Deutschland, Branchen

OSNABRÜCK - Die insolvente Klinikgruppe Paracelsus will an fünf Standorten in Deutschland Stellen streichen.

13.02.2018 - 15:29:41

Paracelsus will Personal abbauen - Auch Sachsen betroffen. Betroffen seien die Kliniken in Osnabrück, Karlsruhe, Henstedt-Ulzburg, Zwickau und Reichenbach, sagte der Generalbevollmächtigte Reinhard Wichels am Dienstag in Osnabrück. Auch in der Osnabrücker Konzernzentrale sollen 20 Vollzeitstellen wegfallen, sagte Wichels.

Paracelsus hatte bereits angekündigt, dass bundesweit 400 Stellen abgebaut werden sollen und das Haus in Karlsruhe geschlossen werden soll. An den einzelnen Standorten laufen derzeit Verhandlungen mit den Betriebsräten. Es gebe aber auch Gespräche mit potenziellen Investoren. Das Defizit der Gruppe beträgt älteren Angaben zufolge 25 Millionen Euro.

Am Stammsitz Osnabrück sollen in der Klinik 30 Vollzeistellen und in der Konzernverwaltung 20 Vollzeitstellen wegfallen, sagte Wichels. In Karlsruhe verlieren 190 Menschen ihren Job. Der Stellenabbau an den anderen Standorten entspreche vom Umfang her ungefähr dem in Osnabrück.

"Wenn wir den Stellenabbau vollzogen haben, werden wir ganz schnell in eine wirtschaftlich tragfähige Situation kommen", sagte Wichels. Die Defizite seien auf wenige Standorte begrenzt, die meisten Häuser seien wirtschaftlich gesund. Bis Mitte des Jahres werde die Neuausrichtung der Paracelsus-Gruppe stehen, am Jahresende werde es eine wirtschaftlich tragfähige Situation geben.

Der Standort Osnabrück, die Keimzelle der Klinikgruppe, müsse schnell wieder zur alten Leistungsfähigkeit zurück. Es sei ein strategischer Fehler gewesen, dass die Augenheilkunde in der Klinik aufgegeben worden sei. Das Krankenhaus müsse dringend verloren gegangene Patienten zurückgewinnen.

Auch die Urologie und die Strahlentherapie müsse zulegen. Die Verzahnung zwischen ambulanten Angeboten und stationärer Behandlung müsse besser werden. Für ambulante Angebote kommen auch externe Leistungserbringer in Betracht.

Im stationären Bereich solle das Profil mit Neurochirurgie, Neurologie, Augenheilkunde, Hals-Nasen-Ohren und Orthopädie weiter geschärft werden. "Wir wollen ein Profil haben, das sehr stark auf Kopf, Hals und Nervensystem ausgerichtet ist. Das ist ein Konzept, das in sehr vielen Städten von anderen Anbietern erfolgreich betrieben wird", sagte Wichels.

@ dpa.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

Gebührendebatte in der Schweiz verläuft extrem. BERLIN - Die Auseinandersetzung um die Rundfunkgebühr in der Schweiz ist nach Ansicht der Zeitungsverleger in Deutschland kein Vorbild. "Die Diskussion in der Schweiz verläuft nach unserem Eindruck sehr extrem - bis hin zu einer faktischen Abschaffung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks", erklärte eine Sprecherin des Bundesverbands Deutscher Zeitungsverleger (BDZV). Der Verband rechnet damit, dass der Volksentscheid am 4. März Auswirkungen auf Deutschland haben wird - egal wie er ausgeht. "Es wird ja schon jetzt auch in Deutschland eine Diskussion über die Fragen der Struktur, der Kosten und des Auftrags der Rundfunkanstalten geführt." Gebührendebatte in der Schweiz verläuft extrem (Boerse, 24.02.2018 - 14:02) weiterlesen...

Verlegerverband: Diskussion in der Schweiz verläuft sehr extrem. BERLIN - Der Streit um die Rundfunkgebühr in der Schweiz ist nach Ansicht der Zeitungsverleger in Deutschland kein Vorbild. "Die Diskussion in der Schweiz verläuft nach unserem Eindruck sehr extrem - bis hin zu einer faktischen Abschaffung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks", erklärte eine Sprecherin des Bundesverbands Deutscher Zeitungsverleger (BDZV). Es sei allerdings damit zu rechnen, dass der Volksentscheid am 4. März Auswirkungen auf Deutschland haben werde. "Es wird ja schon jetzt auch in Deutschland eine Diskussion über die Fragen der Struktur, der Kosten und des Auftrags der Rundfunkanstalten geführt." Verlegerverband: Diskussion in der Schweiz verläuft sehr extrem (Boerse, 24.02.2018 - 13:37) weiterlesen...

DGB-Chef verlangt mehr Schutz und Respekt für Betriebsräte. Sie müssten früher und besser vor Kündigung und Schikanen gesetzlich geschützt werden, sagte der Gewerkschafter der Deutschen Presse-Agentur. Gegen Arbeitgeber, die Betriebsratsarbeit behinderten, müsse entschiedener vorgegangen werden. BERLIN/FRANKFURT - Unmittelbar vor Beginn der Betriebsratswahlen in mehr als 28 000 Unternehmen hat DGB-Chef Reiner Hoffmann einen besseren rechtlichen Schutz der Arbeitnehmervertreter gefordert. (Wirtschaft, 24.02.2018 - 13:33) weiterlesen...

Handelskriege können 'jederzeit passieren'. "Wir müssen ständig die Möglichkeit eines Handelskriegs in Erwägung ziehen, so etwas kann jederzeit passieren", sagte Roberto Azevêdo der Deutschen Presse-Agentur in Genf. "Es genügt schon, dass ein WTO-Mitglied Maßnahmen ergreift, die ein anderes Mitglied als ungerechtfertigt erachtet und auf die es reagiert. GENF - Die jüngsten US-Strafzölle und die Beschwerden dagegen unter anderem aus China erhöhen nach Einschätzung der Welthandelsorganisation WTO die Gefahr eines Handelskriegs. (Boerse, 24.02.2018 - 13:32) weiterlesen...

Gabriel geht auf GroKo-Gegner Kühnert zu - Werbetouren am Wochenende. Mitten im laufenden SPD-Mitgliederentscheid über eine Neuauflage der großen Koalition äußerte sich der geschäftsführende Außenminister Sigmar Gabriel trotz inhaltlicher Gegensätze lobend über Kühnert. Auch aus Sicht von Parteivize Malu Dreyer bleibt Kühnert wichtig für die SPD. BERLIN/POTSDAM - Der Juso-Vorsitzende und GroKo-Gegner Kevin Kühnert soll nach dem Willen führender Sozialdemokraten eine wichtige Rolle bei der Erneuerung der Partei spielen. (Wirtschaft, 24.02.2018 - 13:32) weiterlesen...

Trump deutet 'Phase zwei' für Nordkorea an - zuvor neue Sanktionen. "Wenn die Sanktionen nicht funktionieren, müssen wir Phase zwei beginnen. Phase zwei wird eine sehr raue Angelegenheit werden. Das könnte sehr, sehr bedauerlich für die Welt sein", sagte Trump. Er denke aber nicht, dass er diese Karte spielen wolle. "Wir werden sehen", sagte Trump. WASHINGTON - US-Präsident Donald Trump hat eine mögliche Eskalation im Konflikt mit Nordkorea in den Raum gestellt. (Wirtschaft, 24.02.2018 - 13:28) weiterlesen...