geben leicht nach. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 59,57 US-Dollar. Das waren 34 Cent weniger als am Donnerstag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 15 Cent auf 53,78 Dollar. SINGAPUR - Die Ölpreise sind am Freitag im frühen Handel leicht gesunken. (Boerse, 18.10.2019 - 08:16) weiterlesen...

Ölpreise sinken etwas - US-Ölreserven belasten. Marktbeobachtern erklärten den Preisdruck mit einem Anstieg der US-Ölreserven. Gegen Mittag kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 59,26 US-Dollar. Das waren 16 Cent weniger als am Mittwoch. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) sank um 24 Cent auf 53,12 Dollar. NEW YORK/LONDON - Die Ölpreise sind am Donnerstag etwas gesunken. (Boerse, 17.10.2019 - 12:44) weiterlesen...

Rohstoffhändler Gunvor wegen Korruption verurteilt. Das vor allem im Ölgeschäft tätige Unternehmen, das auch eine Raffinerie in Ingolstadt besitzt, muss rund 94 Millionen Schweizer Franken (rund 85 Mio Euro) zahlen, wie die schweizerische Bundesanwaltschaft am Donnerstag bekanntgab. Der Profit aus den illegalen Geschäften werde auf 90 Millionen Franken geschätzt. Der Rest sei Bußgeld. BERN - Einer der größten Rohstoffhändler der Welt, Gunvor aus Genf, ist wegen Bestechung in Afrika zu einer Millionenstrafe verurteilt worden. (Boerse, 17.10.2019 - 11:57) weiterlesen...