Produktion, Absatz

OSNABRÜCK - Die Bundesregierung zieht wegen Schäden durch die Vogelgrippe einen Antrag auf EU-Hilfen für deutsche Eierproduzenten in Betracht.

26.03.2017 - 16:33:24

Ministerium erwägt EU-Hilfen für Geflügelzüchter wegen Vogelgrippe. "Für den Bundeslandwirtschaftsminister ist die Forderung nach Entschädigung auf europäischer Ebene eine mögliche Option", teilte das Agrarministerium am Sonntag mit. Allerdings sei derzeit noch nichts beantragt worden, da das Ausmaß der Schäden noch unklar sei. "Es liegen noch keine belastbaren Zahlen vor." Der "Tagesspiegel" hatte zuvor über das Thema berichtet.

Der deutschen Geflügelwirtschaft sind mit der Vogelgrippe nach aktueller Einschätzung ihres Zentralverbands bislang 40 Millionen Euro Schaden entstanden. Viele Tiere müssen seit Wochen in ihren Ställen bleiben. Mehr als eine Million Hühner, Puten und Enten in Geflügelbeständen wurden bereits getötet - für diese Ausfälle entschädigen die Tierseuchenkassen die Landwirte.

Wegen der Vogelgrippe müssen viele Eierproduzenten ihre Hühner aber derzeit auch im Stall halten - und dürfen Eier von Freilandhennen teils nicht mehr als relativ teure Freilandeier verkaufen. Das sorgt ebenfalls für Einbußen. Große deutsche Supermarktketten wie Edeka und Rewe zeigen sich solidarisch und zahlen nach wie vor den Freiland-Preis an die Erzeuger. "Erfreulicher Weise kann man den Eindruck gewinnen, dass der Markt Verständnis für die Situation der Geflügelhalter gezeigt hat", teilte der Sprecher des Ministeriums mit. Dennoch behalte man sich vor, Hilfen in Brüssel zu beantragen.

Das Virus H5N8 ist für Vögel hochansteckend, für Menschen gilt es als ungefährlich.

@ dpa.de

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