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Safran, FR0000073272

PARIS - Der französische Triebwerksbauer und Technologiekonzern Safran alle Triebwerke liefert, den Kapitalzufluss.

05.09.2019 - 11:16:32

MTU-Konkturrent Safran erhöht Umsatz- und Gewinnprognose. Da das Geschäft aber sonst rund läuft und der Euro schwächer ist als zuletzt angenommen, rechnet Safran beim Umsatz 2019 jetzt mit einem Anstieg um rund 15 Prozent. Dies teilte der im EuroStoxx 50 notierte Konzern am Donnerstag mit. Bislang hatte der MTU-Konkurrent ein Plus von sieben bis neun Prozent in Aussicht gestellt.

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Safran rechnet dank insgesamt gut laufender Geschäfte und der jüngsten Schwäche des Euro für dieses Jahr jetzt mit einem Umsatzplus von rund 15 Prozent, wie der Konzern am Donnerstag in Paris mitteilte. Bislang hatte das Management ein Plus von sieben bis neun Prozent in Aussicht gestellt.

Der bereinigte operative Gewinn soll der erhöhten Prognose zufolge um mehr als ein Fünftel zulegen. Bislang hatte der Konzern hier einen Anstieg im niedrigen zweistelligen Prozentbereich prognostiziert. Vom operativen Ergebnis sollen 50 bis 55 Prozent als freier Mittelzufluss beim Unternehmen hängen bleiben, nachdem das Management bisher rund 55 Prozent angepeilt hatte. Dabei geht der Konzern davon aus, dass Boeing die 737 Max im vierten Quartal wieder abheben lassen darf.

Denn nach zwei Abstürzen mit insgesamt 346 Toten müssen alle Maschinen dieses Typs seit Mitte März weltweit am Boden bleiben. Auch die Auslieferung neuer Maschinen ist gestoppt. Noch ist völlig offen, wann das Startverbot aufgehoben wird. Der weltgrößte Flugzeugbauer Boeing hat die Produktion des Jets bereits gedrosselt und schließt einen Stopp inzwischen nicht mehr aus.

Davon betroffen wären auch die Zulieferer, die zwar zunächst Rückstände im Lieferplan aufholen konnten, aber irgendwann auf Halde produzieren müssten. Die 737 Max ist die Neuauflage der seit den 1960er Jahren in mehreren Versionen gebauten Boeing 737 und der meistgefragte Flugzeugtyp des Konzerns. Infolge der Abstürze, für die die Steuerungssoftware MCAS mitverantwortlich gewesen sein soll, und des Flugverbots hat Boeing bereits Sonderkosten in Milliardenhöhe verbucht und seine Ziele für 2019 komplett gestrichen.

Safran hingegen steigerte seinen Umsatz im ersten Halbjahr im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 27 Prozent auf 12,1 Milliarden Euro. Beim operativen Ergebnis betrug das Plus 36 Prozent auf knapp 1,9 Milliarden Euro. Ein Teil der starken Zuwächse im ersten Halbjahr geht noch auf die Übernahme von des Zulieferers Zodiac Aerospace zurück. Bereinigt um diesen Effekt sowie andere Sonderfaktoren sei der Umsatz um 14 Prozent und der operative Gewinn um 35 Prozent gestiegen. Der Nettogewinn legte sogar um 45 Prozent auf 1,35 Milliarden Euro zu.

@ dpa.de