Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Computer, Internet

NÜRNBERG - Die Möglichkeiten der Automatisierung menschlicher Arbeit sind einer Studie zufolge größer geworden.

13.07.2021 - 12:19:29

Automatisierungspotenziale werden bei Facharbeitertätigkeiten größer. Auch komplexere Tätigkeiten könnten zunehmend von Automaten und Computern übernommen werden, heißt es als Ergebnis einer am Dienstag vorgestellten Untersuchung des Nürnberger Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Der Anteil der Fachkraft-Tätigkeiten, die potenziell schon heute von Computern ausgeführt werden können, sei in den Jahren 2016 bis 2019 um 4,6 Prozent und bei Tätigkeiten von Spezialisten sogar um 4,8 Prozent gestiegen. Vor allem bei den Sicherheitsberufen und im Handel ist zunehmend mehr Automatisierung möglich.

Bei den ohnehin bereits stark automatisierten Helfertätigkeiten habe es nur noch einen Anstieg um 0,7 Prozentpunkte gegeben. Allerdings: Das Potenzial zur Automatisierung sei in diesem Feld weiter am höchsten. Insgesamt könnten dort 60 Prozent der Arbeiten automatisiert erledigt werden. Bei den Spezialistenberufen liegt dieser Wert bei rund 45 Prozent und bei den Expertenberufen bei etwa 26 Prozent. Es gelte nach wie vor der Grundsatz: "Je höher das Anforderungsniveau im Beruf ist, desto geringer ist der Anteil an automatisierbaren Tätigkeiten", sagte Britta Matthes vom IAB. Sie leitet beim IAB die Forschungsgruppe Berufe in der Transformation.

Die in den vergangenen Jahren marktreif gewordenen Technologien seien eher darauf ausgerichtet, komplexere Tätigkeiten zu ersetzen, sagte Matthes. Der höchste Automatisierungsgrad sei mit 84 Prozent in den Fertigungsberufen zu erzielen. In den sozialen Berufen und bei kulturellen Dienstleistungen sei das Potenzial mit 13 Prozent dagegen eher gering. Ob das vorhandene Automatisierungspotenzial auch ausgeschöpft werde, sei nicht gesagt. Wenn menschliche Arbeit etwa günstiger oder qualitativ besser sei als die des Roboters, dann werde auch nicht automatisiert.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

EU will in Kalifornien Büro für Kontakte zu Tech-Unternehmen eröffnen. Das in San Francisco geplante Büro solle Kontakte zur Technologiebranche erleichtern, bestätigten EU-Vertreter am Freitag in Brüssel. BRÜSSEL - Die EU will wegen der wachsenden Bedeutung von Unternehmen wie Apple , Google und Facebook eine Vertretung im US-Bundesstaat Kalifornien aufbauen. (Boerse, 23.07.2021 - 17:53) weiterlesen...

Kartellamt prüft Anmeldepflicht von Facebooks Kustomer-Deal. Dabei geht es um die im vergangenen Herbst angekündigte Übernahme des Start-ups Kustomer, wie die Behörde am Freitag mitteilte. Die 2015 gegründete Firma mit Sitz in New York stellt Plattformen für Kundenservice und sogenannte Chatbots bereit, die Kundenanfragen automatisiert beantworten können sollen. BONN - Das Bundeskartellamt prüft in einem weiteren Verfahren gegen Facebook , ob ein geplanter Zukauf des Online-Netzwerks auch in seinen Geltungsbereich fällt. (Boerse, 23.07.2021 - 14:08) weiterlesen...

IT-Firma Kaseya mit Lösung für von Hackern verschlüsselte Computer. Kaseya teilte in der Nacht zum Freitag mit, dass die Firma einen Generalschlüssel für die betroffenen Computer bekommen habe. Eine Hackergruppe hatte über eine Schwachstelle in der Kaseya-Software Rechner bei Dutzenden Kunden der Firma verschlüsselt. BERLIN - Für immer noch betroffene Opfer der Cyberattacke auf den IT-Dienstleister Kaseya gibt es neue Hoffnung. (Boerse, 23.07.2021 - 11:54) weiterlesen...

Tiefpunkt bei Chip-Engpässen kommt noch. "Während ich erwarte, dass die Talsohle bei den Engpässen in der zweiten Jahreshälfte durchschritten wird, wird es noch ein oder zwei Jahre dauern, bis die Industrie die Nachfrage vollständig erfüllen kann", sagte Intel-Chef Pat Gelsinger am Donnerstag. SANTA CLARA - Der Chip-Riese Intel rechnet damit, dass sich die globale Halbleiter-Knappheit in den kommenden Monaten noch zuspitzt und bis ins Jahr 2023 hinein andauern kann. (Boerse, 23.07.2021 - 05:59) weiterlesen...

IT-Firma Kaseya mit Lösung für von Hackern verschlüsselte Computer. Kaseya teilte in der Nacht zum Freitag mit, dass die Firma einen Generalschlüssel für die betroffenen Computer bekommen habe. Eine Hackergruppe hatte bei der Attacke Rechner bei Dutzenden Unternehmenskunden von Kaseya verschlüsselt. Kaseya machte keine Angaben dazu, von wem die Firma den Generalschlüssel bekam. Die Hacker selbst hatten dafür 70 Millionen Dollar in Form von Digitalwährungen wie Bicoin gefordert. Vergangene Woche verschwand die Online-Präsenz der Hacker plötzlich aus dem Netz. BERLIN - Für Opfer der Cyberattacke auf den IT-Dienstleister Kaseya gibt es neue Hoffnung. (Boerse, 23.07.2021 - 05:29) weiterlesen...

Notebook-Boom in der Corona-Pandemie treibt Intel-Geschäft weiter an. Intel verkaufte im vergangenen Quartal allein 40 Prozent mehr Notebook-Prozessoren als ein Jahr zuvor. Zugleich ging aber das Geschäft mit Rechenzentren im Jahresvergleich zurück, wie das Unternehmen am Donnerstag nach US-Börsenschluss mitteilte. Der Konzernumsatz blieb demnach mit 19,6 Milliarden Dollar praktisch unverändert. Auch der Gewinn war mit einem Minus von 0,8 Prozent auf 5,06 Milliarden Dollar auf Vorjahresniveau. SANTA CLARA - Der Chip-Riese Intel profitiert weiterhin von der erhöhten PC-Nachfrage in der Corona-Pandemie. (Boerse, 22.07.2021 - 23:04) weiterlesen...