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Öl, Gas

NEW YORK / LONDON - Die Ölpreise haben am Donnerstagvormittag nachgegeben.

10.10.2019 - 11:44:25

Ölpreise fallen leicht - US-Lagerdaten belasten. Zuletzt kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 58,18 US-Dollar. Das waren 14 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 17 Cent auf 52,50 Dollar.

Marktbeobachter erklärten die Entwicklung mit einem unerwartet starken Zuwachs der Ölreserven in den USA. In der vergangenen Woche waren die amerikanischen Lagerbestände nach Angaben der US-Regierung vom Mittwochnachmittag deutlich gestiegen. Steigende Ölreserven belasten in der Regel die Ölpreise, weil sie ein Hinweis auf eine geringere Nachfrage oder ein zu hohes Angebot sein können.

Im weiteren Handelsverlauf rücken die anstehenden Handelsgespräche zwischen den USA und China in den Fokus. Trotz jüngster Spannungen streben die beiden größten Volkswirtschaften der Welt offenbar weiterhin ein Abkommen an, mit dem der Handelskonflikt entschärft werden kann. "Sollten die Gespräche scheitern, ist mit einem weiteren Preisrückgang zu rechnen, weil dann die Nachfragesorgen noch einmal deutlich zunehmen werden", schrieb Analyst Carsten Fritsch von der Commerzbank in einem Kommentar. "Bei einer Verständigung auf ein Teilabkommen wäre mit einer Erleichterungsrally zu rechnen." Aber selbst in diesem Fall rechnet der Analyst nicht mit nachhaltigen Gewinnen, da die Angebotslage dagegen spreche.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Ölpreise sinken etwas - US-Ölreserven belasten. Marktbeobachtern erklärten den Preisdruck mit einem Anstieg der US-Ölreserven. Gegen Mittag kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 59,26 US-Dollar. Das waren 16 Cent weniger als am Mittwoch. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) sank um 24 Cent auf 53,12 Dollar. NEW YORK/LONDON - Die Ölpreise sind am Donnerstag etwas gesunken. (Boerse, 17.10.2019 - 12:44) weiterlesen...

Rohstoffhändler Gunvor wegen Korruption verurteilt. Das vor allem im Ölgeschäft tätige Unternehmen, das auch eine Raffinerie in Ingolstadt besitzt, muss rund 94 Millionen Schweizer Franken (rund 85 Mio Euro) zahlen, wie die schweizerische Bundesanwaltschaft am Donnerstag bekanntgab. Der Profit aus den illegalen Geschäften werde auf 90 Millionen Franken geschätzt. Der Rest sei Bußgeld. BERN - Einer der größten Rohstoffhändler der Welt, Gunvor aus Genf, ist wegen Bestechung in Afrika zu einer Millionenstrafe verurteilt worden. (Boerse, 17.10.2019 - 11:57) weiterlesen...

Ölpreise geben leicht nach. Händler nannten neue Lagerdaten aus den USA als Grund. Im frühen Handel kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 58,93 US-Dollar. Das waren 49 Cent weniger als am Mittwoch. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) sank um 52 Cent auf 52,84 Dollar. SINGAPUR - Die Ölpreise sind am Donnerstag im frühen Handel leicht gefallen. (Boerse, 17.10.2019 - 08:13) weiterlesen...

Ölpreise drehen in die Gewinnzone. Nachdem sie sich zunächst kaum verändert hatten und im Mittagshandel zeitweise in die Verlustzone abgerutscht waren, erreichten sie ein Tageshoch. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete zuletzt 59,46 US-Dollar. Das waren 72 Cent mehr als am Dienstag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 74 Cent auf 53,55 Dollar. NEW YORK/LONDON - Die Ölpreise sind am Mittwoch gestiegen. (Boerse, 16.10.2019 - 18:07) weiterlesen...

Deutschland dringt auf Abbau von alten Ölplattformen in Nordsee. Zudem soll der Konzern die darauf gelagerte große Menge Altöl entsorgen, sagte ein Sprecher des Umweltministeriums am Mittwoch in Berlin. Dazu gebe es am Freitag in London eine Sondersitzung der Anrainerstaaten. Der Sprecher ließ offen, ob Shell verpflichtet werden könne, die älteren Plattformen abzubauen und das Öl zu entsorgen. BERLIN - Deutschland drängt den Shell-Konzern , mehrere alte, ausgediente Ölplattformen in der Nordsee und im Nordostatlantik vollständig abzubauen. (Boerse, 16.10.2019 - 16:50) weiterlesen...

Preis für Opec-Öl gesunken. Wie das Opec-Sekretariat am Mittwoch in Wien mitteilte, betrug der Korbpreis am Dienstag 59,62 US-Dollar je Barrel (159 Liter). Das waren 33 Cent weniger als am Montag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis auf Basis der wichtigsten Sorten des Kartells. WIEN - Der Preis für Rohöl der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) ist gefallen. (Boerse, 16.10.2019 - 13:25) weiterlesen...