Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Einzelhandel, Konsumgüter

Online-Geschäft von Ikea Deutschland wächst kräftig

20.11.2019 - 13:32:24

Online-Geschäft von Ikea Deutschland wächst kräftig. HOFHEIM - Der Möbelhändler Ikea profitiert von der anhaltenden Kauflaune der Verbraucher in Deutschland. Der Umsatz stieg im Geschäftsjahr 2019 (31. August) um 5,5 Prozent auf 5,278 Milliarden Euro und damit schneller als im Jahr zuvor, teilte das Unternehmen am Mittwoch in Hofheim bei Frankfurt mit. Weltweit hatte der in Schweden gegründete Möbelriese den Erlös um 5,0 Prozent auf rund 36,7 Milliarden Euro gesteigert, wie der Ikea-Mutterkonzern Ingka bereits mitgeteilt hatte.

Zwar hat sich die Konjunktur in Deutschland deutlich abgekühlt. Die Verbraucher sind wegen der guten Lage auf dem Arbeitsmarkt aber weiter in Konsumlaune. Besonders kräftig wuchs bei Ikea Deutschland der Online-Umsatz. Er legte um 33,2 Prozent auf 494 Millionen Euro zu. Der Anteil an den gesamten Erlösen stieg dadurch um zwei Prozentpunkte auf 9,4 Prozent.

"Damit zeigt sich, dass unsere Strategie, sich auf den Ausbau des Online-Geschäftes und die nahtlose Verknüpfung aller Kanäle zu konzentrieren, bei unseren Kunden gut angekommen ist", sagte Dennis Balslev, Geschäftsführer von Ikea Deutschland. Die Bundesrepublik ist der größte europäische Einzelmarkt von Ikea.

Gut 50 Millionen Kunden kauften in einem der unverändert 53 Möbelhäuser in Deutschland ein, das waren 5,1 Prozent weniger als im Jahr zuvor. Sie gaben aber im Schnitt 99,97 Euro aus und damit 11,2 Prozent mehr. Zusätzlich shoppten 3 Millionen Menschen (plus 50,3 Prozent) online für durchschnittlich 163,64 Euro (minus 12 Prozent). Diese Entwicklung zeigt nach Einschätzung Balslev die "unangefochtene Bedeutung" der Einrichtungshäuser.

Gut anzukommen scheint bei Kunden das Angebot, gebrauchte Möbel an allen Standorten in Deutschland zurückgeben zu können. Die Second-Hand-Möbel werden in der "Fundgrube" weiterverkauft. "An der kurzen Verweildauer der gebrauchten Möbel in unseren Fundgruben sehen wir, dass unsere Kunden an diesem Angebot sehr interessiert sind", sagte Balslev. Die meisten Produkte finden binnen zwei Tagen einen neuen Besitzer.

Das sogenannte Zweiten-Chance-Angebot sei ein Baustein der Nachhaltigkeitsagenda, "denn es trägt dazu bei, die Nutzungsdauer von Möbeln zu verlängern", sagte Balslev. Für den Rückkauf akzeptiert Ikea nur Möbel in gutem Zustand. Bestimmte Produkte wie Polster, Matratzen oder Kinderzimmermöbel sind ausgenommen. In der Fundgrube sind die Stücke laut Unternehmen zum Rückkaufpreis plus Mehrwertsteuer erhältlich.

Der Möbelriese will auch näher an die Kunden ran. Bei der Expansion setzt das Unternehmen nicht mehr auf die grüne Wiese, sondern auf kleinere Filialen und Planungsstudios in Innenstädten. Derzeit erarbeitet das Unternehmen ein Konzept für Berlin. Dort will Ikea neben den bestehenden vier Einrichtungshäusern einen Store mit rund 8000 bis 10 000 Quadratmetern und drei bis sieben Planungsstudios eröffnen. "Auch wenn die Suche nach geeigneten Locations nicht einfach ist, sind wir optimistisch, spätestens in 2021 dort die ersten der neuen Einheiten eröffnen zu können", sagte Balslev.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Zalando plant millionenschweres Sparpaket. Die Kostensenkungen sollen sich auf 350 Millionen Euro belaufen, bestätigte eine Sprecherin am Donnerstag der Finanznachrichtenagentur dpa-AFX. Zuvor hatte das Magazin "Business Insider darüber berichtet. Zalando ist von einer sinkenden Kauflust der Verbraucher im Zuge der Pandemie erheblich betroffen und hatte in der vergangenen Woche sinkende Ergebnisse für das erste Quartal angekündigt und zudem seine Prognose für das laufende Jahr zurückgezogen. BERLIN - Der Onlinehändler Zalando will mit einem millionenschweren Sparprogramm die Auswirkungen der Corona-Pandemie abmildern. (Boerse, 09.04.2020 - 16:19) weiterlesen...

