Öl, Gas

NEW YORK / LONDON - Die Ölpreise haben am Mittwoch an die starken Gewinne vom Vortag angeknüpft.

11.04.2018 - 12:51:24

Ölpreise legen weiter zu - Brent nähert sich höchstem Stand seit 2014. Im Mittagshandel ging es mit den Preisen für den Rohstoff aber nur noch vergleichsweise leicht nach oben. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juni kostete zuletzt 71,24 US-Dollar. Das waren 20 Cent mehr als am Dienstag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Mai stieg um 33 Cent auf 65,83 Dollar.

Seit dem Wochenbeginn sind die Preise um jeweils etwa sechs Prozent gestiegen. Der Brent-Preis hatte am Dienstagabend bei 71,34 Dollar je Barrel den höchsten Stand seit Ende 2014 erreicht. Nach Einschätzung von Rohstoffexperten werden die Ölpreise vor allen durch die Sorge vor einer Eskalation der Lage im Nahen Osten getrieben.

"Im Fokus steht der wahrscheinliche Militärschlag des Westens gegen das syrische Regime", hieß es in einer Analyse der Commerzbank. Nicht nur die Gefahr eines möglichen Gegenschlags Russlands, sondern auch die Angst vor einer verschärften Nahost-Politik der USA hätte den Brent-Ölpreis nach oben getrieben. Die Commerzbank-Experten gehen außerdem davon aus, dass die Wiederaufnahme von Sanktionen gegen das wichtige Förderland Iran oder sogar ihre Ausweitung derzeit sehr wahrscheinlich seien.

Noch mehr "Öl ins Ölpreis-Feuer" habe eine Kreisemeldung der Nachrichtenagentur Bloomberg gegossen, hieß es weiter bei der Commerzbank. Demnach dürfte der Wunschpreis Saudi-Arabiens für einen Barrel Rohöl bei etwa 80 Dollar liegen.

Dagegen konnten neue Hinweise auf ein hohes Ölangebot in den USA den Anstieg der Ölpreise kaum bremsen. Das private Institut API hatte am Vorabend einen Zuwachs der US-Rohölbestände in der vergangenen Woche um 1,76 Millionen Barrel gemeldet. Die offiziellen Zahlen des Energieministeriums werden am Mittwoch im weiteren Tagesverlauf veröffentlicht. Sie könnten am Ölmarkt für neue Impulse sorgen.

@ dpa.de

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Ölpreise uneinheitlich. Nachdem sie bis zum Nachmittag zulegen konnten, notierten sie kurz vor dem Wochenende wieder etwa auf dem Niveau vom Vorabend. Am späten Nachmittag kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im November 78,60 US-Dollar. Das waren neun Cent weniger als am Donnerstag. Der Preis für amerikanisches Rohöl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) ebenfalls zur November-Lieferung stieg hingegen um 13 Cent auf 70,45 Dollar. NEW YORK/LONDON - Die Ölpreise haben am Freitag keine klare Richtung gefunden. (Boerse, 21.09.2018 - 18:33) weiterlesen...

KORREKTUR: Ölpreise legen zu - JPMorgan erhöht Preisprognose deutlich (Korrigiert wird der vierte Satz im zweiten Absatz. (Boerse, 21.09.2018 - 14:02) weiterlesen...

Preis für Opec-Rohöl legt zu. Das Opec-Sekretariat meldete am Freitag, dass der Korbpreis am Donnerstag 77,13 US-Dollar je Barrel (159 Liter) betragen habe. Das waren sieben Cent mehr als am Mittwoch. Die Opec berechnet ihren Korbpreis auf Basis der wichtigsten Sorten des Kartells. WIEN - Der Preis für Rohöl der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) ist gestiegen. (Boerse, 21.09.2018 - 13:24) weiterlesen...

Ölpreise legen zu - JPMorgan erhöht Preisprognose deutlich. Nachdem sich die Preise am Morgen noch kaum verändert gehalten hatten, ging es im Vormittagshandel deutlich aufwärts. Gegen Mittag kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im November 79,35 US-Dollar. Das waren 65 Cent mehr als am Donnerstag. Der Preis für amerikanisches Rohöl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) ebenfalls zur November-Lieferung stieg um 41 Cent auf 70,73 Dollar. NEW YORK/LONDON - Die Ölpreise sind am Freitag gestiegen. (Boerse, 21.09.2018 - 13:02) weiterlesen...

Ölpreise bewegen sich kaum. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im November 78,83 US-Dollar. Das waren 13 Cent mehr als am Donnerstag. Der Preis für amerikanisches Rohöl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Oktober-Lieferung stagnierte auf 70,32 Dollar. FRANKFURT/SINGAPUR - Die Ölpreise haben sich am Freitag im frühen Handel kaum bewegt. (Boerse, 21.09.2018 - 08:02) weiterlesen...

Nigeria stellt veruntreute Millionenbeträge sicher. Insgesamt seien 470,5 Millionen Dollar (rund 402 Millionen Euro) aus diversen bei verschiedenen Privatbanken beschlagnahmt worden, sagte PolizeisprecherJimoh Moshood am Donnerstag in Lagos. Die Gelder seien bei Nigerias staatlicher Erdölgesellschaft abgezweigt worden. Ob es eventuelle Festnahme im Zusammenhang mit dieser Aktion gab, sagte Moshood nicht. Nigeria ist der sechstgrößte Erdöl-Exporteur der Welt. In den vergangenen Jahren gab es immer wieder Berichte über Veruntreuung in Milliardenhöhe. LAGOS - Die Polizei im westafrikanischen Nigeria hat veruntreute Staatsgelder in dreistelliger Millionenhöhe sichergestellt. (Wirtschaft, 21.09.2018 - 05:58) weiterlesen...