Transport, Verkehr

OFFENBACH / BERLIN - Der erste Herbststurm dieser Saison dürfte auch an diesem Freitag noch in vielen Regionen Deutschlands zu spüren sein.

22.10.2021 - 05:58:27

Es bleibt stürmisch vielerorts. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) meldete, tagsüber seien im Norden und in der Mitte erneut stürmische Böen oder auch Sturmböen zu erwarten - dazu einzelne Gewitter. Auf den Schienen kommt es nach Angaben der Deutschen Bahn weiterhin bundesweit zu Verspätungen und Zugausfällen. Im Nahverkehr sind besonders Verbindungen in Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und Saarland von Einschränkungen betroffen.

Am Donnerstag hatte das Sturmfeld dem DWD zufolge das gesamte Bundesgebiet umfasst. Starker Wind und orkanartige Böen ließen Bäume umstürzen, sie kippten auf Schienen und Straßen, wo es entsprechend zu Verkehrsbehinderungen kam. Polizei und Feuerwehren rückten zu Hunderten Einsätzen aus. In mehreren Bundesländern wurden Menschen verletzt - etwa als Bäume oder Äste auf Autos stürzten.

Besonders heftig wütete der Herbststurm im Harz. Nach DWD-Messungen wurden auf dem Brocken Windgeschwindigkeiten um die 150 Kilometer pro Stunde erreicht. In vielen Städten wurden Zoos und andere Einrichtungen geschlossen, teils wegen der alten und hohen Baumbestände. Auch Parks und Gärten wurden mancherorts sicherheitshalber gesperrt, in Köln ein Teil des Dom-Vorplatzes. Die Bahn schaltete für Fahrgäste eine kostenlose Sonderhotline unter der Nummer 08000 996633.

In Hamburg setzte eine Sturmflut den Fischmarkt im Stadtteil St. Pauli unter Wasser. Der Scheitel sei am frühen Donnerstagabend mit 1,72 Metern über dem mittleren Hochwasser erreicht worden, sagte eine Sprecherin des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH). Zahlreiche Schaulustige wollten das sehen.

Das BSH warnte, weitere Sturmfluten am Freitag seien nicht ausgeschlossen. Für das Morgenhochwasser würden noch deutlich erhöhte Wasserstände erwartet. Für Hamburg werde am Morgen erneut eine Sturmflut mit etwa 1,5 Metern über dem mittleren Hochwasser erwartet. Ähnlich werde es wohl in Nordfriesland aussehen. Auch am späteren Freitagnachmittag sei mit Hochwasser zu rechnen.

@ dpa.de

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