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OFFENBACH / BERLIN - Der erste Herbststurm des Jahres hat in weiten Teilen Deutschlands kräftig gewütet - und so ganz ging "Hendrik II" auch am Freitag noch nicht die Puste aus.

22.10.2021 - 13:49:29

Erster Herbststurm bläst ruppig - Lage inzwischen meist entspannt. Zunächst entspannte sich die Lage dann aber zunehmend. Dennoch waren die nach Skandinavien abziehenden Windböen in den Küstengebieten noch zu spüren. Dementsprechend sagte der Deutsche Wetterdienst (DWD) für den Norden und die Mitte Deutschlands erneut Böen oder Sturmböen voraus, dazu einzelne Gewitter im Laufe des Tages.

Am Donnerstag hatte der Sturm vielerorts Unfälle und Verletzungen verursacht. Starker Wind und orkanartige Böen ließen Bäume umstürzen, sie kippten auf Schienen und Straßen, wo es zu Verkehrsbehinderungen kam. Polizei und Feuerwehren rückten zu Hunderten Einsätzen aus. In mehreren Bundesländern wurden Menschen verletzt - etwa als Bäume oder Äste auf Autos stürzten. Bei Templin in Brandenburg wurde auf einer Bahnstrecke ein Lokführer von einem herabstürzenden Ast erschlagen.

Telefon- und Stromleitungen wurden beschädigt, in mehreren Regionen Deutschlands fiel der Strom aus. In vielen Städten wie Rostock, Leipzig und Osnabrück wurden Zoos und andere Einrichtungen geschlossen, teils wegen der alten und hohen Baumbestände.

Auch an der nordfriesischen Küste hat der erste Herbststurm seine Spuren hinterlassen. So wurden am Freitag deutlich erhöhte Wasserstände gemessen. Die höchsten Werte wurden am Eidersperrwerk und in Husum erreicht, wie eine Sprecherin des Bundesamtes für Schifffahrt und Hydrographie (BSH) mitteilte. Die Sturmflutmarke von 1,5 Metern über dem mittleren Hochwasser wurde aber nicht überschritten. Auch in Hamburg lag der Höchststand laut BSH mit 1,44 Metern am Freitagmorgen knapp unter der Sturmflutgrenze.

Dennoch warnte der DWD für Freitag an den Küsten vor schweren Sturmböen mit Windgeschwindigkeiten zwischen 80 und 95 Kilometern pro Stunde. Am Nachmittag sollte der Wind dann abflauen, es seien jedoch bis zum Abend einzelne Gewitter möglich - an der Nordsee zum Teil mit orkanartigen Böen mit bis zu 110 Stundenkilometern.

Auch auf dem Brocken im Harz wurden noch orkanartige Böen von bis zu 120 Kilometern pro Stunde erwartet. Zum Abend hin sollte sich die Wetterlage den Prognosen zufolge weiterhin beruhigen und die Lage normalisieren - das gelte auch für den Bahnverkehr.

Alles in allem fegte der erste Herbststurm wie von den DWD- Meteorologen vorhergesagt - mit einer Besonderheit: "Ungewöhnlich an diesem Sturmtief ist, dass die stärksten Böen über der Mitte Deutschlands aufgetreten sind - ein Streifen vom Saarland bis Rheinland Pfalz über Hessen und Franken bis nach Thüringen und Sachsen. Da sind bis bis ins Flachland orkanartige Böen aufgetreten", sagte Markus Übel vom DWD der Deutschen Presseagentur.

Am Wochenende beruhige sich die Lage weiter, wie der Wetterdienst am Freitag weiter mitteilte. Das Hoch "Quedlinburga" sorgt sogar für Sonnenschein - vor allem am Sonntag. Die Temperaturen bewegen sich dann zwischen 11 und 15 Grad. Nachts kühlt es ordentlich ab - in der Nacht auf Sonntag und Montag sinkt die Temperatur sogar leicht in den Frostbereich.

@ dpa.de

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