Haushalt, Steuern

PARIS - Angesichts kräftig gestiegener Benzinpreise hat Frankreich Steuererleichterungen für Berufspendler in Aussicht gestellt.

25.01.2022 - 18:22:29

Frankreich will Berufspendler bei Benzin steuerlich entlasten. Die Entlastung beim Lohnsteuerjahresausgleich solle um zehn Prozent angehoben werden, und zwar rückwirkend auch für 2021, kündigte Premierminister Jean Castex am Dienstag in Paris an. Voraussichtlich führe dies ebenfalls zu einer zehnprozentigen Anhebung der Kilometerpauschale, die Arbeitgeber Beschäftigten für berufliche Fahrten im Privatwagen zahlen, sagte Castex. Mit welcher Summe die Erleichterung die Staatskasse belastet, bezifferte Castex nicht. Eine generelle Senkung der Steuern auf Benzin hatte die Regierung ausgeschlossen.

Im Anlauf zur Präsidentschaftswahl im April hatte die Regierung bereits eine Deckelung des Strompreises angekündigt, um die Kaufkraft der Menschen in Frankreich zu schützen. Diese ist eines der Themen im Wahlkampf. Den Staat kostet die Maßnahme rund 16 Milliarden Euro.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Ukraine bekommt weitere Zusagen für militärische Hilfe. Dies teilte US-Verteidigungsminister Lloyd Austin am Montag in Washington nach einer Videoschalte der neuen internationalen Ukraine-Kontaktgruppe mit. Demnach wollen beispielsweise Italien, Griechenland und Polen Artilleriesysteme liefern. Dänemark versprach weitere Raketen. Andere Staaten kündigten Unterstützung bei der Ausbildung der Streitkräfte an. Der russische Angriffskrieg gegen das Nachbarland dauert inzwischen drei Monate. WASHINGTON - Die Ukraine hat nach Angaben der US-Regierung von etwa 20 Staaten Zusagen für weitere militärische Unterstützung bekommen. (Wirtschaft, 23.05.2022 - 20:18) weiterlesen...

Wegen geplanter Erdgas-Förderung: CDU will Ausgleich für Borkum. Das sagte Wirtschaftsminister Bernd Althusmann am Montag auf Borkum bei der Klausurtagung der Fraktion. Um was es sich dabei genau handeln könnte, blieb zunächst unklar. BORKUM - Wegen der umstrittenen geplanten Erdgas-Förderung vor Borkum will die CDU-Landtagsfraktion einen Ausgleich für die Insel. (Boerse, 23.05.2022 - 19:06) weiterlesen...

Rechnungshof: EU-Gelder durch schwarze Listen besser schützen. Personen, Unternehmen oder Organisationen, die etwa in Korruption oder Betrug verwickelt waren, können auf solche Listen gesetzt werden, damit sie keine EU-Gelder beantragen können. Die EU-Kommission hat jedoch nur wenige Namen auf einen solchen Index gesetzt, wie aus einem Bericht des Europäischen Rechnungshofs hervorgeht, der am Montag veröffentlicht wurde. LUXEMBURG - EU-Gelder könnten nach Ansicht des Europäischen Rechnungshofs besser durch eine verstärkte Nutzung von schwarzen Listen geschützt werden. (Wirtschaft, 23.05.2022 - 18:56) weiterlesen...

Söder fordert weniger Steuern und weniger Bürokratie für Unternehmen. Im Rahmen eines sogenannten Belastungsmoratoriums müssten etwa Hemmnisse durch zu viel Bürokratie und zu hohe Steuern zurückgefahren werden, sagte der CSU-Chef am Montag in München nach einem Treffen seines Parteipräsidiums mit der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft. MÜNCHEN - Angesichts des Kriegs in der Ukraine und der steigenden Energiepreise hat Bayerns Ministerpräsident Markus Söder gezielte Entlastungen für die deutsche Wirtschaft gefordert. (Wirtschaft, 23.05.2022 - 14:41) weiterlesen...

EU-Kommission will Schuldenregeln ein weiteres Jahr aussetzen. Am Montag schlug die EU-Kommission vor, den sogenannten Stabilitäts- und Wachstumspakt erst ab 2024 wieder vollständig in Kraft zu setzen. Grund seien hohe Unsicherheit wegen des Kriegs in der Ukraine, hohe Energiepreise und Engpässe bei den Lieferketten, teilte die Brüsseler Behörde mit. Gleichzeitig sollten die Länder ihre Ausgaben kontrollieren. "Die Fiskalpolitik sollte von der Universalunterstützung während der Pandemie zu gezielteren Maßnahmen übergehen", sagte Wirtschaftskommissar Paolo Gentiloni. BRÜSSEL - Die strengen Schuldenvorgaben in der Europäischen Union sollen angesichts der Ukraine-Krise um ein weiteres Jahr ausgesetzt bleiben. (Wirtschaft, 23.05.2022 - 13:15) weiterlesen...

Biden: USA prüfen Abschaffung von Trumps China-Strafzöllen. "Ich erwäge das. Wir haben keine dieser Zölle verhängt, sie wurden von der letzten Regierung verhängt", sagte Präsident Joe Biden am Montag in Tokio bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem japanischen Regierungschef Fumio Kishida. Er werde dies nach seiner Rückkehr aus Asien mit Finanzministerin Janet Yellen besprechen, sagte Biden. TOKIO - Angesichts der hohen Inflationsrate prüft die US-Regierung die Abschaffung mancher unter dem damaligen Präsidenten Donald Trump eingeführten Strafzölle auf Importe aus China. (Wirtschaft, 23.05.2022 - 08:21) weiterlesen...