Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Tourismus, Auto

NEW YORK - Mehr als 11 000 Wissenschaftler aus 153 Ländern, darunter 871 Forscher deutscher Universitäten und Institute, warnen in einer gemeinsamen Erklärung vor einem weltweiten "Klima-Notfall".

05.11.2019 - 16:01:24

Mehr als 11 000 Wissenschaftler erklären 'Klima-Notfall'. Wenn sich das menschliche Verhalten, das zu Treibhausgasausstoß und anderen den Klimawandel begünstigenden Faktoren führt, nicht grundlegend und anhaltend verändere, sei "unsägliches menschliches Leid" nicht mehr zu verhindern, heißt es in der am Dienstag veröffentlichten Erklärung. "Wissenschaftler haben eine moralische Pflicht, die Menschheit vor jeglicher katastrophaler Bedrohung zu warnen", sagte Ko-Autor Thomas Newsome von der University of Sydney.

"Obwohl global seit 40 Jahren verhandelt wird, haben wir weiter gemacht wie vorher und sind diese Krise nicht angegangen", sagte William Ripple, der den Zusammenschluss der Wissenschaftler gemeinsam mit seinem Kollegen Christopher Wolf von der Oregon State University in den USA anführt. "Der Klimawandel ist da und er beschleunigt sich rascher als viele Wissenschaftler erwartet hatten."

Die Forscher fordern in ihrem Beitrag im Fachjournal "BioScience" Veränderungen vor allem in sechs Bereichen: Umstieg auf erneuerbare Energien, Reduzierung des Ausstoßes von Stoffen wie Methan und Ruß, besserer Schutz von Ökosystemen wie Wäldern und Mooren, Konsum von mehr pflanzlichen und weniger tierischen Produkten, nachhaltige Veränderung der Weltwirtschaft und Eindämmung des Anwachsens der Weltbevölkerung.

Die Wissenschaftler sehen sich bestärkt von zunehmendem Umweltbewusstsein und den Protesten der "Fridays for Future"-Bewegung. Es müsse allerdings noch viel mehr passieren. "Als Zusammenschluss von Wissenschaftlern weltweit stehen wir bereit, bei einem gerechten Wandel hin zu einer nachhaltigen und gleichberechtigten Zukunft zu helfen."

Vor zwei Jahren hatten Wissenschaftler um Ripple und Newsome bereits einen ähnlichen Beitrag initiiert. Mehr als 15 000 Forscher aus über 180 Ländern unterzeichneten damals eine eindringliche "Warnung an die Menschheit" mit der Aufforderung zu konsequenterem Umweltschutz.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

EnBW und RheinEnergie verkaufen ihre Anteile am Energieversorger MVV. Die Anbahnung der Transaktion sei mit der MVV und der Stadt Mannheim als deren Mehrheitsaktionärin abgestimmt worden, teilten die Unternehmen und die Stadt am Donnerstag mit. Der Verkauf müsse aber noch von den zuständigen Aufsichts- und Kartellbehörden genehmigt werden. KARLSRUHE/KÖLN/MANNHEIM - Die Energieversorger EnBW und RheinEnergie verkaufen ihre Anteile an der Mannheimer MVV in Höhe von 45,1 Prozent an Fonds des internationalen Vermögensverwalters First State Investments. (Boerse, 03.04.2020 - 20:49) weiterlesen...

Heil bringt höheres Kurzarbeitergeld für alle ins Spiel (Boerse, 03.04.2020 - 20:28) weiterlesen...

VIRUS: Erste Beatmungsgeräte werden nächste Woche verteilt. In einem Schreiben des Bundesgesundheitsministeriums, das am Freitag an die Abgeordneten von Union und SPD ging, heißt es, bis zum kommenden Mittwoch sei geplant, "in einer ersten Tranche mehrere hundert Geräte an die Länder zu verteilen". Durch die frühzeitige Auftragsvergabe seitens des Bundes seien "Kontingente auf einem mittlerweile sehr umkämpften Weltmarkt gesichert" worden. BERLIN - Die ersten zusätzlich vom Bund bestellten Beatmungsgeräte zur Behandlung von Covid-19-Patienten sollen in der kommenden Woche ausgeliefert werden. (Wirtschaft, 03.04.2020 - 19:56) weiterlesen...

EU-Außenbeauftragter warnt vor Folgen einer Corona-Pandemie in Afrika. "Die Pandemie könnte dort sehr schnell außer Kontrolle geraten", sagte der Spanier am Freitag nach Beratungen mit den EU-Außenministern. Das Gesundheitssystem in Afrika sei nicht mit dem in Europa vergleichbar. So komme in Afrika beispielsweise nur ein Arzt auf zehntausend Einwohner, während es in Europa 37 Ärzte seien. BRÜSSEL - Eine Ausbreitung des Coronavirus in Afrika hätte nach Ansicht des EU-Außenbeauftragten Josep Borrell verheerende Folgen. (Wirtschaft, 03.04.2020 - 19:47) weiterlesen...

Russland bereit für Zusammenarbeit mit Opec+ bei Ölproduktion. "Wir sind bereit für Verhandlungen mit unseren Partnern im Rahmen der Opec+ und für eine Zusammenarbeit mit den USA in dieser Frage", sagte Kremlchef Wladimir Putin am Freitag bei einem Treffen mit einer Arbeitsgruppe. "Nach vorläufigen Schätzungen denke ich, dass es dabei um eine Reduzierung im Volumen von etwa zehn Millionen Barrel (je 159 Liter) pro Tag gehen kann", sagte der russische Präsident. Es könne auch etwas mehr oder weniger sein. Es sei notwendig, alle Anstrengungen zu bündeln, um den Markt auszugleichen und die Ölproduktion zu reduzieren. MOSKAU - Vor der geplanten Besprechung der Länder der sogenannten Opec+ hat Russland seine Bereitschaft für eine Zusammenarbeit in der Ölproduktion erklärt. (Boerse, 03.04.2020 - 19:45) weiterlesen...

WDH: Sommersemester soll überall stattfinden. (Im Lead und 3. Absatz wurde gestrichen, dass der Starttermin des Sommersemesters der 20. April ist. Da sich die Aussage der Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank nur auf Hamburg bezieht) WDH: Sommersemester soll überall stattfinden (Wirtschaft, 03.04.2020 - 19:38) weiterlesen...