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Öl, Gas

NEW YORK / LONDON - Die Ölpreise sind am Freitag gesunken und haben damit an die Verluste vom Vortag angeknüpft.

29.11.2019 - 12:53:25

Ölpreise sinken weiter. Im Mittagshandel hielten sich die Verluste in Grenzen. Das Marktgeschehen war allgemein ruhig. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete zuletzt 63,39 US-Dollar. Das waren 48 Cent weniger als am Donnerstag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um neun Cent auf 58,02 Dollar.

Seitdem Mitte der Woche ein überraschender Anstieg der Ölreserven in den USA gemeldet worden war, standen die Ölpreise etwas unter Druck. Zuvor hatten sie in der Tendenz zugelegt. Marktbeobachter erklären das vor allem mit der Hoffnung auf eine gütliche Einigung im Handelsstreit zwischen den USA und China. In den vergangenen Tagen gab es aber bis auf knappe Informationen zum Stand der Verhandlungen wenig Neues.

In der kommenden Woche richten sich die Blicke auf das Treffen des Erdölkartells Opec. Daran teilnehmen werden auch mit der Opec verbündete Staaten, darunter Russland. Es wird damit gerechnet, dass der Verbund Opec+ seine vereinbarten Förderkürzungen bis über das erste Quartal hinaus verlängern wird. Eine zusätzliche Produktionskürzung, wie von Fachleuten empfohlen, gilt aufgrund der eher ablehnenden Haltung Russlands als unwahrscheinlich.

Rohstoffexperte Carsten Fritsch von der Commerzbank verwies auf jüngste Aussagen russischer Ölproduzenten, die sich auf eine gemeinsame Linie für das Treffen der Opec+ verständigt haben. Demnach sollen die gegenwärtigen Förderkürzungen wie geplant bis März 2020 laufen. Eine Entscheidung über eine Verlängerung der Kürzung soll demnach erst kurz vor Auslaufen der jetzigen Vereinbarung erfolgen.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Ölkartell Opec ringt bis in die Nacht um Förderkürzungen. Bis zum späten Donnerstagabend konnten sich die zuständigen Minister bei ihrem Treffen in der österreichischen Hauptstadt nicht auf ein Ergebnis einigen. Eine eigentlich angekündigte Pressekonferenz wurde abgesagt, die Verhandlungen dauerten aber an. Bei den Gesprächen dürfte es um eine schärfere Förderkürzung gegangen sein. Ein gemeinsames Gremium der Opec sowie der zehn kooperierenden Staaten hatte am Donnerstag eine solche Beschränkung um weitere 500 000 Barrel (159 Liter) Öl pro Tag empfohlen. WIEN - Die 14 Mitgliedsstaaten des Ölkartells Opec haben in Wien stundenlang um die Strategie für das Jahr 2020 gerungen. (Boerse, 05.12.2019 - 22:38) weiterlesen...

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Ölpreise legen etwas zu - Opec-Treffen im Fokus. Nach leichten Verlusten am Morgen konnten die Preise im Mittagshandel wieder an die kräftigen Gewinne vom Vortag anknüpfen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete zuletzt 63,42 US-Dollar. Das waren 42 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 19 Cent auf 58,62 Dollar. NEW YORK/LONDON - Die Ölpreise sind am Donnerstag vor einem Treffen des Ölkartells Opec etwas gestiegen. (Boerse, 05.12.2019 - 13:13) weiterlesen...

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