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Flugzeugbau, Rüstung

OBERNDORF - Beim Waffenhersteller Heckler & Koch hat ein neuer Großaktionär die Macht übernommen.

27.08.2020 - 15:51:09

Machtkampf beendet: Neuer Eigner schafft Fakten bei Heckler & Koch. Am Donnerstagmorgen fand am Firmensitz in Oberndorf eine Online-Hauptversammlung statt, die wegen der Corona-Pandemie ohne anwesende Aktionäre stattfand. Erstmals seit fast zwei Jahrzehnten hat nicht mehr der deutsche Investor Andreas Heeschen das Sagen, sondern eine Luxemburger Finanzholding namens CDE. Sie übernahm Mitte Juli rund 60 Prozent der H&K-Anteile. Den Aktionärstreff am Donnerstag nutzte die CDE, um Entscheidungen aus der Heeschen-Zeit rückgängig zu machen.

Opfer des Machtkampfes war der ehemalige Generalinspekteur der Bundeswehr Harald Kujat, der vor einem Jahr auf Vorschlag Heeschens in den Aufsichtsrat gekommen und an dessen Spitze gerückt war. Die CDE hatte diese Personalie abgelehnt und Kujat mangelnde Wirtschaftskenntnisse vorgeworfen. Ein erster Abwahlantrag Ende 2019 scheiterte, weil damals noch Heeschen die Mehrheit hielt und zu Kujat stand. Das brachte dem pensionierten General nun nichts mehr, da Heeschen nur noch einen Minderheitsanteil an der Firma hält. Bei den Abstimmungen kam die CDE-Seite grob gesagt auf drei Viertel und die Heeschen-Seite auf ein Viertel der abgegebenen Stimmen.

Angesichts der neuen Mehrheitsverhältnisse hatte der 78-jährige Militär bereits im Juli seinen Rücktritt erklärt, der am Donnerstag wirksam wurde. Auch ein weiterer Heeschen-Vertrauter verließ den Aufsichtsrat, ein CDE-Vertreter wurde hingegen erneut in das Gremium gewählt. Wer Kujats Nachfolger als Aufsichtsratschef wird, ist noch offen. Der Vorstand will diesen nun gerichtlich bestellen lassen.

@ dpa.de

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