Produktion, Absatz

NordLB legt Bilanz vor - Spekulationen über Teil-Privatisierung

13.04.2018 - 09:06:24

NordLB legt Bilanz vor - Spekulationen über Teil-Privatisierung. HANNOVER - Vor dem Hintergrund anhaltender Spekulationen über eine mögliche Teil-Privatisierung legt die NordLB als größte norddeutsche Landesbank an diesem Dienstag (17. April) ihre Jahresbilanz vor. Vorstandschef Thomas Bürkle hatte eine kurzfristige Kapitalerhöhung noch vor wenigen Monaten ausgeschlossen. In drei bis fünf Jahren könnte das aber angesichts steigender Anforderungen der Bankenaufsicht anders aussehen. Die Kernkapitalquote von aktuell 12 Prozent soll weiter auf 13 Prozent aufgestockt werden. Kapitalpolster sind für Geldhäuser wichtig, um Krisen abzufedern. Die NordLB ist im gemeinsamen Eigentum der Länder Niedersachsen und Sachsen-Anhalt.

Die oppositionelle FDP-Landtagsfraktion sieht sich durch Berichte beunruhigt, wonach auf das Land Niedersachsen - dem 59 Prozent der Anteile gehören - eine Kapitalspritze von zwei bis drei Milliarden Euro zukämen. "Wir werden vor dem Hintergrund der Berichterstattung über Risiken von zwei Milliarden Euro aus der Gewährträgerhaftung eine parlamentarische Anfrage im April-Plenum stellen und hoffen so, Licht ins Dunkel der Risiken für das Land bringen zu können", kündigte der Finanzexperte der FDP-Fraktion, Christian Grascha, bereits an.

Die NordLB bestätigte, sie sei in Gesprächen mit den Eigentümern bei der Frage, wie die Kapitaldecke gestärkt werden könnte. Auch das niedersächsische Finanzministerium erklärte, dass diverse Modelle dazu geprüft würden. Eine Privatisierung werde nicht ausgeschlossen, konkrete Pläne gebe es aber bisher ebensowenig wie Entscheidungen.

Die Norddeutsche Landesbank (NordLB) reduziert schneller als geplant ihre Schiffsfinanzierungen. Ursprünglich hatte sie sich bis Ende 2018 ein Ziel von 12 bis 14 Milliarden Euro gesetzt. Der Wert soll mittelfristig auf 10 Milliarden Euro sinken. Der Anteil fauler Schiffskredite gilt mit 9 Milliarden Euro aus Sicht der Bank - einem der größten Schiffsfinanzierer Europas - weiterhin als zu hoch. In die Bilanz der Bank, die vor kurzem die in Schieflage geratene Bremer Landesbank komplett übernommen hat, hatten 2016 hohe Rücklagen für risikoreiche Schiffskredite Rekordverluste von knapp 2 Milliarden Euro gerissen. Obwohl die Niedrigzinsphase an den Erträgen kratzt, geht die Bank fürs aktuelle Jahr wieder von einem Gewinn aus.

@ dpa.de

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