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Suez, FR0010613471

PARIS - Der Abfallentsorger Veolia Environment werde um rund 16 Prozent auf 3,4 Milliarden Euro erhöht, wie Veolia am Mittwoch in Paris mitteilte.

30.09.2020 - 21:49:02

Veolia erhöht Angebot fĂŒr Engies Suez-Paket auf 3,4 Milliarden Euro. Das entspreche 18 Euro je Suez-Aktie. Veolia-Chef Antoine Frerot hatte bereits vergangenen Freitag angekĂŒndigt, die Offerte nachbessern zu wollen. Engie hatte das erste Gebot ĂŒber 15,50 Euro als zu niedrig und unzureichend erachtet.

werde um rund 16 Prozent auf 3,4 Milliarden Euro erhöht, wie Veolia am Mittwoch in Paris mitteilte. Das entspreche 18 Euro je Suez-Aktie. Veolia-Chef Antoine Frerot hatte bereits vergangenen Freitag angekĂŒndigt, die Offerte nachbessern zu wollen. Engie hatte das erste Gebot ĂŒber 15,50 Euro als zu niedrig und unzureichend erachtet.

Suez forderte Engie am Mittwoch dazu auf, auch das erhöhte Gebot abzulehnen. Der Deal sei weiterhin nicht im Interesse des Konzerns. Eine Lösung werde von der Unternehmensspitze so schnell wie möglich angestrebt, hieß es weiter. Die Angesprochenen verlangten am Abend aber lediglich mehr Zeit von Veolia zur PrĂŒfung des Angebots. Dieses lĂ€uft eigentlich um Mitternacht aus, Engie möchte eine VerlĂ€ngerung bis zum 5. Dezember. Das neue Angebot entspreche aber den Erwartungen an Preis und ArbeitsplĂ€tze und werde begrĂŒĂŸt. Kurz danach akzeptierte Veolia die erbetene FristverlĂ€ngerung

Der Kauf des Engie-Anteils wĂ€re ein erster Schritt auf dem Weg, Suez komplett zu ĂŒbernehmen. Veolia hatte Ende August seine ÜbernahmeplĂ€ne bekannt gemacht. Es ist der zweite Versuch, Suez zu ĂŒbernehmen. 2012 war die Suez-Übernahme durch Veolia unter anderem an kartellrechtlichen Bedenken gescheitert. Auch diesmal regt sich Widerstand. Suez selbst spricht von einem feindlichen Manöver und hat sich zuletzt klar gegen die Übernahme ausgesprochen, die nicht im Sinne des Unternehmens, seiner Mitarbeiter und AktionĂ€re sei.

Frankreichs Wirtschaftsminister Bruno Le Maire betonte, dass ein solcher Deal nicht innerhalb von 24 Stunden abgeschlossen werden könne. Man mĂŒsse sich die nötige Zeit nehmen, sagte er dem Sender LCI. Der Staat werde keinem Ultimatum nachgeben, so der Minister.

An der Börse sorgte das höhere Gebot bei den Suez-Aktien fĂŒr ein Kursplus von sechs Prozent auf 15,81 Euro. Auch die Papiere der anderen beteiligten Unternehmen verteuerten sich, allerdings deutlich moderater.

@ dpa.de