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NEW YORK - Starke Zahlen der Tech-Schwergewichte Alphabet und Amazon haben am Mittwoch der US-Technologiebranche nicht nachhaltig Auftrieb geben können.

03.02.2021 - 17:00:29

New York: Zurückhaltung nach starken Zahlen von Tech-Giganten. Die moderaten Gewinne zum Handelsstart, die die Nasdaq- Börsen wieder dicht an ihre Rekordhochs trieben, bröckelten rasch ab. Der Wall-Street-Index Dow Jones Industrial , der zum Handelsstart kaum vom Fleck kam, gab zuletzt nach.

zeigte sich zugleich prozentual unverändert bei 3826,28 Punkten. Der technologielastige Nasdaq 100 sank zuletzt um 0,07 Prozent auf 13 446,40 Punkte, während sich der marktbreite Nasdaq Composite , knapp im Plus halten konnte.

In den USA legte die Beschäftigung in der Privatwirtschaft zu Beginn des Jahres wieder zu, wie der Arbeitsmarktdienstleister ADP vor dem Handelsstart mitgeteilt hatte. Der Rückgang im Dezember war damit bisher ein einmaliger Dämpfer nach dem schweren Corona-Einbruch im vergangenen Frühjahr. Die ADP-Daten gelten als wichtiger Indikator für die offiziellen US-Arbeitsmarktdaten, die am Freitag anstehen.

Die Anteile der Google-Mutter Alphabet setzten ungeachtet der Nervosität am Markt ihren Rekordlauf mit Schwung fort. Sowohl die A- als auch die C-Aktien stiegen um mehr als 7 Prozent. Sie überwanden damit zugleich auch erstmals die Schwelle von 2000 US-Dollar je Aktie und waren Favoriten im Nasdaq-Auswahlindex.

Die Amazon-Papiere indes gaben nach einem freundlichen Handelsstart ihre Gewinne rasch wieder ab und fielen zuletzt um 0,2 Prozent. Nach dem Rekordgeschäftsjahr, dass der Handelsgigant meldete, wird Unternehmensgründer Jeff Bezos nach 27 Jahren den Vorsitz an den Leiter der boomenden Cloud-Sparte, Andy Jassy, übergeben. Als geschäftsführender Vorsitzender des Verwaltungsrats wird Bezos aber der starke Mann im Hintergrund bleiben. An den wichtigsten Themen für Amazon werde sich wohl nichts ändern, hieß es von den Analysten der schweizerischen Bank UBS.

Spotify und Electronic Arts sackten nach der Vorlage ihrer Geschäftsberichte um 9 Prozent beziehungsweise 7 Prozent ab. Der Musikdienst verfehlte mit seiner Umsatzprognose für 2021 die Erwartungen der Analysten. Der Videospiele-Hersteller Electronic Arts enttäuschte mit seiner Gewinnprognose für das laufende vierte Geschäftsquartal, die mit 98 Cents unter der Durchschnittsschätzung der Analysten von einem Dollar lag.

Die Aktien von Biogen und Abbvie entwickelten sich uneinheitlich. So büßten Biogen 4,2 Prozent ein und litten darunter, dass der Pharmakonzern für das laufende Jahr mit einem deutlich stärkeren Umsatz- und Gewinnrückgang erwartet, als Analysten prognostiziert hatten. Branchenkollege Abbvie indes stiegen um 1,1 Prozent, der Konzern konnte nicht nur mit seinen Quartalszahlen, sondern auch mit seinem Gewinnausblick bei den Anlegern punkten.

@ dpa.de

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