Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Öl, Gas

NEW YORK / LONDON - Die Ölpreise haben am Montag zugelegt und bis zum Mittag die Gewinne aus dem frühen Handel ausgebaut.

02.12.2019 - 14:03:23

Ölpreise bauen Gewinne aus dem frühen Handel aus. Sie konnten damit einen Teil der starken Verluste vom Freitag wettmachen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete zuletzt 61,87 US-Dollar. Das waren 1,38 Dollar mehr als am Freitag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 1,27 Dollar auf 56,44 Dollar.

Marktbeobachter erklärten die steigenden Ölpreise unter anderem mit besser als erwartet ausgefallenen Konjunkturdaten aus China. In der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt hatte sich die Stimmung in den Industriebetrieben im November überraschend stark aufgehellt und die Hoffnung auf ein Ende der Konjunkturflaute verstärkt.

Außerdem war am Ölmarkt von einer Gegenbewegung die Rede. Am Freitag hatten Meldungen über eine mögliche Verschiebung der Entscheidung über die künftige Fördermenge der in der Opec+ zusammengefassten Ölstaaten für einen Einbruch der Ölpreise gesorgt. In der Opec+ sind Opec-Staaten und verbündete Ölstaaten wie Russland zusammengefasst. Die Notierung für US-Öl war am Freitag in der Spitze um etwa drei Dollar gefallen. Der russische Energieminister Alexander Nowak hatte die Verschiebung ins Spiel gebracht.

Die starken Verluste vom vergangenen Freitag wurden am Markt auch mit dem vergleichsweise geringen Handelsvolumen erklärt. Nach dem Thanksgiving-Feiertag waren viele Anleger in einem verlängerten Wochenende und haben erst zum Wochenauftakt wieder am Handelsgeschehen teilgenommen.

"Offensichtlich wächst am Markt die Skepsis, dass eine bloße Beibehaltung der Produktionskürzung beim Opec-Treffen Ende der Woche zu wenig sein könnte", sagte Rohstoffexperte Carsten Fritsch von der Commerzbank. Jüngsten Meldungen zufolge pumpt Russland darüber hinaus mehr Öl auf den Weltmarkt als in der von der Opec+ beschlossenen Förderkürzung vorgesehen. Die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtete, dass die Fördermenge im November bereits den achten Monat in diesem Jahr oberhalb der vereinbarten Grenze gelegen habe.

Die Vertreter der Opec+ werden von diesem Donnerstag an in Wien über die weitere Förderpolitik beraten. Allerdings wird bereits in den kommenden Tagen bis zum Treffen mit Gesprächen der betroffenen Länder über die Produktionsmengen gerechnet, die am Ölmarkt für neue Impulse sorgen könnten.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Ölpreise steigen auf Dreimonatshoch - USA und China bestätigen Handelsabkommen. Der Preis für US-Öl stieg in der Spitze bis auf 60,48 US-Dollar und der für Rohöl aus der Nordsee bis auf 65,79 Dollar. Noch höher standen sie zuletzt im September, als ein Angriff auf die Ölindustrie in Saudi-Arabien einen Höhenflug der Ölpreise ausgelöst hatte. NEW YORK/LONDON - Die Ölpreise sind am Freitag weiter gestiegen und haben nach der Einigung zwischen den USA und China auf ein Handelsabkommen den höchsten Stand seit drei Monaten erreicht. (Boerse, 13.12.2019 - 17:46) weiterlesen...

AUSBLICK 2020: Hohes Angebot bremst die Ölpreise. Neben einer schwächelnden Weltwirtschaft gebremst durch internationale Handelskonflikte bildet vor allem die rekordhohe Fördermenge in den USA das Gegengewicht zur Politik der Opec-Staaten. Für Verbraucher und Unternehmen ist das eine positive Entwicklung. Experten sehen im kommenden Jahr kaum Potential für einen stärkeren Anstieg der Ölpreise, was die Kosten für Treibstoff und Heizöl stabil halten dürfte. FRANKFURT - Trotz einer neuen Förderkürzung durch das Ölkartell Opec gemeinsam mit verbündeten Ölstaaten dürfte sich die Lage auf dem Ölmarkt 2020 grundsätzlich kaum verändern: Experten rechnen weiter mit einem zu hohen Angebot an Rohöl. (Boerse, 13.12.2019 - 14:32) weiterlesen...

Ölpreise steigen auf Drei-Monatshoch. Die Notierungen für Rohöl aus den USA und für Brent-Öl erreichten zeitweise jeweils den höchsten Stand seit drei Monaten. Noch höher standen sie zuletzt im September, als ein Angriff auf die Ölindustrie in Saudi-Arabien einen Höhenflug der Ölpreise ausgelöst hatte. NEW YORK/LONDON - Die Ölpreise haben am Freitag an ihre Aufschläge vom Vortag angeknüpft und die Gewinne aus dem frühen Handel weiter ausgebaut. (Boerse, 13.12.2019 - 12:32) weiterlesen...

Ölpreise weiter im Aufwind - USA und China wohl einig. Im frühen Handel kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 64,62 US-Dollar. Das waren 42 Cent mehr als am Donnerstag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) erhöhte sich um 30 Cent auf 59,48 Dollar. SINGAPUR - Die Ölpreise haben am Freitag an ihre Aufschläge vom Vortag angeknüpft. (Boerse, 13.12.2019 - 07:58) weiterlesen...

Maas fordert von US-Senat Nein zu Sanktionen gegen Nord Stream 2. "Wir fordern den Senat auf, dem nicht nachzukommen", sagte er am Donnerstagabend in der ZDF-Sendung "Maybrit Illner". Das US-Repräsentantenhaus hatte die Sanktionen am Mittwoch auf den Weg gebracht. Die zweite Parlamentskammer - der Senat - entscheidet wahrscheinlich nächste Woche. Bei einer Zustimmung muss anschließend Präsident Donald Trump die Strafmaßnahmen noch mit seiner Unterschrift in Kraft setzen. BERLIN - Außenminister Heiko Maas hofft, dass US-Sanktionen gegen Firmen im Zusammenhang mit der Gas-Pipeline Nord Stream 2 zwischen Russland und Deutschland noch verhindert werden. (Boerse, 13.12.2019 - 00:39) weiterlesen...

Ölpreise bauen Gewinne aus. Bis zum späten Nachmittag konnten sie die Gewinne aus dem frühen Handel ein Stück weit ausbauen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete zuletzt 64,41 US-Dollar. Das waren 69 Cent mehr als am Mittwoch. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) erhöhte sich um 63 Cent auf 59,39 Dollar. NEW YORK/LONDON - Die Ölpreise haben am Donnerstag zulegt. (Boerse, 12.12.2019 - 18:13) weiterlesen...