HDE dringt auf völlige Freigabe der Sonntagsöffnung für 2020. "Die Ladenöffnung an Sonntagen sollte befristet für das Jahr 2020 ohne Auflagen und Beschränkungen zugelassen werden", heißt es in einem 10-Punkte-Plan des Einzelhandels für eine Exit-Strategie, den der Handelsverband Deutschland der Bundesregierung vorlegte. BERLIN - Der deutsche Einzelhandel dringt im Kampf gegen die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise auf eine völlige Freigabe der Sonntagsöffnung für den Rest dieses Jahres. (Boerse, 09.04.2020 - 16:02) weiterlesen...

Kfz-Gewerbe für schnellstmögliche Verkaufserlaubnis in Autohäusern. "Der stationäre Verkauf von Automobilen an Endkunden sollte schnellstmöglich wieder erlaubt werden", heißt es in einem am Donnerstag veröffentlichten gemeinsamen Brief des Verbands der Automobilindustrie, des Verbands der Internationalen Kraftfahrzeughersteller, des Zentralverbands Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe sowie der IG Metall an Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). BERLIN - Die Autobranche fordert, den Verkauf in Autohäusern trotz der Corona-Pandemie bald wieder zuzulassen. (Boerse, 09.04.2020 - 13:33) weiterlesen...

Gerry Weber: Corona-Krise ist existenzbedrohend. Eine der größten Gefahren sei, dass die begonnenen Verhandlungen über ein zusätzliches Finanzierungsvolumen in zweistelliger Millionenhöhe für das angeschlagene Unternehmen nicht zu einem positiven Abschluss gelangen könnten, sagte Gerry-Weber Vorstand Florian Frank am Donnerstag. HALLE/WESTFALEN - Die Auswirkungen der Corona-Pandemie sind für den gerade erst aus dem Insolvenzverfahren entlassenen Modehersteller Gerry Weber nach Einschätzung der Unternehmensführung existenzbedrohend. (Boerse, 09.04.2020 - 11:21) weiterlesen...

Marktforscher: Zeit der Hamsterkäufe ist erst einmal vorbei. Die erste Panik nach dem Corona-Ausbruch habe sich gelegt. "Es gibt eine Gewöhnung an den Krisenmodus", meint der Handelsexperte Robert Kecskes von der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK). DÜSSELDORF - Die große Zeit der Hamsterkäufe ist in Deutschland nach Einschätzung von Marktforschern erst einmal vorbei. (Wirtschaft, 09.04.2020 - 06:06) weiterlesen...

Bundesregierung will Abholzung für Soja und Palmöl verringern. Das Kabinett beschloss dafür am Mittwoch in Berlin Leitlinien. Ziel sind "entwaldungsfreie Lieferketten" für die Lebensmittelproduktion in Deutschland. Dabei setzt der Bund allerdings auf Freiwilligkeit und die Bürger: Das Ziel solle durch "klare kontrollierbare Selbstverpflichtungen der Wirtschaft", Zertifizierungen und Aufklärung der Verbraucher erreicht werden, sagte Bundesagrarministerin Julia Klöckner (CDU) der "Neuen Osnabrücker Zeitung". BERLIN - Die Bundesregierung will das Abholzen von Wäldern für Agrar-Rohstoffe wie Soja oder Palmöl bremsen. (Boerse, 08.04.2020 - 17:57) weiterlesen...