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Öl, Gas

NEW YORK / LONDON - Die Ölpreise haben am Mittwoch bis zum Abend zuvor erzielte Gewinne abgegeben und sind deutlich gefallen.

11.09.2019 - 18:16:25

Ölpreise fallen - Trump sprach wohl über lockerere Iran-Sanktionen. Auslöser waren Hinweise auf eine weniger strenge Haltung der USA gegenüber Iran und der starke US-Dollar. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete am frühen Abend 61,26 Dollar. Das waren 1,12 Dollar weniger als am Dienstag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel ähnlich stark auf 56,30 Dollar.

Deutlich unter Druck gerieten die Rohölpreise nach einem Hintergrundbericht der Nachrichtenagentur Bloomberg. Die Agentur berichtete mit Bezug auf informierte Kreise, US-Präsident Donald Trump habe vor der Entlassung seines Sicherheitschefs John Bolton eine Lockerung der Sanktionen gegen Iran ins Gespräch gebracht.

Dies wäre ein Hinweis darauf, dass sich die strenge Linie der USA gegenüber dem Opec-Land Iran etwas abmildern könnte. Die Risikoprämien am Ölmarkt gingen deshalb zurück. Die Spannungen zwischen den USA und Iran gelten als Gefahr für den Frieden in der ölreichen Golfregion.

Belastet wurde der Ölmarkt darüber hinaus durch den deutlich stärkeren US-Dollar. Die US-Währung profitierte von leicht positiven Signalen Chinas im Handelsstreit mit den USA. Da Rohöl international in Dollar gehandelt wird, verteuert ein steigender Dollarkurs den Rohstoff für alle Investoren außerhalb des Dollarraums.

Neue Lagerdaten aus den USA führten nur sehr kurzzeitig zu Preisaufschlägen. Die Rohölreserven der USA sind nach den wöchentlichen Zahlen des Energieministeriums weiter und deutlicher gesunken als erwartet. Die Erdölförderung der USA stagnierte auf hohem Niveau.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

US-Beamter: Angriffe auf saudische Ölanlagen eher aus Irak oder Iran. Auf Satellitenaufnahmen seien mindestens 17 Einschläge zu erkennen und diese seien durch Angriffe aus nördlicher oder nordwestlicher Richtung verursacht worden, berichtete die "The New York Times" am Sonntag (Ortszeit) nach einem Hintergrundgespräch mit US-Regierungsbeamten. Dies passe eher zu Angriffen aus dem nördlichen Persischen Golf, also dem Irak oder Iran, als zu Angriffen aus dem südlich von Saudi-Arabien gelegenen Jemen. Die jemenitischen Huthi-Rebellen hatten sich zu den Angriffen bekannt. NEW YORK - Die Luftangriffe auf wichtige Ölanlagen in Saudi-Arabien sind der US-Regierung zufolge eher aus dem Iran oder Irak und nicht aus dem Jemen verübt worden. (Boerse, 16.09.2019 - 08:31) weiterlesen...

Ölpreise steigen nach Angriff auf Saudi-Arabien stark. In den ersten Handelsminuten stiegen die Rohölpreise zunächst massiv um bis zu zwanzig Prozent. Am Morgen kosteten die beiden wichtigsten Ölsorten der Welt dann rund zehn Prozent mehr als am Freitag. Am Markt war die Rede von erhöhten Risikoaufschlägen. SINGAPUR/WASHINGTON/RIAD - Nach dem Drohnenangriff auf die größte Erdölraffinerie in Saudi-Arabien vom Wochenende sind die Ölpreise am Montag stark gestiegen. (Boerse, 16.09.2019 - 08:11) weiterlesen...

Nach Angriffen auf Saudi-Arabien ziehen Ölpreise deutlich an. In den ersten Handelsminuten waren die Preise für Öl bis zu 20 Prozent geklettert, bevor sie einen Teil des Anstiegs wieder abgaben. Zuletzt verteuerte sich ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent um 5,99 Dollar oder knapp zehn Prozent auf 66,21 Dollar - und damit auf den höchsten Stand seit Mitte Juli. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) legte um 4,84 Dollar oder knapp neun Prozent auf 59,68 Dollar zu. Auch diese Sorte war zuletzt Mitte Juli so teuer. SINGAPUR/WASHINGTON/RIAD - Nach den Drohnenangriffen auf die größte Ölraffinerie in Saudi-Arabien sind die Ölpreise am Montag deutlich gestiegen. (Boerse, 16.09.2019 - 06:53) weiterlesen...

Trump droht Urhebern von Angriff auf Saudi-Arabien mit Vergeltung. Zugleich dementierte Trump am Sonntagabend (Ortszeit) auf Twitter seine eigene Aussage, dass er ohne Vorbedingungen zu einem Treffen mit der iranischen Führung bereit sei. Am Samstag hatte US-Außenminister Mike Pompeo den Iran für die Angriffe in Saudi-Arabien verantwortlich gemacht, obwohl sich davor die Huthi-Rebellen im benachbarten Jemen ausdrücklich dazu bekannt hatten. Teheran bestritt jegliche Beteiligung. WASHINGTON - Nach den Drohnenangriffen auf die größte Ölraffinerie in Saudi-Arabien hat US-Präsident Donald Trump den Urhebern mit einem Vergeltungsschlag gedroht. (Wirtschaft, 16.09.2019 - 04:53) weiterlesen...

Nach Angriffen auf Ölanlagen in Saudi-Arabien - Ölpreise ziehen deutlich an. In den ersten Handelsminuten nach den Angriffen waren die Preise für Öl bis zu 20 Prozent geklettert, bevor sie einen Teil des Anstiegs wieder abgaben. Zuletzt verteuerte sich ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent um 6,60 Dollar oder knapp elf Prozent auf 66,82 Dollar - und damit auf den höchsten Stand seit Mitte Juli. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) legte um 5,34 Dollar oder knapp zehn Prozent auf 60,19 Dollar zu. Auch diese Sorte war zuletzt Mitte Juli so teuer. SINGAPUR - Nach den Drohnenangriffen auf die größte Ölraffinerie in Saudi-Arabien sind die Ölpreise am Montag deutlich gestiegen. (Boerse, 16.09.2019 - 04:47) weiterlesen...

Trump genehmigt Freigabe nationaler Ölreserven bei Bedarf. Ausgehend von dem Angriff, "der sich auf die Ölpreise auswirken könnte", habe er, falls erforderlich, die Freigabe genehmigt, schrieb Trump am Sonntagabend auf Twitter. Die Menge habe er noch nicht festgelegt, aber sie werde ausreichend sein, "um die Märkte gut zu versorgen". Er habe zudem die zuständigen Behörden informiert, um die Genehmigungsverfahren für die Ölpipelines in Texas und anderen Staaten zu beschleunigen. WASHINGTON - Nach den Drohnenangriffen auf die größte Ölraffinerie in Saudi-Arabien hat US-Präsident Donald Trump die Freigabe nationaler Ölreserven im Falle von Engpässen bewilligt. (Wirtschaft, 16.09.2019 - 04:22) weiterlesen...