Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Öl, Gas

PARIS - Die Internationale Energieagentur (IEA) hat die Prognose für die Nachfrage nach Rohöl wegen der Corona-Krise gesenkt.

13.08.2020 - 12:08:27

IEA senkt Nachfrageprognose für Rohöl wegen Corona-Folgen. Für das laufende Jahr rechnet der Interessenverband führender Industriestaaten mit einer globalen Nachfrage von durchschnittlich 91,9 Millionen Barrel pro Tag, hieß es in dem am Donnerstag in Paris veröffentlichten Monatsbericht der IEA. Damit dürfte die Nachfrage um 8,1 Millionen Barrel pro Tag niedriger ausfallen als 2019. Im Vergleich zu der Schätzung im Juli senkten die IEA-Experten ihre Erwartung um 140 000 Barrel pro Tag.

Die Nachfrageprognose für das kommende Jahr wurde ebenfalls gesenkt. Für 2021 kürzten die IEA-Experten ihre Schätzung um 240 000 Barrel auf durchschnittlich 97,1 Millionen Barrel pro Tag. Die IEA begründete die Prognosesenkung mit der weiter hohen Zahl von Corona-Infektionen. Die Pandemie bremse die Mobilität und belaste vor allem die Luftfahrtbranche, hieß es im Monatsbericht.

Nachdem die Corona-Krise die Ölpreise zeitweise stark belastet hatte, und es im März auch wegen eines Preiskriegs führender Ölstaaten zu einem drastischen Einbruch der Ölpreise gekommen war, konnten sich die Notierungen am Ölmarkt zuletzt wieder deutlich erholen. Während ein Barrel (159 Liter) Rohöl der Nordsee-Sorte Brent im April für 20 Dollar gehandelt worden war, stieg der Preis zuletzt auf 45,51 Dollar.

Führende Ölstaaten hatten mit einer Senkung der Fördermenge auf den Preisverfall reagiert. Zuletzt wurden die Förderkürzungen aber wieder teilweise zurückgenommen. Die globale Fördermenge bezifferten die IEA-Experten im Juli auf etwa 90 Millionen Barrel pro Tag.

Bereits am Mittwoch hatte die Organisation erdölexportierender Länder (Opec) den Monatsbericht für August veröffentlicht und ebenfalls einen Einbruch der Ölnachfrage im laufenden Jahr prognostiziert. Allerdings rechnet die Opec in diesem Jahr mit einer noch schwächeren Nachfrage als die IEA und setzte die Prognose auf durchschnittlich 90,6 Millionen Barrel pro Tag an. Demnach dürfte es einen weltweiten Rückgang der Nachfrage um 9,1 Millionen Barrel pro Tag geben, nachdem die Opec zuvor für das laufende Jahr noch einen etwas stärkeren Rückgang um 9,2 Millionen Barrel erwartet hatte.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

USA: Rohölvorräte fallen weniger als erwartet. Die Vorräte sanken um 1,6 Millionen Barrel auf 494,4 Millionen Barrel, wie das US-Energieministerium am Mittwoch in Washington mitteilte. Analysten hatten mit einem Rückgang um 3,2 Millionen Barrel gerechnet. WASHINGTON - In den USA sind die Ölreserven in der vergangenen Woche weniger als erwartet gefallen. (Boerse, 23.09.2020 - 17:30) weiterlesen...

Libyens Ölgesellschaft lässt Produktion vorsichtig wieder anlaufen. In einem ersten Schritt würden Ingenieure an sichere Häfen und Anlagen zurückkehren, teilte die NOC am späten Montagabend mit. Die Vorbereitungen für den Export, der zunächst an den beiden Häfen Briga und Harika geplant sei, würden laufen. Ab Mittwoch würden Tanker das verfügbare Rohöl von diesen Häfen aufnehmen und verschiffen. TRIPOLIS - Nach dem angekündigten Ende der Öl-Blockade durch General Chalifa Haftar in Libyen lässt die staatliche Ölgesellschaft NOC die Produktion dort vorsichtig wieder anlaufen. (Wirtschaft, 22.09.2020 - 13:35) weiterlesen...

EU verhängt Sanktionen wegen Verstößen gegen Libyen-Embargo. Die Außenminister der Mitgliedstaaten fassten am Montag in Brüssel einstimmig einen entsprechenden Beschluss, wie Diplomaten berichteten. Die Strafmaßnahmen richten sich gegen Unternehmen und einzelne Personen, die Schiffe, Flugzeuge oder andere Logistik für den Transport von Kriegsmaterial bereitgestellt haben. Konkret geht nach Angaben aus EU-Kreisen um drei Firmen aus der Türkei, Jordanien und Kasachstan sowie um zwei Personen aus Libyen. BRÜSSEL - Die Europäische Union verhängt Sanktionen wegen Verstößen gegen das UN-Waffenembargo gegen Libyen. (Boerse, 21.09.2020 - 16:18) weiterlesen...

Norwegen will CO2-Einlagerung vorantreiben. Ministerpräsidentin Erna Solberg bezeichnete das Projekt "Langskip" (Langschiff) am Montag in Oslo als Meilenstein bei den Industrie- und Klimainitiativen ihrer Regierung. Das Vorhaben werde nicht nur die Kohlendioxid-Emissionen senken, sondern auch die Entwicklung neuer Technologien vereinfachen und Arbeitsplätze schaffen. Zunächst soll CO2 bei einer Zementfabrik in Brevik rund 150 Kilometer südwestlich von Oslo eingefangen werden. OSLO - Die Ölnation Norwegen will klimaschädliche Gase in zunehmendem Maße aus der Luft einfangen und in der Erde lagern. (Wirtschaft, 21.09.2020 - 13:14) weiterlesen...

Pompeo setzt Maduro auf Südamerika-Tour unter Druck - 'Er muss gehen'. Pompeo nannte Maduro, gegen den die USA im März Anklage erhoben und eine Art Kopfgeld ausgesetzt hatten, auf einer Pressekonferenz in Guyanas Hauptstadt Georgetown am Freitag (Ortszeit) "einen angeklagten Drogenhändler". "Das bedeutet, er muss gehen", sagte Pompeo. GEORGETOWN - Rund eineinhalb Monate vor der US-Wahl im November hat Außenminister Mike Pompeo den Druck auf Venezuelas Präsidenten Nicolas Maduro erhöht, die Macht in dem südamerikanischen Krisenstaat abzugeben. (Wirtschaft, 19.09.2020 - 17:34) weiterlesen...

Pompeo setzt Maduro auf Südamerika-Tour unter Druck - 'Er muss gehen'. Pompeo nannte Maduro, gegen den die USA im März Anklage erhoben und eine Art Kopfgeld ausgesetzt hatten, auf einer Pressekonferenz in Guyanas Hauptstadt Georgetown am Freitag (Ortszeit) "einen angeklagten Drogenhändler". "Das bedeutet, er muss gehen", sagte Pompeo. GEORGETOWN - Rund eineinhalb Monate vor der US-Wahl im November hat Außenminister Mike Pompeo den Druck auf Venezuelas Präsidenten Nicolas Maduro erhöht, die Macht in dem südamerikanischen Krisenstaat abzugeben. (Wirtschaft, 19.09.2020 - 10:38) weiterlesen...