Öl, Gas

NEW YORK / LONDON - Die Ölpreise haben am Dienstag etwas zugelegt.

12.06.2018 - 17:47:24

Ölpreise legen etwas zu. Am späten Nachmittag kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im August 76,51 US-Dollar. Das waren 5 Cent mehr als am Montag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Juli-Lieferung stieg um 31 Cent auf 66,40 Dollar.

Nach Einschätzung von Marktbeobachtern profitierten die Ölpreise ein Stück weit von einer stärkeren Risikofreude der Anleger. Nach einem Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un stieg die Hoffnung auf eine nukleare Abrüstung auf der koreanischen Halbinsel und einen Friedensvertrag.

Hauptthema am Ölmarkt bleibt aber die Aussicht auf eine höhere Produktion durch das Ölkartell Opec und anderer wichtiger Ölstaaten. Die beiden Ölriesen Saudi-Arabien und Russland hatten eine entsprechende Lockerung der seit Anfang 2017 geltenden Fördergrenze als denkbar bezeichnet.

Allerdings regt sich innerhalb der Opec Widerstand gegen das Vorhaben: Bislang haben sich mit Irak, Iran und Venezuela drei Staaten gegen eine höhere Produktion ausgesprochen. Die Opec trifft sich in der kommenden Woche in Wien, um über die Angelegenheit zu beraten.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Preis für Opec-Rohöl gefallen. Das Opec-Sekretariat meldete am Mittwoch, dass der Korbpreis am Dienstag 67,01 US-Dollar je Barrel (159 Liter) betragen habe. Das waren 2,81 Dollar weniger als am Montag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis auf Basis der wichtigsten Sorten des Kartells. WIEN - Der Preis für Rohöl der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) ist gefallen. (Boerse, 14.11.2018 - 12:45) weiterlesen...

Ölpreise stabilisieren sich nach Sinkflug. Händler begründeten dies mit einem Medienbericht, der auf die Möglichkeit einer deutlichen Förderkürzung durch den Verbund "Opec-Plus" schließen lässt. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete gegen Mittag 65,94 US-Dollar. Das waren 49 Cent mehr als am Dienstag. Der Preis für amerikanisches Rohöl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 10 Cent auf 55,79 Dollar. LONDON - Die Ölpreise haben sich am Mittwoch nach einer heftigen Talfahrt in den vergangenen Tagen vorerst stabilisieren können. (Boerse, 14.11.2018 - 12:25) weiterlesen...

Energieagentur begrüßt steigende Ölproduktion. Den daraus resultierenden Anstieg der Rohölvorräte sieht sie nicht als Bedrohung, sondern als eine "Form der Absicherung" gegen wirtschaftliche Risiken, wie es in ihrem am Mittwoch in Paris veröffentlichten Monatsbericht heißt. Sollte das derzeitige Produktionsniveau erhalten bleiben, rechnet die IEA mit weiter steigenden Ölvorräten im kommenden halben Jahr. PARIS - Die Internationale Energieagentur IEA begrüßt die zuletzt deutlich gestiegene Ölproduktion großer Förderländer. (Boerse, 14.11.2018 - 10:43) weiterlesen...

Ölpreis nach starken Vortagesverlusten weiter auf Talfahrt. Nach starken Verlusten am Vortag gaben die Notierungen am Morgen aber nur noch vergleichsweise leicht nach. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete zuletzt 65,12 US-Dollar. Das waren 35 Cent weniger als am Dienstag. Der Preis für amerikanisches Rohöl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 47 Cent auf 55,22 Dollar. FRANKFURT/SINGAPUR - Die Ölpreise haben am Mittwoch ihre Talfahrt der vergangenen Handelstage fortgesetzt. (Boerse, 14.11.2018 - 07:37) weiterlesen...

Ölpreise trotz Kürzungsdebatte der Opec weiter auf Talfahrt. Auch eine Diskussion über eine mögliche Kürzung der Fördermenge durch die Organisation erdölexportierender Länder (Opec) konnte den Preisrückgang vorerst nicht bremsen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete gegen Mittag 68,72 US-Dollar. Das waren 1,40 Dollar weniger als am Montag. Der Preis für amerikanisches Rohöl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 1,30 Dollar auf 58,63 Dollar. NEW YORK/LONDON - Die Ölpreise haben ihre rasante Talfahrt der vergangenen Handelstage am Dienstag fortgesetzt. (Boerse, 13.11.2018 - 13:25) weiterlesen...

US-Regierung droht mit Zwangsmaßnahmen gegen Nord Stream 2. "Wir haben noch nicht alle Instrumente eingesetzt, die das Projekt ernsthaft untergraben oder stoppen könnten", sagte der US-Botschafter bei der EU, Gordon Sondland, am Dienstag in Brüssel. BRÜSSEL - Die US-Regierung droht mit Zwangsmaßnahmen, um die Gasleitung Nord Stream 2 von Russland nach Deutschland zu stoppen. (Boerse, 13.11.2018 - 12:04) weiterlesen...