Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

RENAULT SA, FR0000131906

PARIS - Der einst mächtige Autoboss Carlos Ghosn (65) hat nach eigenen Angaben in Japan Post von Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron erhalten.

16.01.2020 - 17:10:25

Ex-Autoboss Ghosn: Bekam Post von Macron. Das Schreiben sei ihm im November von Macrons Vorvorgänger Nicolas Sarkozy überbracht worden, sagte Ghosn der französischen Wochenzeitschrift "Paris Match". Angaben zum Inhalt machte der frühere Renault -Chef nicht. Der französische Staat hält an Renault 15 Prozent der Anteile.

war am 19. November 2018 in Tokio unter anderem wegen Verstoßes gegen Börsenauflagen festgenommen und angeklagt worden. Im April 2019 wurde er unter strengen Auflagen auf Kaution aus der Untersuchungshaft entlassen. Er hatte die Vorwürfe mehrfach zurückgewiesen.

Ghosn wies im Interview die Annahme zurück, er habe ein gespanntes Verhältnis zu Macron. Er räumte aber Meinungsverschiedenheiten ein - "ein Unternehmenschef ist kein Ja-Sager". Macron hatte sich im Skandal um Ghosn im vergangenen Juni bei einem Japan-Besuch merklich zurückgehalten. Als Präsident könne er sich nicht öffentlich in einen Rechtsfall einmischen, hatte er gesagt.

Auf eine Frage des Blattes zu zweifelhaften Zahlungen eines Renault-Gemeinschaftsunternehmens mit Nissan mit Sitz im Amsterdam sagte Ghosn, er sei nicht aufgefordert worden, Kosten für Flugreisen oder Schenkungen an Universitäten zu rechtfertigen. Er sei damals für die französisch-japanische Autoallianz von Renault, Nissan und Mitsubishi und beteiligte Unternehmen verantwortlich gewesen. "Heute sind vier Menschen nötig, um mich zu ersetzen. Addieren Sie ihre Gehälter, die ihrer Mitarbeiter, ihre Reisen, ihre Kosten: Sie werden sehen, dass ich in Wirklichkeit ein Low-Cost-Chef war!" Anwälte von Ghosn in Japan teilten mit, dass sie mit der Verteidigung aufhörten.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Die Schlacht ums Geld beginnt. Die Wogen schlagen hoch, obwohl der 65-Jährige "nicht in Frankreich ist", wie seine Anwältin diplomatisch formulierte. BOULOGNE-BILLANCOURT - Gut ein Jahr nach dem spektakulären Rücktritt von Carlos Ghosn beim Autobauer Renault beginnt ein komplizierter Rechtsstreit um viel Geld. (Boerse, 21.02.2020 - 15:38) weiterlesen...

Anhörung im Fall von Ex-Autoboss Ghosn auf April verschoben. BOULOGNE-BILLANCOURT - Im Rechtsstreit zwischen Ex-Autoboss Carlos Ghosn und Renault um eine Zahlung von rund 250 000 Euro ist die Anhörung vor einem französischen Arbeits-Schiedsgericht auf den 17. April verschoben worden. Die Anwältin Ghosns, Laetitia Ternisien, beantragte am Freitag in Boulogne-Billancourt bei Paris den Aufschub. Dokumente von Ghosns früherem Arbeitgeber Renault seien erst zu Wochenbeginn eingetroffen, es brauche mehr Zeit für eine Prüfung. "Unser Mandant ist im Ausland", sagte die Anwältin. Anhörung im Fall von Ex-Autoboss Ghosn auf April verschoben (Boerse, 21.02.2020 - 10:41) weiterlesen...

ANALYSE-FLASH: JPMorgan senkt Ziel für Renault auf 37 Euro - 'Overweight'. Angesichts des für dieses Jahr erwarteten Gewinnrückgangs habe das Management des Autobauers bereits damit begonnen, sich gegen den Liquiditätsverbrauch zu stemmen und die Fixkosten zu reduzieren, schrieb Analyst Jose Asumendi in einer am Donnerstag vorliegenden Studie. NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat das Kursziel für Renault anlässlich der jüngst präsentierten Jahreszahlen von 42 auf 37 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Overweight" belassen. (Boerse, 20.02.2020 - 08:26) weiterlesen...

Französischer Richter prüft formelle Ermittlungen gegen Ghosn wegen Veruntreuung. Ein Richter sei nun damit beauftragt, ein formelles Ermittlungsverfahren zu dem Fall einzuleiten, teilte die Staatsanwaltschaft von Nanterre am Mittwoch mit. PARIS - Die französische Justiz hat einen weiteren Schritt in der Untersuchung der mutmaßlichen Veruntreuung von Geldern bei Renault durch Ex-Chef Carlos Ghosn gemacht. (Boerse, 19.02.2020 - 22:41) weiterlesen...

Nach Ghosn-Skandal: Nissan-Hauptversammlung segnet neue Führung ab. Uchidas Vorgänger Hiroto Saikawa schied aus dem Vorstand aus. YOKOHAMA - Die Aktionäre des vom Skandal um Ex-Chef Carlos Ghosn erschütterte Autokonzern Nissan bekamen am Dienstag die Zustimmung einer außerordentlichen Hauptversammlung. (Boerse, 18.02.2020 - 08:57) weiterlesen...