Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Maschinenbau, Metallindustrie

NÜRNBERG - Deutschlands größte Gewerkschaft, die IG Metall, hat nach eigenen Angaben im laufenden Jahr bereits mehr als 85 000 Mitglieder hinzugewonnen.

07.10.2019 - 14:50:25

IG Metall gewinnt 2019 mehr als 85 000 neue Mitglieder. Mit insgesamt 2,3 Millionen Mitgliedern sei die IG Metall damit auch die größte Einzelgewerkschaft der Welt, sagte IG-Metall-Chef Jörg Hofmann am Montag beim 24. ordentlichen Gewerkschaftstag in Nürnberg.

Die Metallbranche in Deutschland steuert derzeit unter anderem wegen entscheidender Transformationsprozesse in Schlüsselindustrien wie dem Autobau auf eine Krise zu. Erste Unternehmen meldeten Kurzarbeit an oder kündigten die Schließung von Werken an, wie jüngst der Autozulieferer Conti im ostbayerischen Roding. Die Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes treibt gewöhnlich mehr Arbeitnehmer in die Gewerkschaften, als dies in konjunkturell günstigeren Zeiten der Fall ist.

Die Führung der IG Metall zeigte sich stolz, dass nicht nur Metall-Arbeiter zu den Mitgliedern der Gewerkschaft zählen. "Wir haben weiter eine überdurchschnittlich gute Mitgliederentwicklung bei der strategisch wichtigen Gruppe der Angestellten, der Frauen und der Beschäftigten ohne deutschen Pass", sagte die stellvertretende Vorsitzende Christiane Benner. Auch 60 000 Studierende gehörten der Gewerkschaft an.

"Wir haben solide gewirtschaftet, finanziell stehen wir gut da. Am Geld wird keine Auseinandersetzung scheitern", machte Hauptkassierer Jürgen Kerner deutlich. Die Einnahmen aus Beiträgen würden in diesem Jahr voraussichtlich auf 598 Millionen Euro steigen.

Die IG Metall hatte ihren alle vier Jahre stattfindenden Gewerkschaftstag am Sonntag in Nürnberg eröffnet. Am Dienstag steht die Neuwahl des Vorstands an. Am Donnerstag wird Bundeskanzlerin Angela Merkel in Nürnberg erwartet.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Triebwerksprobleme: Lufthansa-Tochter Swiss lässt alle Airbus A220 am Boden. Es gebe technische Schwierigkeiten mit den Triebwerken, teilte Swiss am Dienstag mit. Dies führe zu zahlreichen Flugausfällen. Der US-Triebwerksbauer Pratt & Whitney, der für die Antriebe der A220-Maschinen geliefert hat, rät Airlines zu zusätzlichen Untersuchungen. Dabei gehe es um den Niederdruckkompressor. ZÜRICH - Die schweizerische Lufthansa-Tochter Swiss lässt ihre Passagierjets vom jüngsten Airbus-Typ A220 wegen Triebwerksproblemen vorläufig am Boden. (Boerse, 15.10.2019 - 17:07) weiterlesen...

Baumaschinenhersteller Wacker Neuson blickt pessimistischer auf Gesamtjahr. Bisher hatte das Management eine Spanne von 9,5 und 10,2 Prozent angepeilt. An seinem Jahresziel für den Umsatz hält das Unternehmen hingegen fest. Diesen schätzt der Vorstand weiterhin auf 1,775 bis 1,85 Milliarden Euro und geht jetzt sogar davon aus, dass er das obere Ende erreichen könnte. MÜNCHEN - Der Baumaschinenhersteller Wacker Neuson am Dienstag mit. (Boerse, 15.10.2019 - 15:53) weiterlesen...

Wacker Neuson Group veröffentlicht vorläufige Zahlen zum Q3/2019 und passt Prognose an. Wacker Neuson Group veröffentlicht vorläufige Zahlen zum Q3/2019 und passt Prognose an Wacker Neuson Group veröffentlicht vorläufige Zahlen zum Q3/2019 und passt Prognose an (Boerse, 15.10.2019 - 15:23) weiterlesen...

ANALYSE-FLASH: Barclays startet Airbus mit 'Overweight' - Ziel 155 Euro. In den kommenden fünf Jahren dürfte der Flugzeugbauer mit seinem Portfolio den US-Konkurrenten Boeing überholen, schrieb Analystin Milene Kerner in einer am Dienstag vorliegenden Studie. LONDON - Die britische Investmentbank Barclays hat Airbus mit "Overweight" und einem Kursziel von 155 Euro in die Bewertung aufgenommen. (Boerse, 15.10.2019 - 14:16) weiterlesen...

Merkel besorgt wegen Konjunktur - Kanzlerin verteidigt Klimapaket. Die CDU-Politikerin verwies am Dienstag bei einem Maschinenbau-Gipfel auf internationale Handelskonflikte und Unsicherheiten über den Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union. "Wir werden bis zur letzten Minute daran arbeiten, dass ein geregelter Austritt Großbritanniens erfolgt", sagte sie in Berlin. Deutschland sei aber auch auf den anderen Fall vorbereitet. BERLIN - Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die Entwicklung der Konjunktur in Deutschland als "besorgniserregend" bezeichnet. (Boerse, 15.10.2019 - 14:14) weiterlesen...

Merkel verteidigt Klimapaket der Bundesregierung. Die CDU-Politikerin sagte am Dienstag bei einem Maschinenbau-Gipfel in Berlin mit Blick auf den geplanten niedrigen CO2-Einstiegspreis im Verkehr und bei Gebäuden: "Das mag sein, aber es ist der Einstieg in ein dauerhaft ansteigendes Bepreisungssystem." Merkel sagte außerdem, es sei "Druck" im Verkehrs- und Gebäudebereich notwendig, damit dort Veränderungen stattfänden. BERLIN - Bundeskanzlerin Angela Merkel hat das Klimapaket der Bundesregierung verteidigt. (Wirtschaft, 15.10.2019 - 11:38) weiterlesen...