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USU SOFTWARE AG, DE000A0BVU28

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03.09.2020 - 11:35:05

Original-Research: USU Software AG : Halten

Original-Research: UmweltBank AG - von GBC AG

Einstufung von GBC AG zu UmweltBank AG

Unternehmen: UmweltBank AG

ISIN: DE0005570808

Anlass der Studie: Research Update

Empfehlung: Kaufen

Kursziel: 14,50 Euro

Kursziel auf Sicht von: 31.12.2021

Letzte Ratingänderung:

Analyst: Cosmin Filker, Matthias Greiffenberger

Geringe Ertrags- und Ergebnisvolatilität im Umfeld der Covid-19-Pandemie,

Leichte Anpassung der 2020er Prognosen, Kursziel und Rating unverändert

Auch während der Covid-19-Pandemie hat sich das Geschäftsmodell der

UmweltBank AG erwartungsgemäß als vergleichsweise solide erwiesen. Die

vergebenen Kredite für ökologische Zwecke, wie etwa für Solar- und

Windprojekte oder für den Bereich des sozialen, bezahlbaren Wohnens, sind

in der Regel langfristig, was für die Geschäftsentwicklung der UmweltBank

AG eine niedrigere Volatilität bedeutet. Zudem finden Zins- und

Tilgungsleistungen beim Großteil der UmweltBank-Kredite typischerweise aus

dem laufenden Anlagenbetrieb und damit aus der Einspeisung von Ökostrom

statt, so dass auch hier ein hoher Sicherheitsaspekt vorliegt.

Im Rahmen der Halbjahresberichterstattung weist die UmweltBank AG das

Zins-, Finanz- und Bewertungsergebnis als Summe aus. Die Gesellschaft weist

hier eine sichtbare Minderung auf 26,03 Mio. EUR (VJ: 30,25 Mio. EUR) auf.

Unserer Ansicht nach dürfte diese Entwicklung teilweise dem geringeren

Finanz- und Bewertungsergebnis geschuldet sein. Im Vorjahr hatte die

Gesellschaft ein besonders hohes Beteiligungsergebnis und ein starkes

Finanzergebnis erzielt. Zudem konnte die Begleitung einer Anleiheemission

nicht wie geplant umgesetzt werden, wodurch kein positiver Impuls für das

Finanzergebnis vorlag.

Dass trotz der rückläufigen Ertragsentwicklung und steigender operativer

Aufwendungen das Nachsteuerergebnis nur um -5,0 % auf 14,52 Mio. EUR (VJ:

15,29 Mio. EUR) hinter dem Vorjahreswert lag, ist einem positiven

Sondereffekt in Höhe von 4,16 Mio. EUR zu verdanken. Die UmweltBank AG hat

im Zuge eines Rechtsstreits einem Vergleich zugestimmt, womit ihr

Lizenzgebühren in Höhe von 4,16 Mio. EUR zuzüglich 5 % zugeflossen sind.

Daraus ergibt sich eine deutliche Erhöhung des sonstigen betrieblichen

Ergebnisses, was sich auf das Periodenergebnis entsprechend positiv

ausgewirkt hatte.

Mit der Veröffentlichung der Halbjahreszahlen hat das UmweltBank-Management

die Anfang des laufenden Geschäftsjahres 2020 aufgestellte Prognose

bestätigt, wonach ein Jahresergebnis vor Steuern und Rücklagen in Höhe von

rund 36 Mio. EUR erwartet wird. Nachdem die bisherige Ertragsentwicklung

etwas unterhalb der Erwartungen ausgefallen ist, wird für das zweite

Halbjahr eine Verbesserung des Zins- und Provisionsergebnisses erwartet.

Wir gehen davon aus, dass die digitale Umstellung, die noch am Anfang der

Covid-19-Pandemie für einen Rückgang der Bearbeitungskapazitäten geführt

hatte, nunmehr abgeschlossen ist. Im zweiten Halbjahr dürfte dies zu einer

Verbesserung der Kreditbearbeitungszeiten führen und damit zu einem

entsprechenden Anstieg der ausgegebenen Umweltkredite. Dabei ist die

Kreditnachfrage gemäß Unternehmensangaben weiterhin hoch. Belegt wird dies

durch einen starken Anstieg des Geschäftsvolumens auf 4.940 Mio. EUR

(31.12.19: 4.518 Mio. EUR), welches zusätzlich zur Bilanzsumme auch die

unwiderruflichen Kreditzusagen enthält und damit quasi den Auftragsbestand

mit abbildet.

Wir haben unsere bisherigen Prognosen (siehe Studie vom 10.06.2020)

größtenteils unverändert gelassen. Veränderungen haben wir dabei lediglich

bei den Ertragsprognosen für das laufende Geschäftsjahr 2020 vorgenommen.

Zwar gehen wir von einer Verbesserung aller Ertragskomponenten im zweiten

Halbjahr 2020 aus, insgesamt dürften diese jedoch leicht unter unseren

Erwartungen liegen. Wir reduzieren daher unsere Zinsergebnis-Prognose auf

50,43 Mio. EUR (bisher: 51,66 Mio. EUR). Insgesamt sollten aber die

Auswirkungen auf das Vor- und Nachsteuerergebnis nur gering ausfallen. Der

positive Sondereffekt im Zuge des Vergleiches aus einem Rechtstreit in Höhe

von 4,16 Mio. EUR wurde von der Gesellschaft teilweise zur Finanzierung des

Personalaufbaus sowie für Investitionen in die IT-Infrastruktur verwendet.

In Summe sollte der Sonderertrag die höheren Aufwendungen sowie die etwas

niedrigeren Erträge vollständig kompensieren, so dass wir von einem im

Vergleich zu unseren bisherigen Prognosen nahezu unveränderten

Vorsteuerergebnis in Höhe von 35,67 Mio. EUR (bisher. 35,72 Mio. EUR)

ausgehen.

Da unsere Ergebnisprognosen gegenüber unserer bisherigen Researchstudie

praktisch unverändert sind, ergeben sich nur marginale Veränderungen in

unserem Bewertungsmodell nach dem Residual-Einkommensverfahren. Wir

bestätigen daher unser Kursziel von 14,50 EUR und vergeben angesichts des

aktuellen Kursniveaus von 11,75 EUR weiterhin das Rating KAUFEN.

Die vollständige Analyse können Sie hier downloaden:

http://www.more-ir.de/d/21529.pdf

Kontakt für Rückfragen

Jörg Grunwald

Vorstand

GBC AG

Halderstraße 27

86150 Augsburg

0821 / 241133 0

research@gbc-ag.de

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Offenlegung möglicher Interessenskonflikte nach § 85 WpHG und Art. 20 MAR Beim oben analysierten Unternehmen ist folgender möglicher Interessenkonflikt gegeben: (5a,7,11); Einen Katalog möglicher Interessenkonflikte finden Sie unter:

http://www.gbc-ag.de/de/Offenlegung

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Datum (Zeitpunkt) Fertigstellung: 03.09.20 (10:32 Uhr)

Datum (Zeitpunkt) erste Weitergabe: 03.09.20 (11:30 Uhr)

übermittelt durch die EQS Group AG.

Für den Inhalt der Mitteilung bzw. Research ist alleine der Herausgeber bzw.

Ersteller der Studie verantwortlich. Diese Meldung ist keine Anlageberatung

oder Aufforderung zum Abschluss bestimmter Börsengeschäfte.

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@ dpa.de