Abbvie, US00287Y1091

NORTH CHICAGO - Der US-Pharmakonzern Abbvie zählt sich im laufenden Jahr zu den Profiteuren der US-Steuerreform.

26.01.2018 - 15:09:23

Abbvie erhöht Prognose für 2018 - Blockbuster Humira trotzt Konkurrenz. Das Unternehmen erhöhte dank einer voraussichtlich niedrigeren effektiven Steuerrate am Freitag zur Vorlage seiner Jahresbilanz gleich auch die Ergebnisprognose für 2018.

Den überwiegenden Teil des angepeilten Gewinnsprungs will Abbvie aber aus eigener Kraft erzielen. Eine Reihe neuer Medikamente soll dabei helfen. Konzernchef Richard Gonzalez versprach dank der Mittel "signifikantes Wachstum in den kommenden Jahren". Die Aktie legte vorbörslich um mehr als 4 Prozent zu.

Im laufenden Jahr will Abbvie sein um Sonderfaktoren bereinigtes Ergebnis je Aktie (EPS) auf 7,33 bis 7,43 Dollar steigern. Die alte Prognose hatte noch einen Zielkorridor von 6,37 bis 6,57 Dollar umfasst. 2017 hatte Abbvie 5,60 Dollar Gewinn je Aktie erwirtschaftet - ein Plus von mehr als 16 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Unter dem Strich ging der Überschuss allerdings von knapp 6 auf 5,3 Milliarden Dollar zurück - vorrangig weil im vierten Quartal wegen der Steuerreform von Präsident Donald Trump höhere Belastungen anfielen.

Vor allem der Blockbuster Humira lief 2017 besser als befürchtet: Trotz zunehmender Konkurrenz durch Nachahmermedikamente konnte Abbvie seinen Umsatz mit dem Schuppenflechte-Mittel um fast 15 Prozent steigern. Das Unternehmen erwirtschaftet mehr als die Hälfte seiner Erlöse mit dem Präparat. Konzernweit stieg der Umsatz um mehr als 10 Prozent auf 28,2 Milliarden Dollar.

@ dpa.de

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